Reisen ohne Sorgen

Sommerzeit ist Urlaubszeit: Laut einer Studie der Ersten Bank gibt jeder Österreicher rund 1100 Euro für seine Reise aus. Doch wie gewissenhaft sind wir beim Thema Reiseversicherung? Ehrlich gesagt investiert man das Geld doch lieber in ein paar Mojitos als diverse Versicherungen abzuschließen. Passiert schon nix!

Eine schlechte Idee, denn im Falle eines Notfalles kann eine Krankheit oder ein Unfall nicht nur den Urlaub vermiesen, sondern auch ein schwarzes Loch im Börserl verursachen. „Die E-Card ist im Ausland oftmals hinfällig, weil Privatkliniken oder Ärzte meistens nicht mit Sozialversicherungen abrechnen“, erklärt Lisa Reisenhofer vom ÖAMTC Graz-West. Eine Nacht im Krankenhaus kostet um die 1.500 Euro, ein Hotelarzt mindestens 100 Euro pro Behandlung. Das Limit der meisten Kreditkarten ist auf 10.000 Euro beschränkt und da die Beträge meist vor Ort bezahlt werden müssen, kann man längere Behandlungen im Ausland oft gar nicht bezahlen.

Böse Überraschungen kann man auf jeden Fall mit einer passenden Reiseversicherung verhindern, denn wenn es zu einem Ernstfall kommen sollte, ist es ratsam, vorbereitet zu sein. „Wichtig ist es beim Eintritt eines Leistungsfalles unbedingt die jeweilige Versicherung zu verständigen. So kann abgeklärt werden, was passiert ist und wie am bestmöglichsten geholfen werden kann“, so Reisenhofer. Wichtig sei es auch, dass man sich vor Beginn der Reise eine Kontaktperson mit Nummer und Adresse im Heimatland notiert und auch die eigene Reisepass-Nummer bereit hält.

Damit man aber im Vorfeld schon gut abgesichert ist, sollte man sich am besten die in Österreich für das jeweilige Urlaubsland  empfohlenen Impfungen frühzeitig beim Hausarzt holen. Außerdem ist es immer ratsam, die gewohnten Medikamente gut geschützt in einer Reiseapotheke mitzuführen.

Speziell für Allergiker kann eine Reise ins Ausland eine große Hürde sein. Vor allem bei Lebensmittelunverträglichkeiten gestaltet sich die Menüauswahl in fremdsprachigen Ländern schwierig. Abhilfe schaffen kann hier das neue Allergiewörterbuch des ÖAMTC, welches gratis zum Download auf der Website verfügbar ist. „Im Allergiewörterbuch sind alle möglichen Unverträglichkeiten in zehn Sprachen aufgelistet. Das Wörterbuch kann man sich zu Hause ausdrucken, und dann dem Kellner im Urlaubsland vorlegen“, erzählt Lisa Reisenhofer.

Mit so vielen Tipps kann der Urlaub doch nur zur schönsten Zeit des Jahres werden!

Bis dann und schönen Urlaub,

Melanie

Reiseziel Opatija

Auf der beliebten Urlaubs-Halbinsel Istrien liegt einer der ältesten Fremdenverkehrsorte Kroatiens. Vor allem für den Adel galt Opatija als einer DER Kurorte. Selbst Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth suchten den Ort an der damaligen österreichischen Adria-Küste gerne auf. Natürlich kann man hier fast keine Empfehlungen für Sehenswürdigkeiten geben, da Opatija gänzlich vom Badetourismus lebt.  Jedoch ist die kleine Stadt ein „MUSS“ für jeden Reiselustigen.

1.Das Meer

Die Adria hat in Kroatien meist saubereres und klareres Wasser als auf der italienischen Strandseite. Nicht umsonst wurden einige Strände Opatijas mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Der Umweltpreis für die Erfüllung strenger Kriterien bei der Wasserqualität, den Sicherheitsstandards, den Serviceleistungen und anderen Umweltauflagen geht verdient an die Strände des Badeortes. Die meisten Strände sind Buchten bestehend aus Steinen, wobei man hier besonders gut die Unterwasserwelt beobachten kann. Muscheln, Seeigel oder Fische – Es gibt nichts, was man nicht sehen kann. Nur die wenigsten Badestrände wurden mit Sand aufgeschüttet, was zwar ein Nachteil für das Schnorcheln ist, jedoch ein großer Vorteil für empfindliche Füße.

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2.Die Uferpromenade

Die Uferpromenade, der Lungomare von Opatija, wurde nach Kaiser Franz Joseph I. benannt. 1911 fertiggestellt und über 12 km lang führt die Promenade vom Fischerdorf Volosko in den Luftkurort Lovran. Spannend für die Fußgänger ist aber selten das Meer, sondern die verschiedensten Sehenswürdigkeiten von Opatija, wie die blühenden Parkanlagen, Bauwerke mit dem Flair der Donaumonarchie und die Jakobskirche aus dem 15. Jahrhundert. Nur einmal sollte man doch einen Blick aufs Meer erhaschen, denn dort sieht man einen wichtigen Bestandteil des Ortes. Djevojka s galebom, das Mädchen mit der Möwe, ist das Wahrzeichen von Opatija.

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3.Restaurants und das Flair

Die Gastronomie in Opatija legt viel Wert auf ein gutes Ambiente. Hier reicht nicht nur das gute Essen, wie die traditionellen Speisen Ćevapčići oder Palačinke. Auch jedes Restaurant selbst hat sein individuelles Flair. Alle Meeresspezialitäten sind regional und zählen so zum Hauptbestandteil der Speisekarten. Faszinierend sind auch die Fähigkeiten vieler Kellner, oft drei Sprachen oder mehr fließend zu sprechen.

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Mit einer Fahrzeit von knapp vier Stunden von Graz, ist Opatija ein nahegelegener Badeort am Meer und hoffentlich auch bald ein Ziel, das ihr von eurer Reiseliste abhacken könnt.

 

Schönen Urlaub und bis bald,

Melanie