Ehrenplatz im Gepäck

Bevor man in den Urlaub fährt, macht man sich unglaublich viele Gedanken: Was packe ich ein? Reichen fünf Paar Schuhe für drei Tage? Und kann ich eigentlich mit Trockenshampoo überleben oder muss ich wirklich meine teuren Haarpflegeprodukte einpacken? Vor allem wenn es Richtung Partyurlaub geht, vergisst man gerne die essentiellen Dinge. Und nein, ich spreche jetzt nicht vom Lieblingsshirt, sondern von der Reiseapotheke!

Letzte Woche habe ich euch schon erklärt, was man vor dem Urlaub tun kann, um sich abzusichern, falls man doch einmal krank werden sollte und einen Arzt benötigt. Wer aufmerksam gelesen hat, weiß, dass auch hier schon empfohlen wurde, sich unbedingt eine Reiseapotheke zuzulegen. Heute dreht sich also alles um die kleinen Wehwehchen, die man ganz ohne Doktor wieder in den Griff bekommen kann. Vorausgesetzt natürlich, man ist vorbereitet.

Aber was macht man am besten, um erst gar nicht krank zu werden? Viele Lifestyle-Magazine raten, sich unbedingt vor dem Urlaub so wenig Stress wie möglich zu machen. Dr. Christoph Schweighofer von der Ärztekammer Steiermark sieht das anders: „Stress vor dem Urlaub zu vermeiden ist quasi unmöglich. Allein das Koffer packen kann zu Stress führen, geschweige denn die letzten paar Arbeitstage vor einer Reise. Hauptsächlich ist es wichtig, die vorgeschriebenen Impfungen lange bevor man eine Reise plant bei seinem Hausarzt zu holen.“

Impfungen gegen Erkältungen und Magen-Darm-Beschwerden, die häufigsten Gesundheitsprobleme der Urlauber, gibt es aber leider noch nicht. Diese sind aber die häufigsten Urlaubserkrankungen der Reisenden. „Eine Reiseapotheke muss man individuell zusammenstellen, da kann Ihnen auch am besten der Hausarzt weiterhelfen. Auf alle Fälle müssen Routinemedikamente ins Gepäck. Was ich immer empfehle sind Fieber- und Schmerzmittel, Medikamente gegen Magen-Darm-Probleme, Medikamente gegen Sonnenbrand und eventuell Antiallergiker“, erklärt Dr. Schweighofer.

Für eine gute Reiseapotheke sollte man daher circa 60 bis 100 Euro einberechnen, was natürlich abhängig von der Anzahl der Personen ist, die mit dieser Reiseapotheke versorgt werden sollen. Auch ist es wichtig, die Medikamente regelmäßig auszutauschen und nach dem Ablaufdatum zu entsorgen. Denn abgelaufene Medikamente schaden dem Körper meist mehr als sie Nutzen bringen. Wenn es in die Sonne und den Süden geht, sollte man aber vorsorglich immer genügend Sonnenkosmetika einpacken- eine Selbstverständlichkeit, die aber gerne zu Hause vergessen wird.

Einen letzten wichtigen Tipp hat Dr. Schweighofer noch: „Falls man etwas zu Hause vergisst, oder dann doch zu wenig dabei hat, sollte man vor der Reise immer Bilder von seinen Medikamenten machen. Die Fotos kann man dann im Urlaubsland dem Apotheker zeigen, damit der sich ein genaues Bild machen kann, was von Ihnen eingenommen wird.“ Auch bei sprachlichen Komplikationen kann der Apotheker so den Wirkstoff erkennen, und gegebenenfalls ein ähnliches Medikament mit gleichem Wirkstoff verordnen.

Also am besten etwas Platz im Koffer machen und ein paar Euro in der Apotheke ausgeben: Dann kann dem Traumurlaub nichts mehr im Wege stehen!

Schönen Urlaub,

Melanie

 

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Reisen ohne Sorgen

Sommerzeit ist Urlaubszeit: Laut einer Studie der Ersten Bank gibt jeder Österreicher rund 1100 Euro für seine Reise aus. Doch wie gewissenhaft sind wir beim Thema Reiseversicherung? Ehrlich gesagt investiert man das Geld doch lieber in ein paar Mojitos als diverse Versicherungen abzuschließen. Passiert schon nix!

Eine schlechte Idee, denn im Falle eines Notfalles kann eine Krankheit oder ein Unfall nicht nur den Urlaub vermiesen, sondern auch ein schwarzes Loch im Börserl verursachen. „Die E-Card ist im Ausland oftmals hinfällig, weil Privatkliniken oder Ärzte meistens nicht mit Sozialversicherungen abrechnen“, erklärt Lisa Reisenhofer vom ÖAMTC Graz-West. Eine Nacht im Krankenhaus kostet um die 1.500 Euro, ein Hotelarzt mindestens 100 Euro pro Behandlung. Das Limit der meisten Kreditkarten ist auf 10.000 Euro beschränkt und da die Beträge meist vor Ort bezahlt werden müssen, kann man längere Behandlungen im Ausland oft gar nicht bezahlen.

Böse Überraschungen kann man auf jeden Fall mit einer passenden Reiseversicherung verhindern, denn wenn es zu einem Ernstfall kommen sollte, ist es ratsam, vorbereitet zu sein. „Wichtig ist es beim Eintritt eines Leistungsfalles unbedingt die jeweilige Versicherung zu verständigen. So kann abgeklärt werden, was passiert ist und wie am bestmöglichsten geholfen werden kann“, so Reisenhofer. Wichtig sei es auch, dass man sich vor Beginn der Reise eine Kontaktperson mit Nummer und Adresse im Heimatland notiert und auch die eigene Reisepass-Nummer bereit hält.

Damit man aber im Vorfeld schon gut abgesichert ist, sollte man sich am besten die in Österreich für das jeweilige Urlaubsland  empfohlenen Impfungen frühzeitig beim Hausarzt holen. Außerdem ist es immer ratsam, die gewohnten Medikamente gut geschützt in einer Reiseapotheke mitzuführen.

Speziell für Allergiker kann eine Reise ins Ausland eine große Hürde sein. Vor allem bei Lebensmittelunverträglichkeiten gestaltet sich die Menüauswahl in fremdsprachigen Ländern schwierig. Abhilfe schaffen kann hier das neue Allergiewörterbuch des ÖAMTC, welches gratis zum Download auf der Website verfügbar ist. „Im Allergiewörterbuch sind alle möglichen Unverträglichkeiten in zehn Sprachen aufgelistet. Das Wörterbuch kann man sich zu Hause ausdrucken, und dann dem Kellner im Urlaubsland vorlegen“, erzählt Lisa Reisenhofer.

Mit so vielen Tipps kann der Urlaub doch nur zur schönsten Zeit des Jahres werden!

Bis dann und schönen Urlaub,

Melanie

Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Freunde der strahlenden Sonne, erfreut euch wieder an den Tagen, an denen ihr getrost die Wäsche draußen hängen lassen könnt, während ihr euch schon das vierte Eis beim nächsten Supermarkt holt. Oder anders gesagt: Der Sommer ist da, und das klingt durchaus nach einer positiven Nachricht! Außer natürlich, man wurde mit der Haut Schneewittchens gesegnet. Zwar nicht so ebenmäßig, aber so hell. Denn in diesem Fall träumt man nachts von folgenden Sätzen…

10 Sätze, die jede hellhäutige Person im Sommer hören muss

1.“Ich glaube, du bist ein bisschen rot!“
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©Google Bilder

Geil, ich sehe aus wie die Österreich-Flagge!

 

2.“Hast du dich schon eingecremt?“

Ja, du bist nicht meine Mutter. Und jetzt hör bitte auf alle fünf Minuten zu fragen.

 

3.“Hast du dich schon eingecremt?“- Mama

Ja Mama, sofort Mama. Oh, schon zu spät!

 

4.“Süß, du hast ja Sommersprossen!“

Fass mir ja nicht ins GESICHT!

 

5.“Du kannst doch noch gar keinen Sonnenbrand bekommen. So schön ist es draußen noch nicht!“

Sieh zu und lerne!

 

6.“Du kannst dich ja schon schälen wie eine Schlange!“

Ich kann dich auch beißen wie eine, wenn du willst.

 

7.“Warst du in diesem Jahr überhaupt schon einmal in der Sonne? Du bist doch ganz bleich!“

Da haben sich die acht Euro für das Solarium vor zwei Monaten richtig gelohnt…

 

8.“ Bist du krank?“

Nein, ich leide nur an Eumelanin-Benachteiligung.

 

9.“Geh doch raus, die Sonne scheint!“

Ich:

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©Küstenkidsunterwegs

 

10.“ Neben mir siehst du aus wie eine Wand!“

Danke, einfach danke.

 

Und auch wenn der Sommer nicht immer toll ist, manchmal kann man seine Schwäche auch in eine Stärke umwandeln:

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©Google

 

 

Bussi Baba,

Melanie

 

Hallo, ich bin’s!

Acht Wochen: Ich kann es drehen und wenden wie ich will, auf mehr komme ich nicht. 53 Wochen hat das Jahr 2016, acht Wochen davon bin ich zu Hause. Also, so wirklich zu Hause, in Österreich eben. In der Zeit freue ich mich eigentlich immer darauf, Leute zu treffen, die sich freuen, dass sie mich sehen. Obwohl ich nun schon bald ein Jahr nicht mehr zu Hause wohne, gibt es jedoch immer lustige Konversationen zwischen manchen Mitmenschen und mir, die ich mir lieber ersparen würde.

10 Sätze, die ich regelmäßig zu hören bekomme, wenn ich zu Hause bin

 

1.“Ach, du bist’s ja wirklich!“

Wer soll ich sonst sein?

 

2.“Hast mich vermisst?“

Freundlicher Verweis auf Yep, still NOT in Berlin! Nein, ich tue es ein Jahr später immer noch nicht.

 

3.“Du bist meine Lieblingsdeutsche!“

Stopp! Nur weil ich länger in Deutschland bin, bin ich keine Deutsche. Ich war auch schon einmal etwas länger im Meer, und bin noch immer kein Fisch.

 

4.“Was machst du denn da?“

Leben, atmen und jetzt anscheinend auch mit dir reden.

 

5.“Du studierst Journalismus oder? Also da einen Job zu kriegen ist sehr schwer…“

Macht nix, da ich ja noch die österreichische Staatsbürgerschaft habe, lieg‘ ich eh euch auf der Tasche.

 

6.“Hast gar keine Angst, so ganz allein? Was da alles passieren kann…“

Nein, keine Sorge, ich werde schon niemanden was antun.

 

7.“Wo bist du jetzt eigentlich daheim? Österreich oder Berlin?“

Nehmen wir einmal an, du könntest nur deine rechte oder deine linke Hand behalten. Für welche würdest du dich entscheiden?

 

8.“Kannst‘ schon langsam Deutsch?“

Äh, was habe ich davor gesprochen? Hindi?

 

9.“Du bist schon ziemlich oft daheim…“

Nachvollziehbare Aussage für jemanden, der selbst immer zu Hause ist!

 

10.“Hast du noch immer kein Heimweh?“

Nein, nur Angst vor der Abschiebung.

 

„Die beiden schönsten Dinge sind die Heimat, aus der wir stammen, und die Heimat, nach der wir wandern.“

Johann Heinrich Jung-Stilling

 

Bis bald,

Melanie

Urlaubsfähig

Es gibt Dinge, die sollte man einfach gemacht haben, bevor das Leben vorbei ist. Auf jeder „Bucket List“ muss daher unbedingt ein Urlaub mit Freunden stehen. Ob nun zu zweit, ein reiner Männer- oder Mädelsurlaub oder in der gemischten Truppe: Ihr werdet davon euren Enkelkindern noch erzählen. Meist umso klischeehafter, umso besser. Da ich aus Erfahrung spreche, kann ich euch im Vorhinein jedenfalls schon erzählen, was ihr definitv nicht sagen werdet…

10 Dinge, die man in einem Urlaub mit Freunden nicht sagt

 

1.“Ich ernähre mich so gesund wie nie!“

Bier ist quasi Malz und Malz ist quasi Getreide. Zusammengefasst: Bier ist gesund.

 

2.“Ich freue mich schon darauf, alle Fotos meinen Eltern zeigen zu können.“

Wenn ich mit 20 nochmals Hausarrest bekommen will, warum eigentlich nicht?

 

3.“Ich habe immer mindestens acht Stunden geschlafen.“

Wenn es hochkommt, zusammengefasst in 5 Tagen vielleicht.

 

4.“Ich habe noch nie etwas verloren.“

Gut, das Köpfe am Körper angewachsen sind.

 

5.“Ich bin immer so vorsichtig, und habe daher keinen Sonnenbrand.“

Jedenfalls nicht auf der Fußsohle…

 

6.“Ich habe eindeutig zu wenig getrunken…“

Ja, Wasser.

 

7.“Irgendwie haben wir keine neuen Leute kennengelernt.“

Aber wem gehören die drei ausländischen Nummern, die mir gerade schreiben?

 

8.“Wow, unsere Unterkunft haben wir immer reinlich sauber gehalten.“

Wenn man den Boden sehen kann, darf man das fast behaupten.

9.“Boah, das Wetter hier nervt mich echt, eigentlich wäre ich lieber zu Hause.“

Sommer ist generell beschissen, kann ich verstehen.

 

10.“Mit dir fahre ich NIE mehr irgendwo hin!“

Aber Malle nächstes Jahr steht noch, oder?

 

Nachdem ihr dann geistig, körperlich und finanziell ruiniert nach Hause kommt und auf eine erlebnisreiche Reise zurückblicken könnt, wisst ihr: Manche Dinge auf der „Bucket List“ muss man erledigen, solange man noch jung ist.

Schönen Urlaub,

Melanie

 

Reiseziel Opatija

Auf der beliebten Urlaubs-Halbinsel Istrien liegt einer der ältesten Fremdenverkehrsorte Kroatiens. Vor allem für den Adel galt Opatija als einer DER Kurorte. Selbst Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth suchten den Ort an der damaligen österreichischen Adria-Küste gerne auf. Natürlich kann man hier fast keine Empfehlungen für Sehenswürdigkeiten geben, da Opatija gänzlich vom Badetourismus lebt.  Jedoch ist die kleine Stadt ein „MUSS“ für jeden Reiselustigen.

1.Das Meer

Die Adria hat in Kroatien meist saubereres und klareres Wasser als auf der italienischen Strandseite. Nicht umsonst wurden einige Strände Opatijas mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Der Umweltpreis für die Erfüllung strenger Kriterien bei der Wasserqualität, den Sicherheitsstandards, den Serviceleistungen und anderen Umweltauflagen geht verdient an die Strände des Badeortes. Die meisten Strände sind Buchten bestehend aus Steinen, wobei man hier besonders gut die Unterwasserwelt beobachten kann. Muscheln, Seeigel oder Fische – Es gibt nichts, was man nicht sehen kann. Nur die wenigsten Badestrände wurden mit Sand aufgeschüttet, was zwar ein Nachteil für das Schnorcheln ist, jedoch ein großer Vorteil für empfindliche Füße.

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2.Die Uferpromenade

Die Uferpromenade, der Lungomare von Opatija, wurde nach Kaiser Franz Joseph I. benannt. 1911 fertiggestellt und über 12 km lang führt die Promenade vom Fischerdorf Volosko in den Luftkurort Lovran. Spannend für die Fußgänger ist aber selten das Meer, sondern die verschiedensten Sehenswürdigkeiten von Opatija, wie die blühenden Parkanlagen, Bauwerke mit dem Flair der Donaumonarchie und die Jakobskirche aus dem 15. Jahrhundert. Nur einmal sollte man doch einen Blick aufs Meer erhaschen, denn dort sieht man einen wichtigen Bestandteil des Ortes. Djevojka s galebom, das Mädchen mit der Möwe, ist das Wahrzeichen von Opatija.

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3.Restaurants und das Flair

Die Gastronomie in Opatija legt viel Wert auf ein gutes Ambiente. Hier reicht nicht nur das gute Essen, wie die traditionellen Speisen Ćevapčići oder Palačinke. Auch jedes Restaurant selbst hat sein individuelles Flair. Alle Meeresspezialitäten sind regional und zählen so zum Hauptbestandteil der Speisekarten. Faszinierend sind auch die Fähigkeiten vieler Kellner, oft drei Sprachen oder mehr fließend zu sprechen.

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Mit einer Fahrzeit von knapp vier Stunden von Graz, ist Opatija ein nahegelegener Badeort am Meer und hoffentlich auch bald ein Ziel, das ihr von eurer Reiseliste abhacken könnt.

 

Schönen Urlaub und bis bald,

Melanie

Reiseziel Schladming

Uns Österreichern gefällt es so gut zu Hause, dass wir auch im Urlaub nicht wegwollen. Für meine deutschen Leser wahrscheinlich unverständlich, denn warum im eigenen Land bleiben, wenn man nach Malle ans Meer fliegen kann. Aber Österreich hat so viel an schöner Natur zu bieten, dass man gerne „dahoam“ bleibt. Ein schöner Fleck im Osten Österreichs ist definitiv Schladming.  Bekannt von der Ski-WM 2013 und weiteren Ski-Rennen, ist die steirische Stadt vor allem im Winter beliebt. Aber auch im Sommer hat Schladming seine schönen Seiten abseits des Skizirkus. Wie schön, könnt ihr an meinen Fotos erleben.

 

Meine 3 Lieblingsplätze in Schladming:

 

 1.Dachstein

„Hoch vom Dachstein an, wo der Aar noch haust, …“– Nicht umsonst beginnt die Landeshymne der Steiermark mit dem höchsten und auch schönsten Berg des Bundeslandes. Seit 1969 führt die Dachstein-Südwandbahn von der steirischen Seite des Dachsteins bis in die Nähe des Gipfels. Von dort oben hat man die perfekte Aussicht, was aber bei 2995 m Seehöhe kein Wunder ist. Wenn man schwindelfrei und nicht kälteempfindlich ist, kann man sich auf die Hängebrücke wagen und den Eispalast besichtigen. Für einen Besuch am Dachstein sollte man um die drei Stunden einplanen und unbedingt frühzeitig reservieren!

 

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2.Wildes Wasser und Riesachsee

Um zum Riesachsee zu gelangen, muss man erst bei dem Riesachwasserfall vorbei. Der familienfreundliche Forstweg ist für Anfänger, Kinderwägen oder Hundespaziergänge gut geeignet. Wer etwas mehr erleben möchte, kann sich am „Alpinsteig durch die Höll“ versuchen. Dieser Wanderweg führt entlang des höchsten Wasserfalls der Steiermark direkt zum schönen Riesachersee. Wenn man sich aber erst einmal für diesen Weg entschieden hat, gibt es kein Zurück mehr. Der Alpinsteig unterliegt einem Einbahnsystem, denn für Gegenverkehr wäre auf den schmalen Stufen und Wegen kein Platz. In knappen 1 1/2 Stunden Geh-/Kletterzeit zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite.

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 3.Steirischer Bodensee

Die Region Schladming-Dachstein hat eine Vielzahl an Seen zu bieten. Einer davon ist der Steirische Bodensee, welcher, wie meist jede Attraktion, für Familien und begeistere Bergsteiger geeignet ist. Will man es gemütlich belassen, reicht einem meist der Rundweg um den See. Der nächstgelegene Wasserfall erfordert schon mehr Kondition und die nächste Almhütte lässt sich nur mit gutem Schuhwerk erklimmen. So oder so ist der Steirische Bodensee jedenfalls einen Besuch wert!

 

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Noch ein paar kurze Benimmregeln für das österreichische Alpenland. Erstens grüßt man auf den Bergen immer. Ein einfaches „Hallo“ reicht, „Griaß di“ (Einzelperson) oder „Griaß eich“ (Gruppe) passt besser ins Panorama. Ein ungeschriebenes Gesetz besagt außerdem, dass man ab 1.000 Meter Seehöhe jeden duzen darf. Ja, auch den Bundespräsidenten, falls man diesen antreffen sollte!

 

Also dann, schönen Urlaub in den Bergen!

Eure Melanie

 

Reiseziel Budapest

Als Nachbarland ist Ungarn eines der beliebtesten Reiseziele der Österreicher. Die Hauptstadt Budapest eignet sich somit perfekt für einen Städtetrip. Die Stadt hat durch die alte Architektur und den gut erhaltenen Gebäuden ein besonderes Flair. Die Donau teilt die Hauptstadt in die beiden Hälften Buda und Pest, wobei letzteres den größeren Teil der Stadt ausmacht. Als Tourist hat man eine unglaubliche Auswahl an Museen, Ausstellungen und Sehenswürdigkeiten. Aus diesem Grund nun:

10 Dinge, die man in Budapest erlebt haben sollte

 

1. Das Parlament & die Schuhe am Donauufer

Wer schon einmal das Wiener Parlament oder den deutschen Bundestag in Berlin von innen gesehen hat, weiß, wie imposant und riesig sich diese gestalten. Das ungarische Parlament in Budapest kann hier locker mithalten. 1904 fertig erbaut worden, ist es mit mehr als 100 Jahren Geschichte für Klein und Groß interessant. 2.200 HUF (rund 8 Euro) kostet eine Führung im Parlament, die ihr Geld auf jeden Fall wert ist. Circa 300 Meter entfernt vom Parlament stehen Metallschuhe am Donauufer. Diese Schuhe dienen als Mahnmal und sollen an die verfolgten Juden durch die Pfeilkreuzler im zweiten Weltkrieg erinnern.

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Ungarische Parlament / © Melanie Köppel

2. Die Margareteninsel

Sie ist die bekannteste Donauinsel und ist nur fünfzehn Minuten zu Fuß vom Parlament entfernt. Die Insel selbst ist beliebt als Erholungs- und Freizeitinsel und daher nicht nur gut von Touristen besucht. Auf der Insel sind Autos verboten, jedoch kann man sich ein Elektrofahrzeug mieten oder ganz klassisch mit dem Rad seine Runden drehen.

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Magareteninsel / ©Melanie Köppel

3. Heldenplatz & Andrássy út

Am Heldenplatz selbst stehen das Helden- und das Millenniumsdenkmal, welche an die Helden der ungarischen Geschichte erinnern sollen. Links und rechts vom Platz befinden sich jeweils die Kunsthalle und das Museum der bildenden Künste. Für Kunstliebhaber eine passende Aktivität, wer weniger mit Kunst am Hut hat, kann durch die schöne Andrássy út spazieren. Diese ist die berühmte Boulevardstraße Budapests, wo auch die älteste U-Bahnstrecke des europäischen Kontinents verläuft.

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Heldenplatz / © Melanie Köppel

4. Burgviertel

Nicht nur der Burgpalast selbst ist eine bekannte Sehenswürdigkeit, sondern auch die dazugehörige Matthiaskirche. Wenn man abends auf die Fischerbastei vor der Kirche will, muss man meist keinen Eintritt mehr bezahlen. Generell besteht das ganze Burgviertel aus alten Gebäuden im barocken Stil und gehört so zur Touristenattraktion Budapests. Wenn es einen hierhin verschlagen hat, sollte man mindestens 3-4 Stunden einplanen.

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Matthiaskirche im Burgviertel / © Melanie Köppel

5.Stadtwäldchen & Burg Vajdahunyad

Das Stadtwäldchen ist ein angelegter Park mitten in Budapest, der als Naherholungsgebiet dient. Darin befindet sich die Burg Vajdahunyad, in der sich auch das Landwirtschaftsmuseum befindet, wobei ich hier aber leider keinen Erfahrungsbericht abgeben kann.

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Vadjahunyadburg/ ©Melanie Köppel

6. Ruderteich

Vor der Burg Vajdahunyad befindet sich Europas größte Kunsteisbahn, welche im Sommer als kleiner Ruderteich genutzt wird. Ein Tretboot kostet die Stunde rund 2700 HU (ca. 8,70 Euro) und an heißen Sommertagen eine perfekte Alternative zum Museumsbesuch.

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Ruderteich / © Melanie Köppel

7. Der „schönste“ McDonald’s der Welt

Am Nyugati Platz, nahe des Westbahnhofes, befindet sich der vielleicht schönste McDonald’s der Welt. Eigentlich ist eine McDonald’s-Filiale in einer Großstadt nicht erwähnenswert, aber dieses Gebäude erinnert eher an ein Schloss als an die Fast- Food-Kette. Einen kurzen Besuch sollte man diesem Restaurant auf jeden Fall abstatten.

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McDonald’s / © Melanie Köppel

8. Kettenbrücke

Die älteste und auch bekannteste Brücke in Budapest, welche den Stadtteil Buda mit Pest verbindet. Die Brücke ist 375 Meter lang und für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer geöffnet.

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Kettenbrücke / © Melanie Köppel

9. Váci utca

Die bekannteste und sehenswerteste Einkaufsstraße Budapests bietet nicht nur die unterschiedlichsten Shops, sondern auch zahlreiche Bars, Cafés und Konditoreien.

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Váci Utca / © Melanie Köppel

10. Kalte Obstsuppe & Palatschinken

Die ungarische Küche ist vor allem für ihr Gulasch bekannt. Es gibt aber jede Menge Speisen, mit denen man nicht rechnet. Die kalte Obstsuppe als Vorspeise ist sehr süß und somit nicht jedermanns Geschmack. Doch einmal sollte man sie probiert haben. Außerdem sind ist die ungarische Küche bekannt für ihre Palatschinken, die je nach Vorliebe pikant oder süß gefüllt werden können. Bekanntestes Beispiel dafür ist die traditionelle Gundel-Palatschinke, die mit einer Nuss-Rum-Rosinen-Mischung gefüllt ist.

Auch wenn es viele tolle Sehenswürdigkeiten in Budapest gibt, war ich leider sehr enttäuscht vom „Haus des Terrors“. Im Museum war vieles entweder nur auf Ungarisch ausgestellt oder in ein schlechtes Englisch übersetzt.

Schönen Urlaub,

Melanie

Summer Vibes

Heiß, heißer, Berlin! Endlich hat der Sommer auch die Hauptstadt erreicht und wir können morgens getrost das Haus ohne Regenschirm verlassen. Kurze Hosen, lange Nächte und jede Menge Eis stehen uns im Sommer 2016 bevor. Klingt soweit alles gut, wären da nicht 10 Kleinigkeiten, die einem die gute Laune verderben können…

10 Dinge, die am Sommer schrecklich sind

 

1.Öffentliche Verkehrsmittel

Du stehst auf schwitzende, sich aneinander reibende Körper mit viel nackter Haut? Nimm doch einfach die Ring-Bahn zur Mittagszeit. Auch toll ist es, wenn man den anderen Fahrgästen maximal bis zur Brust reicht, dann hat man ganz besonders frische Luft. Achja, und wenn man dann noch den Wagon erwischt, in dem eine alte Dame mit ihrem haarenden Hund sitzt, ist das so wie ein Sechser im Lotto. Aber ernsthaft, wie kann der verdammte Hund eigentlich noch Haare am Körper haben, wenn ich aus denen, die an meinem Bein kleben, ein Mammut basteln könnte?

2.Make-Up

Eyeliner sitzt, der Lippenstift hält auch und los geht’s. Blöd nur, dass man nach zwei Minuten in der Sonne eher an einen Panda erinnert als an Marylin Monroe. Der Malkasten eines Kindergartenkindes hat eine weniger breite Farbpalette als mein Gesicht. Gut, dann wird eben Make-up boykottiert. Ich muss mich Gott sei Dank selbst nicht sehen, also viel Spaß meiner Umwelt.

3.Breite Schenkel

Sie sind nicht nur meganervig, sondern leider auch schmerzhaft: Aufgescheuerte Oberschenkel-Innenflächen. Ein Problem, welches nichts mit Übergewicht zu tun hat. Wenn man als Frau gerne Röcke und Kleider trägt, kann das schnell unangenehm werden.  Was ihr dagegen tun könnt? Hier bitte: Tipps gegen scheuernde Oberschenkel

4.Sandalen mit Socken

Es schmerzt das Herz, wenn man Männer mit Socken und Sandalen sieht. Bei Frauen habe ich jedoch null Verständnis für diese Sünde. In Birkenstock-Schuhen besonders reizend. Hat ein bisschen was von #wokeuplikethis. Warum tut man sowas, wenn es so schöne Sommersandalen gibt?

5.Heiße Nächte

An alle Berliner in Dachgeschoss-Wohnungen: Haltet durch! Die Hitze ist meist schon nicht im Erdgeschoss auszuhalten. Wenn dann aber die Sonne gefühlte 24 Stunden auf die Wohnung prahlt, ist das weniger angenehm. Abends im Bett sind die Tropen nichts dagegen. Aber hey, man kann damit angeben, dass man eine Sauna zu Hause hat!

6.Sport

Meiner Meinung nach macht Sport sowieso wenig Spaß. Im Sommer werden Joggen, Rad fahren oder ähnliche Sportarten aber zur Hölle. Da hilft es nur, entweder früh aus dem Bett herauszukommen oder sich bei 1747 Grad zu quälen.

7.Drölfzigtausend  Grad

Der Sommer ist toll und das warme Wetter natürlich auch. Jedoch sind Temperaturen jenseits von Gut und Böse nicht nur unangenehm, sondern können auch gefährlich werden. Hitzschlag, Sonnenstich oder allgemeines Unwohlsein sind dann nervige Begleiterscheinungen des Sommers. Da hilft es nur, sich möglichst im Schatten aufzuhalten.

8.Warmes Essen

Gekochtes Essen generell schmeckt im Sommer nur halb so gut wie im Winter. Wenn man dann aber auch noch Essen mitnehmen muss beziehungsweise transportieren will, ist das eine unschöne Sache. Das kleinere Übel ist dann noch warmes Obst, das größere Übel die vergessene Schokolade in der Tasche…

9.Sonnenbrand

Trotz 100 Liter Sonnenmilch: Der Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern bleibt uns auch meistens bis in den Winter durch Streifen erhalten. Abends im Bett wünscht man sich, dass die Kühltruhe etwas größer wäre, damit man darin schlafen könnte.

10.Bienen, Wespen & Co.

Ob beim Grillen, im Freibad oder einfach nur in der Stadt: Insekten sind immer vertreten. Natürlich sind sie nützlich, jedoch verfluche ich sie meistens. Vor allem Allergiker leben in ständiger Angst! Wenn Bienen Fett saugen würden, wäre so ein Stich noch erträglich…

Dann wünsche ich Euch trotzdem einen schönen Sommer!

Melanie