Alltagsgeschichten 2.0

„Dann such‘ ihn doch einfach auf Facebook!“ Ein gut gemeinter Ratschlag meinerseits, den ich nur allzu oft der einen oder anderen Freundin auf den Weg mitgegeben habe. Grundsätzlich geht es in diesen Gesprächen um Männer, die wir entweder gar nicht kennen oder nur einmal im Leben getroffen haben. „Aber ich kann ihm da nicht einfach so schreiben!“, ist dann der Protest. „Doch klar, weniger peinlich als ihn so anzusprechen.“ 1:0 für mich.

Aber Moment einmal! Habe ich mir in den letzten Jahren eigentlich jemals selbst zugehört? „Weniger peinlich als ihn so anzusprechen“? Was stimmt denn nicht mit mir?

Zurück zu meinen Freundinnen und damit auch indirekt zu mir: Aus Erfahrung wird in solchen Akutfällen recherchiert. Vom Wohnort bis zum Stammbaum und damit zur Blutgruppe: Das Internet weiß alles und vergisst nichts. Dass das „Problem“ mit einer kurzen, zwischenmenschlichen Interaktion aus der Welt geschaffen wäre, interessiert natürlich niemanden. Eigentlich dumm, denn man weiß zwar ziemlich viel über jemanden, aber ob dieser „jemand“ auch Interesse seinerseits aufbringt, weiß man natürlich nicht.

Als 90er-Kind gehört man zum Testmodell der Internetabhängigen. Wenn man mit einem Handy aufwächst, ist es plötzlich ganz komisch sich vorzustellen, wie sich die Leute früher kennengelernt haben. „Hi, du siehst nett aus. Willst du einen Kaffee mit mir trinken gehen?“, unvorstellbar, dass das einst funktioniert hat. Ich meine, natürlich würde es heute auch noch funktionieren. Aber wer macht das noch so?

Ehrlich gesagt, ich bin jedes Mal schwer beindruckt, wenn mich jemand aus dem Nichts einfach so anspricht und ernsthaft Interesse zeigt. Meistens traue ich mich dann gar nicht, abweisend zu sein, weil ich vom Mut der anderen Person echt geblendet bin. Nicht, dass das so oft vorkommen würde. Sagen wir es so: Ich wurde schon öfter angeschrieben als angesprochen. Traurig aus zwei Gründen: Erstens, weil Menschen beim Schreiben immer anders sind, als in der Realität und zweitens, weil ein Gespräch länger in Erinnerung bleibt als eine kurze Textnachricht.

Ich will jetzt auf keinen Fall das Internet als etwas Schlechtes abstempeln. Es gibt schließlich auch viele Leute, die sich genau darüber erst gefunden haben. Aber es macht etwas ganz Normales, also das Kennenlernen einer Person, ganz komisch. Vielleicht sollten wir das altmodische Kennenlernen zu einem neuen Trend machen. Nachdem Choker, Schlaghose und Co. schließlich auch wieder am Markt sind, warum denn nicht?  Und falls jemand einen Rat von mir braucht: Sprich ihn an! Gern geschehen.

Bussi Baba,

Melanie

Alltagsgeschichten 1.0

Letzten Mittwoch musste ich noch einige Lebensmittel im Supermarkt besorgen. Keine Angst, das hier wird kein Supermarkt-Haul, wie man so schön sagt. Milch, Obst und Kekse- das Übliche halt. Ich will eigentlich auf etwas ganz Anderes hinaus…

Es war schon ziemlich spät und ab 22 Uhr hat in dem Supermarkt, den ich regelmäßig besuche, nur mehr eine Kassa geöffnet. Meist fällt dann aber noch halb Berlin ein, das sie genau in diesem Supermarkt noch etwas besorgen müssen. Deshalb sind die Wartezeiten an der Kasse auch überdurchschnittlich lang. Gut für mich, denn so hatte ich genug Zeit, um die Leute dort genauer zu mustern. Vor mir in der Schlange stand jedenfalls ein gutaussehender Twenty-Something. Schwarze Haare, blaue Augen: Seine Eltern haben für dieses genetische Werk auf jeden Fall einen Orden verdient. Er legte sein Bier auf das Band, machte kurz ein Foto von seinen (anscheinend) neuen Schuhen und checkte danach sein Handy.

Als der junge Herr dann endlich an der Reihe war, mussten sich er und der Kassierer erstmal standesgemäß mit Handschlag und einem „Yo Diggi, was geht?“ begrüßen. Soweit eine ganz normale Alltagsszene. Während ich also seelenruhig nach meiner Geldbörse in der Tasche suchte, hörte ich mit halben Ohr das Gespräch der beiden, das ungefähr so vom Kassierer ausging:

A: „Triffst du dich immer noch mit der Ollen?“

B:“ Paula? Ja, ab und zu.“

A:“Brudi, die ist fett und hässlich! Da kannste was Besseres haben!“

B:“Ja, ick weiß, aber die macht quasi alles für mich, da beschwer ich mich nicht.“

A:“Davon kannste dir aber auch nichts kaufen.“

In diesem Moment ist mir leider mein Gesichtsausdruck entglitten. Es ist wie Schluckauf, ich kann es einfach nicht kontrollieren. Wenn Idioten in meiner Nähe sind, ist das einfach ein natürlicher Reflex, meine Augen rollen automatisch. Der Kassierer hat das auch mitbekommen, und meinte schulterzuckend und lächelnd „Männergespräche“, nachdem sein Kumpel weg war. Das dieser vom Attraktivitätslevel unter den Gefrierpunkt gefallen ist, sollte selbstverständlich sein. Da helfen die strahlend blauen Augen leider auch nichts.

Wo soll ich nun anfangen? Also im ersten Moment tat mir Paula, wer auch immer sie sein mag, nur unglaublich Leid. Denn anscheinend hat sich die Liebe in ein Arschloch verliebt, dass sie nur ausnutzt. Aber Paula, mach dir nichts daraus, das passiert den Besten, du wirst es auch noch lernen.

Schockierter war ich eher über die primitive Ausdrucksweise und die Einstellung der beiden Jungs. Sind alle Männer so? Wird man als Frau wirklich nur auf das Äußere reduziert? Und warum verdammt nochmal muss man sich in einem Gespräch auf das sprachliche und geistige Niveau eines Neandertalers herunterlassen? Diese Fragen werden mir wahrscheinlich nie ehrlich beantwortet werden, also denke ich besser nicht zu viel darüber nach.

Ich wünsche den beiden Typen auch nichts Schlechtes! Nur, dass jemand einmal so über sie redet, mit dem Unterschied, dass sie es dann zufällig mitbekommen. Da wäre ich dann gerne dabei. Mit Paula.

Karma is a bitch,

Melanie

Brandnew Dating-Tipps 2017

Mädels, packt die Rasierer aus und eure „Hello-Kitty“-BHs wieder ein: Der Frühling steht vor der Tür und so auch Testosteron überlastetes, männliches Material. Vergesst ab heute eure absolut romantische Beziehung mit den „Hallo-bittschon!“-Dönermann zwei Straßen weiter. Denn nur, weil er weiß, das ihr euren Döner ohne Tomaten wollt, muss er nicht unbedingt der sein, der euch um drei Uhr nachts mit drei Promille und nur einen Schuh am Fuß nach Hause bringt. Wir warten jetzt auf Mr. Right, wie er mit seinem schneeweißen Gaul auf uns zugeritten kommt und uns dann gentlemanlike auf einen veganen LowCarb-Chiasamen-Apfelzimt-Shake im Mcfit unserer Wahl einlädt.

Als professionelle Fulltime-Bloggerin könnt ihr euch natürlich vorstellen, an welchem Stress ich derzeit leide: Einladungen zu Events, bei denen nicht mal Z-Promis auftauchen wollen und massenhaft Anfragen für Fototermine von meinem Selfiestick. Zara hat sich übrigens auch bei mir gemeldet. Die meinten, ich soll aufhören, die Marke auf diversen Fotos von mir zu markieren, das wäre rufschädigend. Für mich natürlich. Aber trotzdem finde ich für euch Zeit. Nur für euch, meine geliebten „Bauchfrei-geht-bei-dem-Wetter-schon“-Girls, die noch um halb fünf Uhr morgens zu „All-the-Single-Ladies“ im Club enthusiastisch tanzen, da sie noch auf die Typen hoffen, die Torschlusspanik bekommen und sich an alles ranmachen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Meine Tipps sind so überzeugend, Elyas M’Barek hat seine Perle Ende letzten Jahres nicht umsonst verlassen, nachdem ich ihn mit zwei Cosmopolitan in der Hand und ohne Strumpfhose bei minus 10 Grad über den Weg gelaufen bin. Ihr denkt das ist gelogen? Okay ihr habt Recht, als könnte ich mir zwei Cosmopolitan leisten. Stil ist eben für mich auch 2017 ein Fremdwort.

5 Must-Have-Dating-Tipps für Frauen im Frühling 2017

1.Slow-Motion

Ihr erinnert euch bestimmt an die bekannte „Baywatch“-Szene mit Pamela Anderson? Wenn nicht, dann solltet ihr spätestens jetzt ganz schnell aufhören zu lesen, nicht, das sich eure Eltern über den neu erlernten Wortschatz wundern. Zurück zu Pam: Was soll ich sagen? Bis jetzt dachten wir doch alle, dass ihr blondes Haar und die gemachten Brüste ihre Erfolgsquote bei Männern Nähe drölfzig bringt. Doch in Wirklichkeit ist es der langsame Run, der die Herzen katapultartig in die Höhe schlagen lässt. Aus einem einfachen Grund, denn die rechte männliche Gehirnhälfte arbeitet sehr langsam und muss gewisse Reize erst transportieren. In der Linken geht es übrigens nur um Bier und Fußball, da brauchen wir uns nichts vormachen. Also was merken wir uns? Alles ganz, gaanz, gaaanz langsam machen. Reden, essen, aus der Bahn aussteigen: Es kann so einfach sein. Aber Achtung: Die Grenze zwischen „lasziver Diva“ und „kurz vor dem dritten Schlaganfall“ ist schmal. Sehr schmal.

2.Emanzipation

Es soll sie wirklich geben: Die süßen und schüchternen Mädchen, die auf geheimnisvoller Weise attraktiv wirken und schwer zu haben sind. Das sind auch locker die, die früher das Extra von der „Bravo-Girl!“ geklaut haben, um sich damit freche Flechtfrisuren zu zaubern und in der Schule damit angeben zu können. So wollen wir nicht sein. Wir sollten eher die sein, die auf einen Typen zusteuern, sagen „Hey, ich habe in mein Bett geschissen, darf ich heute bei dir schlafen?“ und danach in einem peinlichen Moment des Schweigens die eigene Nummer gekonnt in sein Handy eintippen. Das ist Emanzipation, meine Damen, ab heute jagen wir!

3.Schminkprofis

Wer euch erzähle möchte, dass ihr ohne Schminke schön ausseht, lügt. Denn entweder sagt das eure Mutter (die muss), Werbung für Kosmetik, die euch natürlich aussehen lassen will (die kann) oder ein Mann, der euch ins Bett kriegen möchte oder blind ist (der muss, kann und hat keine andere Wahl). Was ich eigentlich damit sagen will, ist, das dieses ganze Make-Up-Zeug ziemlich teuer ist und der Trend sich praktisch dreimal täglich ändert. Dass das jetzt in erster Linie nichts mit Männer zu tun hat, ist mir bewusst. Da sich aber nun schon der Großteil der Männer mittlerweile besser mit Beauty auskennt als jede zweite Frau und Bill Kaulitz zusammen, solltet ihr immer die neuesten DM-Kollektionen im Hause haben. Wem das zu teuer ist, der kann sich einfach direkt vor Ort die Testprodukte ins Gesicht klatschen. Außer euch geht es so wie mir und ihr bekommt vom reinem Zuschauen Herpes und Bindehautentzündungen. Dann geht besser ungeschminkt zu Douglas, die waschen ihre Pinsel wenigstens einmal im Monat.

4.“Willst du gelten, mach die selten!“

Oder noch besser: Verschwinde von der Bildfläche. Wenn du erst einmal super offen und direkt warst (siehe Punkt 2), kannst du dich wieder vom Gelände vertschüssen. Denn nichts macht heißer als die „Don’t-care-Attitude“. Du musst unbedingt so wenig „caren“, dass der Typ glaubt, du wärst eine Fata Morgana in seinem Vier-Uhr-Morgens-Suff gewesen. Das heißt konkret, dass du auf keine Nachricht, keinen Anruf und auch keinem Rauchzeichen von ihm antwortest. Fürs Erste, denn dann gehen wir automatisch zu Punkt 5 über…

5. Wie Jürgen Trovato

…und zwar beginnt jetzt der spaßige Teil: Das Stalken. Du hörst nicht damit auf, bis du den dritten Vornamen seines Urgroßcousins aus Guatemala kennst. Erst wenn du das erledigt hast, kannst du so viele Brieftauben auf ihn loslassen, wie du möchtest. Ja, Sms tun’s auch. Die sollten aber eine krasse Aussagekraft haben. „Heyyy“ extra, „Wie geht’s“ extra und das Fragezeichen dann auch noch in einer extra Nachricht. Warum nur einmal in seinem langsamen Gedankengang präsent sein, wenn man es auch permanent kann?

Ihr fragt euch bestimmt, warum es diesmal nur fünf Tipps anstatt der üblichen zehn sind, oder? Erstens werde ich pro Artikel und nicht pro Tipp bezahlt und unter anderem sind fünf Tipps sogar überflüssig, solange du Brüste hast! Falls ihr dennoch Fragen habt, könnt ihr gerne mich oder Bridget Jones kontaktieren, unsere Dating-Tipps ergeben ungefähr gleich viel Sinn, nur das sie mehr Geld damit macht als ich.

Also Mädels, viel Glück,

Eure Melanie

Cyber-Grooming 2017

Fanpost ❤
Spaß bei Seite, denn leider sehe ich Nachrichten dieser Art viel zu oft in meinem Messenger. Manchmal antworte ich den einem oder anderen auch und im Endeffekt läuft es immer auf Konversationen dieser Art hinaus.

Generell habe ich mich bisher über solche Männer lustig gemacht. Also ihnen zurückgeschrieben, es meinen Freundinnen geschickt und mich mit denen dann darüber amüsiert. Wie auch auf den Fotos zu sehen. Doch heute wurde mir beim Scrollen auf meiner Timeline bewusst, wie viele junge Mädchen schon Facebook-Nutzerinnen sind. Wenn ich daran denke, dass auch sie solche Nachrichten erhalten könnten, und auch definitiv werden, wird mir schlecht. Das in diesen Fällen auch oft die Eltern nicht Bescheid wissen oder nichts Böses vermuten, ist naheliegend. Man kann ihnen in dem Fall auch keinen Vorwurf machen, denn sie sind ohne das Internet groß geworden. Dennoch gehört darauf aufmerksam gemacht!

Würden das Männer im realen Leben machen? Eher selten. Da würde es schon unter sexuelle Belästigung fallen. Und im Netz? Ist es streng genommen doch auch eine sexuelle Belästigung, oder? Wenn nicht sogar eine Drohung?
Wer sich nun denkt, dass Nachrichten eben nur Nachrichten sind, irrt. Das oben ist übrigens noch ein sehr harmloser Chat. Ich habe schon schlimmere und direktere Nachrichten erhalten. Als Mädchen oder Frau so etwas lesen zu müssen und gänzlich auf den Körper reduziert zu werden, ist weder im „echten“ Leben noch in der virtuellen Welt angenehm. Außerdem hat niemand eine Ahnung, ob es bei jüngeren Mädchen nur bei Nachrichten bleibt oder vielleicht aus Neugier doch mehr wird. Die Folgen davon muss ich nun wirklich nicht erklären.

Außerdem fällt mir auf, das immer nur die Rede von Männern aus südlichen Ländern beziehungsweise Flüchtlinge ist, die Mädchen belästigen oder sogar vergewaltigen. Der werte Herr, der mir diese Nachrichten geschickt hat, ist definitiv kein Flüchtling. Höchstens einer, der vor jeglichem Anstand und Moral flüchtet. Männer, die Frauen wie ein Objekt benutzen, gibt es leider in jeder ethnischen Gruppe und in jedem Land der Welt.

Wer nun gerne Moralapostel spielt: Es ist egal, wie man sich als Frau auf Facebook präsentiert, solche Nachrichten flattern immer ins Postfach. Außerdem würde ich mich, und ich denke auch viele meiner Geschlechtgenossinnen, gerne so präsentieren, wie ich es will!

Hoffentlich bis zu einem etwas erfreulicheren Thema,

Melanie

How to get THE girl

Auch wenn es mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau in dieser Welt noch nicht ganz funktioniert, Liebe sollte für alle da sein. Deshalb gibt es nach meinen 10 unglaublichen Tipps für Frauen einen kleinen Ratgeber für die männliche Bevölkerung des deutschsprachigen Raumes, um vielleicht dieses Jahr doch ganz gekonnt einmal nicht die Wodka-Flasche für den Silvesterkuss missbrauchen zu müssen.

10 Tipps, um deine Traumfrau im Sturm zu erobern

1.Schreibe nicht zurück

Du hast ihre Handynummer und ihr schreibt schon etwas länger? Perfekt, denn ab heute schreibst du einfach stundenlang nicht mehr zurück, obwohl du es gelesen hast. Das macht dich unglaublich interessant und wenn du zu den ganz Guten gehören willst, dann schreibe am besten tagelang nicht zurück. Umso länger, umso besser! Du weißt schon, was ich meine.

2.Erzähl ihr von deiner Ex

Deine Ex-Freundin will dich nicht mehr, aber sie war einfach der tollste Mensch in deinem Leben? Jedenfalls, solange sie geschminkt war? Vermisse einfach keine Gelegenheit, um das deiner neuen Flamme klar zu machen. Also, dass deine Ex die tollste Person war. Nicht das mit der Schminke!

3.Like, like, like

Unsere sozialen Medien sollten in dem Leben eines unter 30-Jährigen einfach unglaublich präsent sein. Wo sonst gibt es so viele halbnackte Mädels? Am besten likest du auch jedes, aber wirklich jedes Foto, das du siehst. Nur eben nicht das von dem Mädchen, dass du eigentlich willst. Nur so bleibt sie special!

4.Macht der Kontrolle

Pssst, Geheimtipp: Frauen LIEBEN es, kontrolliert und bevormundet zu werden! Beliebte Fragen die du dazu stellen kannst: Wer ist denn der Typ auf dem Foto von 2012? Du warst schon die letzten drei Wochen feiern, bisschen viel, oder? Und deine Freunde sind wirklich alle schwul, oder? Der Rock ist viel zu kurz, meinst du nicht?

5.Kläre die Fronten

Und zwar so, wie man es schon vor 100 Jahren gemacht hat. Die Frau muss kochen, putzen und die Wäsche waschen, während du natürlich der Herrscher eurer zukünftigen Familie sein wirst. Das du nur männliche Nachkommen zeugst, ist  von Anfang an klar.

6.Krank=tot

Du musstest heute schon zweimal niesen? Bitte, teile das auch jedem mit! Denn wenn du krank bist, ist das quasi eine Nahtoderfahrung. Also besser nichts riskieren und das der Frau deiner Träume auch so oft mitteilen, wie es nur geht.

7.Eitelkeit

Eitelkeit ist eine wahre Tugend, vor allem wenn du ein Mann bist! Umso mehr Selfies es von dir gibt, umso präsenter bist du im Leben deiner Lieblingsfrau. Logisch also, dass du ab heute jeden Spiegel und jeden Lichteinfall für diese Gelegenheit nutzt.

8.Sauberkeit wer?

Besonders attraktiv an einem Mann ist ein stets ungepflegtes Auftreten. Wenn eine Frau sieht, wie viele Flecken deine Hose schon hat, die du schon acht Tage lang trägst, kann sie es kaum erwarten zu wissen, wie deine Küche aussieht.

9. Klassische Anmachen

Alles was eine Frau will, ist es, auf ihren Körper reduziert zu werden. Das solltest du auch in deiner Gesprächsweise berücksichtigen. Umso früher du damit beginnst, umso besser. Go for it!

10.Sinnvolle Sätze

„Hmm, also mehr als eine kurze Affäre ist da nicht drin. Ich mag dich, aber eben auch noch acht andere Mädels. Meine Hobbys sind meine PS4 und grundlose Besäufnisse jedes Wochenende. Mehr als die Bundesliga-Ergebnisse lese ich nicht.“ Macht euch um 120% attraktiver, versprochen!

Falls ihr noch immer maßlos überfordert mit Frauen seid: Keine Sorge, ihr könnt unter der Nummer 0600 600 600 eine tolle Kennerin ihres Faches erreichen, die euch bestimmt auf irgendeiner Weise weiterhelfen kann. Viel Glück!

Bis dann,

Melanie

 

 

Er steht einfach nicht auf dich? Macht nichts

Mal ehrlich, in dieser kalten und trostlosen Welt sucht man doch nur eines: Den Mann fürs Leben. Oder eben wenigstens jemanden für den Valentinstag. Aber du bist Single und der eine Typ steht einfach nicht auf dich? Absolut kein Problem, denn hier findest du zehn wertvolle Tipps, um einfach unwiderstehlich auf Männer zu wirken. Vergiss  BRAVO, Brigitte und Co.: elitale weiß, wie es geht!

Mit diesen 10 Tipps kriegst du deinen Traumtypen rum:

 1. Bombardiere ihn

Du hast ihm schon die fünfte Whats-App-Nachricht geschickt und es kam noch immer nichts zurück? Obwohl er es gelesen hat? Hast du ihn schon angerufen? Ach wirklich, schon dreimal? Dann mach es noch ein viertes Mal! Schließlich muss er doch wissen, dass es dich noch gibt.

2. Sei direkt

Du triffst dich zum ersten Mal mit einem Typen? Entweder bringst du am besten sofort deine Mutter mit oder du erklärst ihm gleich, wie viele Kinder du mit ihm haben willst. Mit der Frage „Ist das nun was Ernstes zwischen uns?“ nach dem Date machst du übrigens auch nichts verkehrt.

3.Sei aber nicht zu direkt

Wenn du sauer bist, sprich das am besten nicht aus. Vor allem darfst du niemals sagen, warum du sauer bist. Auf die Frage „Was ist denn los?“ reicht ein einfaches „Nichts“. Aber sei unbedingt trotzdem weiter sauer und lass es ihn ordentlich spüren. Nur so bleibst du pflegeleicht.

4. (K)eine Meinung

Er findet Robbenschlachtungen cool? Dann tu das doch bitte auch. Denn ihr seid nun quasi halb zusammen. Also eine Person. Deshalb habt ihr auch eine gemeinsame Meinung. Und das ist seine!

5. Keine Ahnung

Da du nun keine eigene Meinung mehr hast, lässt du ihn entscheiden. „Keine Ahnung, sag du!“, ist ab heute deine neue Lieblingsantwort. Was willst du essen? Wo willst du hingehen? Welchen Film wollen wir ansehen? Du weißt, was zu tun ist.

6. Eifersucht

Wenn du eines in eine neue Beziehung mitbringen musst, dann auf jeden Fall Eifersucht. Was? Ihm schreibt seine Mutter? Sofort blockieren. Denn ab heute bist du die einzige Frau in seinem Leben und das muss so bleiben.

7. Social Media

Ganz wichtig ist es, dass jeder von euch weiß. Deshalb musst du nun auf jeglichen sozialen Plattformen alle Fotos, Beiträge und Markierungen liken. Das kann zwar bis zu fünf Stunden dauern, aber es lohnt sich definitiv. Glaub mir!

8. Social Media 2.0

Wenn du schon dabei bist, kannst du auch gleiche die Likes von seinem Foto vor 140 Wochen überprüfen und jede Bitch genauer stalken, die dieses Foto geliket hat. Ist sie hässlich, dann kannst du ruhig ein Auge zudrücken und musst ihn ausnahmsweise nicht damit konfrontieren.

9. Check seine Freunde ab

Nein, nicht so, wie du gerade denkst. Lass dir einfach nur schriftlich geben, dass keiner von denen schwul ist. Nicht per Whats App, sondern wirklich schwarz auf weiß auf Papier. Somit hast du später etwas gegen sie in der Hand.

10. Familienfeier

Falls du es dann tatsächlich zu einer Familienfeier geschafft hast, dann kleide dich angemessen. Angemessen im wahrsten Sinne des Wortes, denn dein Rock soll nur das Nötigste bedecken. Warum? Einfach, weil du kannst. Mit Kajal und zwei Dosen Haarspray liegst du übrigens auch nicht falsch.

Falls sich die Herren der Schöpfung nun ungerecht behandelt fühlen: Keine Sorge, ich arbeite derzeit an Tipps für Männer. Den Mädels wünsche ich jedenfalls viel Glück, ihr werdet es brauchen.

Bis dann,

Melanie

Tinderella meets Shrek

Klischees sollte man eigentlich nicht unterstützen. Als ich aber vor ein paar Tagen via Facebook meine Freunde gebeten habe, mir ihre lustigsten Dating-App-Konversationen zu senden, trudelten die Nachrichten von Frauen nur so ein. Schämt euch, ihr in der Männerwelt! Wenn das eure Mutter lesen könnte, was manche von euch an potenzielle Weibchen übermitteln. Aber eines muss man euch lassen, ihr seid oft wahnsinnig kreativ…

10 lustige Dating-App-Fails

 

1. Der Mitteilungsbedürftige

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Also du willst damit jetzt sagen, dass du sportlich, beruflich erfolgreich und beliebt bist? Gratuliere! Ach, und danke für die netten Grüße!

2. Der Flirtprofi

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Flirten, kann er!

 

3. Der Poet

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Kleines Gedicht dazu:

Manchmal würde ich gerne schreien,

doch dann lass ich es lieber sein.

Das ist ungefähr so wie mit dir,

hätt‘ ich doch besser geöffnet ein Bier.

4. Der Ehrliche

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         Diese Dating-App erinnert sogar daran, dass man etwas Nettes schreiben soll. Wie fortschrittlich!

 

5. Die Celebrity-Taktik

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             Ob Jennifer Aniston gerade die selbe Konversation mit Brad Pitt führt?

 

6. Der Bildungsresistente

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Wenn er sich nicht einmal die Mühe macht, ein Satzzeichen zu setzen…

 

7. Der Unkomplizierte

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Er weiß jetzt, wie es nicht geht.

 

8. Der Psycho

 

Es gestaltet sich schwer, in Frieden vegan zu leben..

 

9. Mr. Grey
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Klingt wahrscheinlich auch nur im Film so normal, weil er Millionär ist.

 

10.Der, der nicht aufgeben will

Danke Tinder für die tolle GIF-Funktion!

Wenn ich das so lese, würde ich gerne die Marktlücke schließen, und „Tinder-Benimmkurse“ anbieten. Aber die Idee wurde mir natürlich schon gestohlen, bevor ich sie überhaupt selbst hatte. Wer Tipps braucht, kann sich  an Horst Wenzel und seine „FlirtUniversity“ wenden, denn der weiß (angeblich), wie es geht!

Bis bald,

Melanie