Tu nichts, was dir nicht gut tut

„Mir geht’s nicht gut, aber daran ändern will ich auch nichts!“ – Die essentielle Hauptaussage einiger Personen in Gesprächen. In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass eigentlich jede zweite Unterhaltung genau auf diese Kernaussage aufbaut. Aber warum?

Nun gut, vielleicht liegt es an mir und ich bin einfach viel zu egoistisch. Ganz pragmatisch gesehen leben wir schließlich nur einmal. Wie lang auch immer diese Lebensdauer umfassen mag, von einem glücklichen Leben hat man mehr, wie auch immer man Glück definieren möchte.

Deshalb verstehe ich den Sinn der „Opferrolle“ nicht, in die sich so viele Leute drängen. Natürlich passieren auch furchtbare Dinge auf dieser Welt, aber die meisten Problemchen sind lösbar. Klar ist es auch schön, einfach jammern zu können und jemanden zuhören zu lassen. Aber auf DEN Ratschlag zu warten, während man sich selbst immer mehr in Mitleid suhlt… Auf kahlem Felsen wachsen schließlich auch keine Rosen.

Wir Menschen sind schlichte Gewohnheitstiere. Im Endeffekt erhoffen wir uns doch alle, dass wir mit möglichst wenig Aufwand das Beste für uns herausholen. Klappt eben nur bedingt bis gar nicht. Deshalb möchte jeder auf ein Problem lieber „Oh, du tust mir so leid!“ als „Dann ändere eben was!“ hören. Veränderung heißt eben, sich andere Gewohnheiten zuzulegen und jeder weiß selbst, wie schwer das ist.

Ich stelle mir daher oft die Frage: „Was würde mein 80-jähriges Ich wohl dazu sagen?“ Wäre ich stolz auf mich selbst? Würde ich etwas bereuen? Oder ist es vielleicht sogar reine Zeitverschwendung? Ich glaube, Ereignisse in der Vergangenheitsform anzusehen macht jedenfalls mir viel weniger Angst als die Zukunft. Obwohl Angst natürlich übertrieben ist.

Also dein Job macht dir keinen Spaß? Dann kündige eben, es gibt so viele andere Perspektiven. Dein Partner ist ein Arschloch? Verlasse die Person, du hast Besseres verdient. Du willst schon ewig etwas machen, traust dich aber nicht? Mache es, in 80 Jahren wirst du dich lieber an einen „Fehler“ erinnern, als das du bereust, nie etwas probiert zu haben. Es gibt immer ein „Aber“, solange du eines zulässt.

Deshalb ist es okay, egoistisch zu sein. Im Endeffekt hat man eben nur das eine Leben. Und unglücklich zu sein bringt weder dir, noch deinem 80-jährigen Ich etwas. Außerdem kann man gesunden Egoismus auch Selbstfürsorge nennen. Und die ist sehr wichtig!

Bis bald,

Melanie

 

 

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Auf anderen Wegen

„Kunst, würde ich sagen.“

„Halts Maul, Max!“

Beide standen wir vor meinem roten Golf. Wie gerne wäre ich jetzt wo anders. Frankreich, Italien, Südkorea – alles wäre besser als dieser beschissene Wald.

„Frauen gehören eben doch besser in die Küche als hinter das Steuer“, schulterzuckend fährt er mit seiner Hand über die Beifahrertür. Der rote Lack ist komplett abgekratzt. Der Türgriff lässt sich nur mehr durch ein paar lose Schrauben erraten. Die ganze vordere, rechte Seite des Autos ist eingedrückt und der Spiegel liegt wahrscheinlich nun irgendwo unter dem Wagen. Allein die Fensterscheibe sieht noch recht intakt aus, von der dünnen Staubschicht mal abgesehen.

„Arschloch!“, zische ich leise. Die Tränen brennen in meinen Augen. Wie um alles in der Welt sollen wir nun nach Hause kommen? Mein prüfender Blick auf das Handy verrät: Ein Telefonat hier gleicht einem Weltwunder. Das wir noch leben auch.

Max steht vor der geöffneten Motorhaube. Seine gekräuselte Stirn verrät nichts Gutes.

„Weißt du eigentlich, was du hier tust?“, frage ich ihn. Etwas schadenfroh bin ich doch. Der ach so selbstbewusste Max sieht im Moment aus wie ein kleines Kind. Nur sein dichter Bart gibt ihm doch seine 25 Jahre zurück. Wenigstens optisch.

„Es ist jedenfalls nicht meine Schuld“, kontert er pampig.

Für einen kurzen Moment dachte ich sogar, dass er gut aussieht. Hat sich aber nun doch wieder erledigt. Max war schon immer so. Das Einzige, was uns verbindet, ist das kleine Dorf, in dem wir beide aufgewachsen sind. Manchmal frage ich mich wirklich, wie man ernsthaft in einem 600 Seelendorf fern weg der Zivilisation leben kann. Dann fällt mir wieder ein, dass ich es tue.

„Jetzt hör schon auf zu heulen und hilf mir besser!“

Wütend wische ich mir die Tränen von den Wangen. Warum muss eigentlich ich mit dem größten Vollidioten hier festsitzen? „Selbst schuld“, denke ich mir. Wenn man sich beim Rauchen erwischen lässt, muss man damit rechnen, dass man den Sohn der Nachbarin in die nächste Stadt fahren muss. Alles besser als eine Strafpredigt von meinen Eltern.

Dass ich aber immer auf supercool vor Max machen muss, und deshalb die Kurve etwas zu schnell genommen habe, ist nun wirklich nur auf meinem Mist gewachsen. Ich unterdrücke die Tränen, merke aber, dass meine Stimme versagt.

„Max?“

„Hmm?“, er streckt den Kopf kurz hinter der Motorhaube hervor.

„Glaubst du, wir müssen hier übernachten?“

„Ich würde lieber frontal gegen diesen Felsen laufen als mit dir hier zu übernachten.“

Danke dafür. Warum ist Max eigentlich so gemein zu mir? Ich habe ihm nie etwas getan. Na gut, das Haarbüschel, das ich ihm im Kindergarten ausgerissen habe, wird er mir heute wohl verziehen haben.

„Komm, beweg dich, wir müssen nach Hause laufen“, ohne sich einmal umzudrehen, stampfte Max los.

„Bist du wahnsinnig?“

„Ich lasse dich auch alleine hier stehen, ist mir egal!“

Da es langsam dunkel wird, riskiere ich es lieber nicht und tänzle ihm mit meiner Tasche unter dem Arm hinterher. War eine super Idee, meine neuen Stiefletten mit Absatz anzuziehen.

„Willst du dir was brechen oder ziehst du die hässlichen Dinger noch aus?“

„Ich kann dich damit heute noch erstechen, wenn du willst“, gifte ich zurück. Lieber breche ich mir alle Gliedmaßen als zuzugeben, dass ich auf diesen Schuhen nicht laufen kann. Schon gar nicht auf dem matschigen Waldboden.

„Wo gehen wir eigentlich hin?“, frage ich, um das Thema zu wechseln.

„Nach Hause.“

Vor meinem inneren Auge sehe ich schon die morgige Vermisstenanzeige in der Zeitung.

„Finden wir zurück?“

„Zur nächsten Straße bestimmt.“

„Es ist dunkel, Max.“

„Und du bist eine Heulsuse!“

Ich verkneife mir meine Antwort. Das letzte, was ich gerade brauchen kann, ist ein unnötiger Streit. Unauffällig fummle ich in meiner Tasche rum. Ich ertaste das angenehm glatte Material meiner Zigarettenpackung und öffne sie noch in der Tasche. Gekonnt ziehe ich eine heraus und zünde sie im Gehen an. Das mir bei jedem Schritt der Absatz im Boden stecken bleibt, versuche ich zu überspielen.

„Gib mir auch eine.“

„DU rauchst?“

„Ja, aber ich bin nicht so dumm und lasse mich erwischen.“

Am liebsten hätte ich ihm die Packung an den Kopf geworfen. Als ich im das Feuerzeug gebe, berühren sich unsere Hände für einen kurzen Moment. Er erstarrt und sieht mir in die Augen.  In der Dunkelheit des Waldes spüre ich seinen Blick auf mir ruhen.

„Ähm… zündest du sie dir an oder willst du sie essen?“, lenke ich ab.

Max‘ Blick bleibt standhaft. Langsam zündet er sich die Zigarette an und sieht mir direkt in die Augen.

„Du hast voll schöne Augen, ist mir nie aufgefallen“, sagt er nach einer Weile.

„Danke, aber wir sollten weiter. Ich will hier nicht erfrieren.“

Schnell drehe ich mich um und stampfe weiter. War das gerade ein Flirtversuch? Der Idiot. Außerdem ist es verdammt kalt. War das gerade eine Schneeflocke?

„Hast du hier Netz?“, fragt Max.

„Scheiße, ja!“, zum zweiten Mal an diesem Tag bin ich den Tränen nahe.

„Heulst du jetzt oder telefonierst du endlich?“, da war er wieder, der alte Max.

„Warum rufst du eigentlich niemanden an?“

„Ich habe keinen Akku mehr, also mach schon.“

Nach vier missglückten Versuchen erreiche ich endlich meinen Vater. Erfreut ist er nicht, aber wer wäre das schon, wenn man um halb 12 Uhr aus dem Bett geklingelt wird.

„Und? Holt er uns ab?“

„Ja, wir müssen zum Auto zurück“, kaum habe ich den Satz ausgesprochen, drehe ich mich um und laufe los.

„Falsche Richtung, Prinzessin!“, grinsend zieht er mich am Gürtel meiner Jacke zurück.

„Sag noch einmal Prinzessin zu mir und du wirst bald eine sein“, keife ich ihn an.

Langsam drehe ich mich um, meinen Gürtel hat er noch immer fest in seiner Hand.

„Lässt du mich bitte los?“

„Ungerne“, antwortet Max.

Er zieht mich zu sich und ich kann mich nicht wehren. Will ich mich eigentlich wehren? Er riecht so gut. Irgendwie nach Vanille. Oder doch Zimt? Egal, ich wehre mich nicht mehr, sondern genieße die Umarmung.

„Max?“

„Hmm?“

„Was…?“

„Sei einfach leise!“, unterbricht er mich und zieht mich noch näher zu sich in der Dunkelheit des Waldes.

 

 

Flirt Tipps für die Festl-Zeit

Letzte Woche gab es von mir jede Menge Tipps für das perfekte Styling im Dirndl. Um die Männer nicht zu vernachlässigen, gibt es diese Woche einfach ein paar Flirttipps für die nächsten Festl. Denn liebe Männer, auch hier habt ihr wieder einen Vorteil: In Lederhose mit passenden Hemd (oder manchmal sogar T-Shirt) kann man nicht viel falsch machen! Beim Flirten mit 2 Promille allerdings schon, deshalb…

5 Tipps um das perfekte Dirndl kennenzulernen

1.Der Schleifenprofi

Du siehst ein Mädel, aber die Schleife ihres Dirndls ist auf der rechten Seite ? Kein Problem, du gehst einfach hin, sagst „Servus Puppe“ und öffnest die Schleife, um sie links wieder zuzubinden. Voraussetzung dafür: Schleifenkenntnisse und ein kaltes Bier, mit dem du den roten Abdruck von ihrer flachen Hand in deinem Gesicht kühlen kannst.

2.Der Verschütter

Wer bei einem Festl nüchtern bleibt ist entweder Autofahrer oder hat im Leben sowieso verloren. Weil man sich mit ein paar Promille oft dümmer anstellt als man ist, kann man das einfach ausnutzen. Man geht beim Objekt der Begierde vorbei und verschüttet „unabsichtlich“ etwas vom Getränk auf die Dirndlschürze. Ganz wichtig: Es muss die Schürze sein, die kann frau dann am besten waschen. Nachdem dir das „passiert“ ist, kannst du ihr die Schürze ausziehen und ganz charmant sagen: „Du, ich hätt‘ bei mir daheim eine Waschmaschine. Fahrst mit?“ Dank mir später.

3.Der Prüfer

Das Objekt der Begierde sollte für diesen Trick ruhig stehen oder zumindest in ein Gespräch vertieft sein. Dann gehst du einfach von hinten hin, hebst ihren Dirndl-Rock hoch und schreist: „Ich bin von der TÜV, ich muss was prüfen!“ Entweder sie ist dir mit Haut und Haar verfallen, oder du solltest ganz schnell rennen.

4. Der Kenner

Zielstrebig und selbstbewusst steuerst du auf die Frau deiner Träume zu. So weit, so gut. Dann schaust du ihr lange in die Augen und sagst: „Du, i glaub i kenn di.“ Wenn sie mit „I kenn di vom mein Handy“ antwortet, dann solltest du die Mission abbrechen. Sie könnte nämlich wirklich deine Traumfrau sein, also verhaue es nicht. Falls sie aber etwas anderes sagt, antwortest du: “ Aso, deine Augen passen zu meiner Bettwäsche. Komisch, ich hab glaubt, du warst letzte Woche auch bei mir. Ich sollt einmal Bettwäsche wechseln!“ Glaub mir, sie wird auch in deinem Bett liegen wollen.

5.Der Auszieher

Was soll man sagen? Die Methode ist unumstritten das Attraktivste, was ein Mann auf einem Festl machen kann. Komischerweise ist es auch genau das, was Männer bei Festen wo Alkohol fließt immer gerne machen: Sich ausziehen. Für die Schüchternen das T-Shirt, für ganz Mutige dann einfach alles. Aus Beobachtungssituationen weiß ich auch, dass der Typ, der am wenigsten Kleidungsstücke am Körper hat, nie alleine nach Hause fährt. Ob dann in Begleitung einer hübschen Frau oder drei netten Männern mit Handschellen, ist wieder ein anderes Thema!

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß und vor allem Erfolg mit meinen Tipps! Warum es diesmal nur fünf sind? Nun ja, man muss die Feste feiern wie sie fallen, deshalb befinde ich mich auf investigativer Recherche-Reise, um euch bald wieder super Tipps liefern zu können!

Bis bald und Prost,

Melanie

 

Alltagsgeschichten 2.0

„Dann such‘ ihn doch einfach auf Facebook!“ Ein gut gemeinter Ratschlag meinerseits, den ich nur allzu oft der einen oder anderen Freundin auf den Weg mitgegeben habe. Grundsätzlich geht es in diesen Gesprächen um Männer, die wir entweder gar nicht kennen oder nur einmal im Leben getroffen haben. „Aber ich kann ihm da nicht einfach so schreiben!“, ist dann der Protest. „Doch klar, weniger peinlich als ihn so anzusprechen.“ 1:0 für mich.

Aber Moment einmal! Habe ich mir in den letzten Jahren eigentlich jemals selbst zugehört? „Weniger peinlich als ihn so anzusprechen“? Was stimmt denn nicht mit mir?

Zurück zu meinen Freundinnen und damit auch indirekt zu mir: Aus Erfahrung wird in solchen Akutfällen recherchiert. Vom Wohnort bis zum Stammbaum und damit zur Blutgruppe: Das Internet weiß alles und vergisst nichts. Dass das „Problem“ mit einer kurzen, zwischenmenschlichen Interaktion aus der Welt geschaffen wäre, interessiert natürlich niemanden. Eigentlich dumm, denn man weiß zwar ziemlich viel über jemanden, aber ob dieser „jemand“ auch Interesse seinerseits aufbringt, weiß man natürlich nicht.

Als 90er-Kind gehört man zum Testmodell der Internetabhängigen. Wenn man mit einem Handy aufwächst, ist es plötzlich ganz komisch sich vorzustellen, wie sich die Leute früher kennengelernt haben. „Hi, du siehst nett aus. Willst du einen Kaffee mit mir trinken gehen?“, unvorstellbar, dass das einst funktioniert hat. Ich meine, natürlich würde es heute auch noch funktionieren. Aber wer macht das noch so?

Ehrlich gesagt, ich bin jedes Mal schwer beindruckt, wenn mich jemand aus dem Nichts einfach so anspricht und ernsthaft Interesse zeigt. Meistens traue ich mich dann gar nicht, abweisend zu sein, weil ich vom Mut der anderen Person echt geblendet bin. Nicht, dass das so oft vorkommen würde. Sagen wir es so: Ich wurde schon öfter angeschrieben als angesprochen. Traurig aus zwei Gründen: Erstens, weil Menschen beim Schreiben immer anders sind, als in der Realität und zweitens, weil ein Gespräch länger in Erinnerung bleibt als eine kurze Textnachricht.

Ich will jetzt auf keinen Fall das Internet als etwas Schlechtes abstempeln. Es gibt schließlich auch viele Leute, die sich genau darüber erst gefunden haben. Aber es macht etwas ganz Normales, also das Kennenlernen einer Person, ganz komisch. Vielleicht sollten wir das altmodische Kennenlernen zu einem neuen Trend machen. Nachdem Choker, Schlaghose und Co. schließlich auch wieder am Markt sind, warum denn nicht?  Und falls jemand einen Rat von mir braucht: Sprich ihn an! Gern geschehen.

Bussi Baba,

Melanie

Alltagsgeschichten 1.0

Letzten Mittwoch musste ich noch einige Lebensmittel im Supermarkt besorgen. Keine Angst, das hier wird kein Supermarkt-Haul, wie man so schön sagt. Milch, Obst und Kekse- das Übliche halt. Ich will eigentlich auf etwas ganz Anderes hinaus…

Es war schon ziemlich spät und ab 22 Uhr hat in dem Supermarkt, den ich regelmäßig besuche, nur mehr eine Kassa geöffnet. Meist fällt dann aber noch halb Berlin ein, das sie genau in diesem Supermarkt noch etwas besorgen müssen. Deshalb sind die Wartezeiten an der Kasse auch überdurchschnittlich lang. Gut für mich, denn so hatte ich genug Zeit, um die Leute dort genauer zu mustern. Vor mir in der Schlange stand jedenfalls ein gutaussehender Twenty-Something. Schwarze Haare, blaue Augen: Seine Eltern haben für dieses genetische Werk auf jeden Fall einen Orden verdient. Er legte sein Bier auf das Band, machte kurz ein Foto von seinen (anscheinend) neuen Schuhen und checkte danach sein Handy.

Als der junge Herr dann endlich an der Reihe war, mussten sich er und der Kassierer erstmal standesgemäß mit Handschlag und einem „Yo Diggi, was geht?“ begrüßen. Soweit eine ganz normale Alltagsszene. Während ich also seelenruhig nach meiner Geldbörse in der Tasche suchte, hörte ich mit halben Ohr das Gespräch der beiden, das ungefähr so vom Kassierer ausging:

A: „Triffst du dich immer noch mit der Ollen?“

B:“ Paula? Ja, ab und zu.“

A:“Brudi, die ist fett und hässlich! Da kannste was Besseres haben!“

B:“Ja, ick weiß, aber die macht quasi alles für mich, da beschwer ich mich nicht.“

A:“Davon kannste dir aber auch nichts kaufen.“

In diesem Moment ist mir leider mein Gesichtsausdruck entglitten. Es ist wie Schluckauf, ich kann es einfach nicht kontrollieren. Wenn Idioten in meiner Nähe sind, ist das einfach ein natürlicher Reflex, meine Augen rollen automatisch. Der Kassierer hat das auch mitbekommen, und meinte schulterzuckend und lächelnd „Männergespräche“, nachdem sein Kumpel weg war. Das dieser vom Attraktivitätslevel unter den Gefrierpunkt gefallen ist, sollte selbstverständlich sein. Da helfen die strahlend blauen Augen leider auch nichts.

Wo soll ich nun anfangen? Also im ersten Moment tat mir Paula, wer auch immer sie sein mag, nur unglaublich Leid. Denn anscheinend hat sich die Liebe in ein Arschloch verliebt, dass sie nur ausnutzt. Aber Paula, mach dir nichts daraus, das passiert den Besten, du wirst es auch noch lernen.

Schockierter war ich eher über die primitive Ausdrucksweise und die Einstellung der beiden Jungs. Sind alle Männer so? Wird man als Frau wirklich nur auf das Äußere reduziert? Und warum verdammt nochmal muss man sich in einem Gespräch auf das sprachliche und geistige Niveau eines Neandertalers herunterlassen? Diese Fragen werden mir wahrscheinlich nie ehrlich beantwortet werden, also denke ich besser nicht zu viel darüber nach.

Ich wünsche den beiden Typen auch nichts Schlechtes! Nur, dass jemand einmal so über sie redet, mit dem Unterschied, dass sie es dann zufällig mitbekommen. Da wäre ich dann gerne dabei. Mit Paula.

Karma is a bitch,

Melanie

Brandnew Dating-Tipps 2017

Mädels, packt die Rasierer aus und eure „Hello-Kitty“-BHs wieder ein: Der Frühling steht vor der Tür und so auch Testosteron überlastetes, männliches Material. Vergesst ab heute eure absolut romantische Beziehung mit den „Hallo-bittschon!“-Dönermann zwei Straßen weiter. Denn nur, weil er weiß, das ihr euren Döner ohne Tomaten wollt, muss er nicht unbedingt der sein, der euch um drei Uhr nachts mit drei Promille und nur einen Schuh am Fuß nach Hause bringt. Wir warten jetzt auf Mr. Right, wie er mit seinem schneeweißen Gaul auf uns zugeritten kommt und uns dann gentlemanlike auf einen veganen LowCarb-Chiasamen-Apfelzimt-Shake im Mcfit unserer Wahl einlädt.

Als professionelle Fulltime-Bloggerin könnt ihr euch natürlich vorstellen, an welchem Stress ich derzeit leide: Einladungen zu Events, bei denen nicht mal Z-Promis auftauchen wollen und massenhaft Anfragen für Fototermine von meinem Selfiestick. Zara hat sich übrigens auch bei mir gemeldet. Die meinten, ich soll aufhören, die Marke auf diversen Fotos von mir zu markieren, das wäre rufschädigend. Für mich natürlich. Aber trotzdem finde ich für euch Zeit. Nur für euch, meine geliebten „Bauchfrei-geht-bei-dem-Wetter-schon“-Girls, die noch um halb fünf Uhr morgens zu „All-the-Single-Ladies“ im Club enthusiastisch tanzen, da sie noch auf die Typen hoffen, die Torschlusspanik bekommen und sich an alles ranmachen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Meine Tipps sind so überzeugend, Elyas M’Barek hat seine Perle Ende letzten Jahres nicht umsonst verlassen, nachdem ich ihn mit zwei Cosmopolitan in der Hand und ohne Strumpfhose bei minus 10 Grad über den Weg gelaufen bin. Ihr denkt das ist gelogen? Okay ihr habt Recht, als könnte ich mir zwei Cosmopolitan leisten. Stil ist eben für mich auch 2017 ein Fremdwort.

5 Must-Have-Dating-Tipps für Frauen im Frühling 2017

1.Slow-Motion

Ihr erinnert euch bestimmt an die bekannte „Baywatch“-Szene mit Pamela Anderson? Wenn nicht, dann solltet ihr spätestens jetzt ganz schnell aufhören zu lesen, nicht, das sich eure Eltern über den neu erlernten Wortschatz wundern. Zurück zu Pam: Was soll ich sagen? Bis jetzt dachten wir doch alle, dass ihr blondes Haar und die gemachten Brüste ihre Erfolgsquote bei Männern Nähe drölfzig bringt. Doch in Wirklichkeit ist es der langsame Run, der die Herzen katapultartig in die Höhe schlagen lässt. Aus einem einfachen Grund, denn die rechte männliche Gehirnhälfte arbeitet sehr langsam und muss gewisse Reize erst transportieren. In der Linken geht es übrigens nur um Bier und Fußball, da brauchen wir uns nichts vormachen. Also was merken wir uns? Alles ganz, gaanz, gaaanz langsam machen. Reden, essen, aus der Bahn aussteigen: Es kann so einfach sein. Aber Achtung: Die Grenze zwischen „lasziver Diva“ und „kurz vor dem dritten Schlaganfall“ ist schmal. Sehr schmal.

2.Emanzipation

Es soll sie wirklich geben: Die süßen und schüchternen Mädchen, die auf geheimnisvoller Weise attraktiv wirken und schwer zu haben sind. Das sind auch locker die, die früher das Extra von der „Bravo-Girl!“ geklaut haben, um sich damit freche Flechtfrisuren zu zaubern und in der Schule damit angeben zu können. So wollen wir nicht sein. Wir sollten eher die sein, die auf einen Typen zusteuern, sagen „Hey, ich habe in mein Bett geschissen, darf ich heute bei dir schlafen?“ und danach in einem peinlichen Moment des Schweigens die eigene Nummer gekonnt in sein Handy eintippen. Das ist Emanzipation, meine Damen, ab heute jagen wir!

3.Schminkprofis

Wer euch erzähle möchte, dass ihr ohne Schminke schön ausseht, lügt. Denn entweder sagt das eure Mutter (die muss), Werbung für Kosmetik, die euch natürlich aussehen lassen will (die kann) oder ein Mann, der euch ins Bett kriegen möchte oder blind ist (der muss, kann und hat keine andere Wahl). Was ich eigentlich damit sagen will, ist, das dieses ganze Make-Up-Zeug ziemlich teuer ist und der Trend sich praktisch dreimal täglich ändert. Dass das jetzt in erster Linie nichts mit Männer zu tun hat, ist mir bewusst. Da sich aber nun schon der Großteil der Männer mittlerweile besser mit Beauty auskennt als jede zweite Frau und Bill Kaulitz zusammen, solltet ihr immer die neuesten DM-Kollektionen im Hause haben. Wem das zu teuer ist, der kann sich einfach direkt vor Ort die Testprodukte ins Gesicht klatschen. Außer euch geht es so wie mir und ihr bekommt vom reinem Zuschauen Herpes und Bindehautentzündungen. Dann geht besser ungeschminkt zu Douglas, die waschen ihre Pinsel wenigstens einmal im Monat.

4.“Willst du gelten, mach die selten!“

Oder noch besser: Verschwinde von der Bildfläche. Wenn du erst einmal super offen und direkt warst (siehe Punkt 2), kannst du dich wieder vom Gelände vertschüssen. Denn nichts macht heißer als die „Don’t-care-Attitude“. Du musst unbedingt so wenig „caren“, dass der Typ glaubt, du wärst eine Fata Morgana in seinem Vier-Uhr-Morgens-Suff gewesen. Das heißt konkret, dass du auf keine Nachricht, keinen Anruf und auch keinem Rauchzeichen von ihm antwortest. Fürs Erste, denn dann gehen wir automatisch zu Punkt 5 über…

5. Wie Jürgen Trovato

…und zwar beginnt jetzt der spaßige Teil: Das Stalken. Du hörst nicht damit auf, bis du den dritten Vornamen seines Urgroßcousins aus Guatemala kennst. Erst wenn du das erledigt hast, kannst du so viele Brieftauben auf ihn loslassen, wie du möchtest. Ja, Sms tun’s auch. Die sollten aber eine krasse Aussagekraft haben. „Heyyy“ extra, „Wie geht’s“ extra und das Fragezeichen dann auch noch in einer extra Nachricht. Warum nur einmal in seinem langsamen Gedankengang präsent sein, wenn man es auch permanent kann?

Ihr fragt euch bestimmt, warum es diesmal nur fünf Tipps anstatt der üblichen zehn sind, oder? Erstens werde ich pro Artikel und nicht pro Tipp bezahlt und unter anderem sind fünf Tipps sogar überflüssig, solange du Brüste hast! Falls ihr dennoch Fragen habt, könnt ihr gerne mich oder Bridget Jones kontaktieren, unsere Dating-Tipps ergeben ungefähr gleich viel Sinn, nur das sie mehr Geld damit macht als ich.

Also Mädels, viel Glück,

Eure Melanie

Last-Minute-Geschenke

Mit Weihnachten ist das so eine Sache: Man spart sich etwas Geld zusammen, um es jedes Jahr am 23. Dezember für irgendeinen Müll auszugeben, den sowieso keiner haben möchte. Aber dieses Jahr ist es anders! Denn mit meinen grandiosen Last-Minute-Geschenkideen, die euch keinen müden Cent kosten werden, seid ihr der Star unter dem Weihnachtsbaum.

10 Last-Minute-Geschenkideen

 

1.Die Zeichnung

Eure Eltern haben sich damals furchtbar gefreut, wenn sie von euch ein Bild geschenkt bekommen haben. Oder jedenfalls so getan als ob. Deshalb macht ihr im Jahre 2016 ein bisschen auf „90’s reloaded“ und schenkt Mama oder Papa wieder ein selbstgemaltes Bild von euch. Übrigens: Umso hässlicher, umso besser!

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2.Die Anti-Kater-Weinflasche

Jeder gute Haushalt hat mindestens eine leere Weinflasche zu Hause. Falls nicht, trinkt ihr einfach die volle Flasche leer. Dann macht das ganze Geschenke einpacken schon um einiges mehr Spaß. Die Flasche nehmt ihr dann, füllt Wasser ein und schreibt „Anti-Kater-Wein“ darauf. Korken rein und bereit zum Verschenken!

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3.Die Marmeladenglas-Glocke

Perfekt für Mamas oder Omas, die gerne kochen und bestenfalls euch jedes Mal ein Glas Marmelade zustecken, wenn ihr nach Hause kommt. So geht’s: Einfach alle Gläser an eine Schnur hängen und hoffen, dass euer Kunstwerk nicht  auseinanderbricht und ihr danach staubsaugen müsst. Dieses Gerüst verkauft ihr dann als Glocke, die die ganze Familie zum Essen zusammentrommeln soll. Eine „Win-Win-Situation“, denn so wisst ihr immer wann das Essen am Tisch steht.

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4.Der Link

Falls es einmal schnell gehen muss: Einfach alle unvorteilhaften Bilder einer Person innerhalb eines Flipagram-Videos verpacken und zum Schluss ein paar schöne Bilder hinzu. Als Beschreibung gebt ihr „Ich bin so stolz auf deine Transformation! xoxo“ ein und ladet das Ganze auf Facebook hoch. Unter den Weihnachtsbaum legt ihr einen Zettel mit dem Link zum Video. Die beschenkte Person wird sich wahnsinnig über diese persönliche Note des Geschenks freuen, denn es ist ein Geschenk für die Ewigkeit. Das Internet vergisst nie!

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5.Frische Meeresluft

Für alle Reisebegeisterten gibt es nur ein Geschenk: Die frische Meeresluft. Dafür müsst ihr aber nicht zwingend ans Meer fahren, sondern einfach etwas Weichspüler in ein leeres Honigglas kippen, gut auswaschen und verschließen. Geht übrigens auch mit Bergluft und Wiesenluft, ihr braucht dazu nur den richtigen Weichspüler.

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6.Selbstgemachte Seife

Um Seife selbst zu machen, muss man sich nicht unnötig abmühen. Einfach Flüssigseife in Puddingformen füllen und dann ins Gefrierfach stellen. Gebt mir dann Bescheid, ob es wirklich funktioniert.

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7.Klopapier mit ganz viel Liebe

Es ist schön zu wissen, dass jemand sogar in Alltagssituationen an einen denkt. Wenn man also eine persönliche Klopapierrolle verschenkt, ist das bei circa 200 Blatt, die mit netten Texten zu beschreiben sind, schon ein netter Liebesbeweis. Das wieder aufrollen könnte später zu einem rein logistischen Problem werden…

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8.Gutscheine für Jedermann

Klassische Gutscheinheftchen, in denen lauter süße Sachen versprochen werden, sind sowas von gestern. Als fauler Bastler verschenkt man einfach Gutscheine, die niemand haben will. Zum Beispiel „Ich schneide dir persönlich deine Haare“ oder „Du darfst mich einmal abholen, wenn ich betrunken nach Hause will“ garantieren eine tolle Zeit zu zweit.

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9.Diät-Schokolade

Was mit Wein funktioniert, geht auch mit Schokolade! Dazu einfach alles aufessen, und die Verpackung mit Papier ausfüllen. „Diät-Schokolade: 2017 wird vielleicht dein Jahr“ auf einen Zettel schreiben und verschenken!

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10.Das Geschenk vom Vorjahr

Wenn du dir es ganz einfach machen möchtest, dann kramst du die unnötigen Geschenke vom Vorjahr wieder heraus und schenkst diese dann einfach den Personen, die sie dir geschenkt haben. Es kann zwar passieren, dass du danach nie wieder etwas geschenkt bekommst, dafür hast du aber etwas für die Umwelt getan und recycelt!

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Egal wie ihr es macht, ich wünsche euch auf jeden Fall schöne Weihnachten!

Eure Melanie

How to get THE girl

Auch wenn es mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau in dieser Welt noch nicht ganz funktioniert, Liebe sollte für alle da sein. Deshalb gibt es nach meinen 10 unglaublichen Tipps für Frauen einen kleinen Ratgeber für die männliche Bevölkerung des deutschsprachigen Raumes, um vielleicht dieses Jahr doch ganz gekonnt einmal nicht die Wodka-Flasche für den Silvesterkuss missbrauchen zu müssen.

10 Tipps, um deine Traumfrau im Sturm zu erobern

1.Schreibe nicht zurück

Du hast ihre Handynummer und ihr schreibt schon etwas länger? Perfekt, denn ab heute schreibst du einfach stundenlang nicht mehr zurück, obwohl du es gelesen hast. Das macht dich unglaublich interessant und wenn du zu den ganz Guten gehören willst, dann schreibe am besten tagelang nicht zurück. Umso länger, umso besser! Du weißt schon, was ich meine.

2.Erzähl ihr von deiner Ex

Deine Ex-Freundin will dich nicht mehr, aber sie war einfach der tollste Mensch in deinem Leben? Jedenfalls, solange sie geschminkt war? Vermisse einfach keine Gelegenheit, um das deiner neuen Flamme klar zu machen. Also, dass deine Ex die tollste Person war. Nicht das mit der Schminke!

3.Like, like, like

Unsere sozialen Medien sollten in dem Leben eines unter 30-Jährigen einfach unglaublich präsent sein. Wo sonst gibt es so viele halbnackte Mädels? Am besten likest du auch jedes, aber wirklich jedes Foto, das du siehst. Nur eben nicht das von dem Mädchen, dass du eigentlich willst. Nur so bleibt sie special!

4.Macht der Kontrolle

Pssst, Geheimtipp: Frauen LIEBEN es, kontrolliert und bevormundet zu werden! Beliebte Fragen die du dazu stellen kannst: Wer ist denn der Typ auf dem Foto von 2012? Du warst schon die letzten drei Wochen feiern, bisschen viel, oder? Und deine Freunde sind wirklich alle schwul, oder? Der Rock ist viel zu kurz, meinst du nicht?

5.Kläre die Fronten

Und zwar so, wie man es schon vor 100 Jahren gemacht hat. Die Frau muss kochen, putzen und die Wäsche waschen, während du natürlich der Herrscher eurer zukünftigen Familie sein wirst. Das du nur männliche Nachkommen zeugst, ist  von Anfang an klar.

6.Krank=tot

Du musstest heute schon zweimal niesen? Bitte, teile das auch jedem mit! Denn wenn du krank bist, ist das quasi eine Nahtoderfahrung. Also besser nichts riskieren und das der Frau deiner Träume auch so oft mitteilen, wie es nur geht.

7.Eitelkeit

Eitelkeit ist eine wahre Tugend, vor allem wenn du ein Mann bist! Umso mehr Selfies es von dir gibt, umso präsenter bist du im Leben deiner Lieblingsfrau. Logisch also, dass du ab heute jeden Spiegel und jeden Lichteinfall für diese Gelegenheit nutzt.

8.Sauberkeit wer?

Besonders attraktiv an einem Mann ist ein stets ungepflegtes Auftreten. Wenn eine Frau sieht, wie viele Flecken deine Hose schon hat, die du schon acht Tage lang trägst, kann sie es kaum erwarten zu wissen, wie deine Küche aussieht.

9. Klassische Anmachen

Alles was eine Frau will, ist es, auf ihren Körper reduziert zu werden. Das solltest du auch in deiner Gesprächsweise berücksichtigen. Umso früher du damit beginnst, umso besser. Go for it!

10.Sinnvolle Sätze

„Hmm, also mehr als eine kurze Affäre ist da nicht drin. Ich mag dich, aber eben auch noch acht andere Mädels. Meine Hobbys sind meine PS4 und grundlose Besäufnisse jedes Wochenende. Mehr als die Bundesliga-Ergebnisse lese ich nicht.“ Macht euch um 120% attraktiver, versprochen!

Falls ihr noch immer maßlos überfordert mit Frauen seid: Keine Sorge, ihr könnt unter der Nummer 0600 600 600 eine tolle Kennerin ihres Faches erreichen, die euch bestimmt auf irgendeiner Weise weiterhelfen kann. Viel Glück!

Bis dann,

Melanie

 

 

Er steht einfach nicht auf dich? Macht nichts

Mal ehrlich, in dieser kalten und trostlosen Welt sucht man doch nur eines: Den Mann fürs Leben. Oder eben wenigstens jemanden für den Valentinstag. Aber du bist Single und der eine Typ steht einfach nicht auf dich? Absolut kein Problem, denn hier findest du zehn wertvolle Tipps, um einfach unwiderstehlich auf Männer zu wirken. Vergiss  BRAVO, Brigitte und Co.: elitale weiß, wie es geht!

Mit diesen 10 Tipps kriegst du deinen Traumtypen rum:

 1. Bombardiere ihn

Du hast ihm schon die fünfte Whats-App-Nachricht geschickt und es kam noch immer nichts zurück? Obwohl er es gelesen hat? Hast du ihn schon angerufen? Ach wirklich, schon dreimal? Dann mach es noch ein viertes Mal! Schließlich muss er doch wissen, dass es dich noch gibt.

2. Sei direkt

Du triffst dich zum ersten Mal mit einem Typen? Entweder bringst du am besten sofort deine Mutter mit oder du erklärst ihm gleich, wie viele Kinder du mit ihm haben willst. Mit der Frage „Ist das nun was Ernstes zwischen uns?“ nach dem Date machst du übrigens auch nichts verkehrt.

3.Sei aber nicht zu direkt

Wenn du sauer bist, sprich das am besten nicht aus. Vor allem darfst du niemals sagen, warum du sauer bist. Auf die Frage „Was ist denn los?“ reicht ein einfaches „Nichts“. Aber sei unbedingt trotzdem weiter sauer und lass es ihn ordentlich spüren. Nur so bleibst du pflegeleicht.

4. (K)eine Meinung

Er findet Robbenschlachtungen cool? Dann tu das doch bitte auch. Denn ihr seid nun quasi halb zusammen. Also eine Person. Deshalb habt ihr auch eine gemeinsame Meinung. Und das ist seine!

5. Keine Ahnung

Da du nun keine eigene Meinung mehr hast, lässt du ihn entscheiden. „Keine Ahnung, sag du!“, ist ab heute deine neue Lieblingsantwort. Was willst du essen? Wo willst du hingehen? Welchen Film wollen wir ansehen? Du weißt, was zu tun ist.

6. Eifersucht

Wenn du eines in eine neue Beziehung mitbringen musst, dann auf jeden Fall Eifersucht. Was? Ihm schreibt seine Mutter? Sofort blockieren. Denn ab heute bist du die einzige Frau in seinem Leben und das muss so bleiben.

7. Social Media

Ganz wichtig ist es, dass jeder von euch weiß. Deshalb musst du nun auf jeglichen sozialen Plattformen alle Fotos, Beiträge und Markierungen liken. Das kann zwar bis zu fünf Stunden dauern, aber es lohnt sich definitiv. Glaub mir!

8. Social Media 2.0

Wenn du schon dabei bist, kannst du auch gleiche die Likes von seinem Foto vor 140 Wochen überprüfen und jede Bitch genauer stalken, die dieses Foto geliket hat. Ist sie hässlich, dann kannst du ruhig ein Auge zudrücken und musst ihn ausnahmsweise nicht damit konfrontieren.

9. Check seine Freunde ab

Nein, nicht so, wie du gerade denkst. Lass dir einfach nur schriftlich geben, dass keiner von denen schwul ist. Nicht per Whats App, sondern wirklich schwarz auf weiß auf Papier. Somit hast du später etwas gegen sie in der Hand.

10. Familienfeier

Falls du es dann tatsächlich zu einer Familienfeier geschafft hast, dann kleide dich angemessen. Angemessen im wahrsten Sinne des Wortes, denn dein Rock soll nur das Nötigste bedecken. Warum? Einfach, weil du kannst. Mit Kajal und zwei Dosen Haarspray liegst du übrigens auch nicht falsch.

Falls sich die Herren der Schöpfung nun ungerecht behandelt fühlen: Keine Sorge, ich arbeite derzeit an Tipps für Männer. Den Mädels wünsche ich jedenfalls viel Glück, ihr werdet es brauchen.

Bis dann,

Melanie

Geschwister – Die ewige Kindheit

Überraschung am Sonntag: Wir werden alle irgendwann erwachsen. Dieses Phänomen des „Erwachsen werden“ scheint sich aber gänzlich aufzulösen, wenn man seine Geschwister wiedertrifft. Geschwister sind quasi die Sandkastenfreundschaft, die man nie verlieren wird. Jedoch bringen sie uns immer wieder gerne auf die Palme, egal ob wir nun 20 oder 50 Jahre alt sind. Da ich mit einer kleinen Schwester gesegnet bin, kann ich nur aus jahrelanger Erfahrung sprechen:

10 Dinge die jede Frau kennt, die eine Schwester hat

 

1.Das Fernsehdilemma

Ihr sitzt beide vor dem Fernseher und deine Lieblingsserie läuft. Da du die Ältere der beiden bist, hast auch du das sagen und bist der Herr (oder eben die Frau) der Fernbedienung. Doch dann der kleine Schockmoment: Deine Mama ruft dich und du musst das Wohnzimmer verlassen. Der Krieg zwischen dir und deiner Schwester kann beginnen, denn du sprintest mit der Fernbedienung in der Hand Richtung Tür und sie nimmt die Verfolgung auf. Blaue Flecken inklusive!

2.Ihr werdet ständig verwechselt

Ob nun eure Eltern regelmäßig eure Namen vertauschen, Fremde dich begrüßen, weil sie denken, du bist deine Schwester oder der Satz „Ihr seht euch soooo ähnlich“ Standard ist: Ihr werdet es nie verstehen. Denn laut euch seid ihr so unterschiedlich, dass ihr manchmal eure genetische Gemeinsamkeiten anzweifelt. Aber wenn ihr Kinderfotos von euch seht, könnt ihr nur durch die Jahreszahl erraten, wer das nun von euch beiden ist.

3.“Kannst du bitte den Müll rausbringen?“

„Hey, Mama hat gesagt, du sollst  den Müll rausbringen!“ Wer ohne diese Sünde lebt, werfe bitte jetzt den ersten Stein.

4.“Bitte erzähle es Mama und Papa nicht!“

Ja, ich habe dir gerade die Haare geschnitten. Und ja, es sieht schrecklich aus! Aber bitte sag nicht, dass ich das war!

 

5.“Nein, welche Bluse? Ich war nicht in deinem Zimmer!“

Und dann bekommst du ein Foto geschickt, auf dem sie das vermisste Kleidungsstück gerade trägt. Miststück!

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©https://pics.onsizzle.com/Instagram-Youre-literally-so-rude-come-8d99de.png

6.Der Party-Fail

Gemeinsam wird man älter und wenn man sich gut versteht, geht man auch gerne zusammen feiern. Zu seinem eigenen Vergnügen sucht man sich ein gezieltes Opfer der anwesenden Männerwelt aus, um:

A) Der eigenen Schwester eines Auszuwischen, weil der Typ einfach gar nicht geht,

oder

B) Ihr eventuell eine Freude zu bereiten, weil er doch nicht so schlecht aussieht.

Brace yourself, egal ob A) oder B), die Rache wird immer einen Tick schlimmer ausfallen! Wenigstens ist dann aber der Kater am Tag danach geteiltes Leid.

7.Mamas Styling-Geheimnisse

Gefühlt jede Mutter auf Erden findet es wahnsinnig süß, ihre beiden kleinen Töchter im Partnerlook zu stylen. Jedenfalls sollte es immer farblich abgestimmt sein. In diesem Fall gibt es auch nur zwei Möglichkeiten, denn entweder hasst ihr es beide wie die Pest oder ihr macht die Welt zu eurem Catwalk.

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8.Geheimnisse nimmt sie mit ins Grab

Ob es nun die schlechte Note ist, ihr irgendetwas zerstört habt oder nachts abgehauen seid: Sie wird es niemanden erzählen. Nicht, weil sie es für gutheißt, sondern, weil ein ungeschriebenes Schwestern-Gesetz sie zum Schweigen verpflichtet.

 

9.Niemand beschimpft meine Schwester…

…außer ich selber! Und dass mit der breitesten Schimpfwort-Palette, die je existiert hat! Aber wehe jemand anders beginnt meine Schwester zu beleidigen. Der wird nämlich kalt gemacht! Zumindest verbal…

 

10.Du bist stolz auf sie!

Egal was sie macht, irgendwie ist es auch ein bisschen deine Erziehungsarbeit gewesen. Und wenn nicht alles komplett schiefläuft, bist du verdammt stolz auf deine Schwester und freust dich immer, sie wieder zu sehen. Egal, wie weit sie weg ist!

 

Geschwister sind jene, die du zuerst nicht verstehst, die dich später ärgern,  die du dann liebst und auf die du letztendlich stolz sein wirst!

 

Bis bald,

Melanie