„Meine Mama hat NEIN gesagt…“

„Der April macht was er will!“- Dieses Sprichwort passt nicht nur zum derzeitigen Wetter, sondern auch zu den April-Kindern. Zum Leiden meiner Eltern habe ich als nun mittlerweile 21-jähriges „Aprilkind“ schon immer gemacht, was ich will. Nun dürfte man meinen, dass das in meinem Alter langsam kein Problem mehr sein sollte. Als unglaublich selbständige und grundlegend Erwachsene dachte ich das auch, bis ich meine Füße seit zwei Wochen wieder unter dem Tisch meiner Eltern baumeln lasse…

10 Sätze, die ich ständig zu Hause hören muss

 

1.“Um (beliebige Uhrzeit einfügen) bist daheim!“

Ja Mama. Okay Mama. Darf ich bitte dein Auto haben, Mama?

 

2.“Trink ja nichts beim Fortgehen!“

Wurde mittlerweile mit „Trink nicht zu viel, wir gehen morgen um 12 Uhr essen“ ersetzt.

 

3.“Mit wem fahrst’n du dann mit? Wie lange hatt’n der schon den Führerschein?“

Nachdem bei den meisten meiner Freunde die Fahrschule ebenfalls einige Jahre zurückliegt, wird die letzte Frage immer zur mathematischen Meisterleistung.

 

4.“ Das isst du jetzt eh net, oder? Das Essen ist in zehn Minuten fertig!“

Ganz langsam und andächtig schiebe ich mir dann trotzdem den letzten Bissen in den Mund…

 

5.“Wie schaut’s denn im Bad wieder aus?“

Schon die Meisterleistung in meinem Gesicht gesehen? Dementsprechend sieht es aus!

 

6.“Du warst damals so liiiiab ungeschminkt/ mit deiner Naturhaarfarbe.“

Bei diesem Satz muss ich immer furchtbar aufpassen, dass mein Konter nicht frecher als geplant ausfällt.

 

7.“Es ist kalt draußen, nimm die Jacke mit!“

Natürlich nehme ich sie dann nicht mit. Ratet mal, wer dann halb erfriert?

 

8.“Wie schaust’n du aus? Kannst dir nichts Normales anziehen?!“

Jaja, ich geh mich schon wieder umziehen.

 

9.“Aufstehen, du verschlafst den ganzen Tag!“

Um 9. Am Sonntag.

10.“Jetzt benimm dich und pass bis’l auf was du sagst!“

Oh scheiße, ja sicher, ´tschuldige!

Trotz meines Alters oder genau deshalb höre ich dann doch öfters auf meine Familie, als mein 15-jähriges Ich gedacht hätte. Mit dem Alter wird man angeblich doch weiser. Oder in meinem Fall nur ein Stückerl‘ größer!

Bis bald,

Melanie

 

 

 

 

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Winter? Nein, danke.

Dass ich kein Freund des Winters bin, könnte sich aus meinen anderen Blogposts schon herauskristallisiert haben. Am schlimmsten finde ich am ganzen Winter aber den Monat Januar. Im Dezember kann man sich wenigstens auf Weihnachten und Silvester freuen, im Februar steht Fasching vor der Tür und Anfang März wird es dann langsam aber sich wieder Frühling. Dann gibt es aber eben auch noch den Januar:

10 Dinge, warum man den Januar hassen kann

1. Die Temperaturen

Jedes Jahr aufs Neue fallen die Temperaturen in den Keller, sobald sich der Januar ankündigt. Minus 10 Grad sind keine Seltenheit mehr. Während man halb erfroren zu Hause ankommt, fragt man sich, welcher Vogel ernsthaft noch über die Klimaerwärmung diskutieren will.

2. Die Grippewelle

Im Winter krank zu werden, ist nun keine Seltenheit. Aber im Januar vermehren sich die Krankheitserreger der Grippe schneller als Unkraut und lassen uns für mehrere Wochen im Bett verweilen.

3. Keine Feiertage

Um fair zu bleiben: In Österreich gilt der 6. Jänner als Feiertag und bringt so den meisten Schülern und Studenten zusätzliche Ferien mit sich. In Deutschland bleibt lediglich der 1. Januar als einziger Feiertag des Monats übrig. Schon einmal jemand daran gedacht, dass manche Leute Ferien von den Ferien gebrauchen könnten?

4. Die Fitnessstudio-Belagerung

Jedes Jahr aufs Neue gibt es eine Invasion von Leuten in Fitnessstudios, wo man von Anfang an weiß, dass diese Personen nur zum Selfies machen hier sind. Aber Hauptsache neue Nike-Schuhe und Calvin-Sport-BHs tragen, während man die Geräte blockiert. Brace yourself, spätestens im Februar ist der ganze Spuk vorbei.

5. (Glatt-)Eis

Nicht nur die Temperaturen fallen in den Keller, sondern das Wetter spielt generell gerne verrückt. Einmal Schnee, dann vielleicht wieder etwas Regen: Im Endeffekt rutschen wir alle von A nach B. Ein normaler Gang scheint derzeit unmöglich.

6. Bahn(brechend)

Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass derzeit niemand mit dem Fahrrad fahren will. Ich verstehe auch, dass alle stattdessen auf die Bahn umsteigen. Trotzdem scheint es das Phänomen zu geben, das alle mit der gleichen Bahn fahren wollen. Die dann ausfällt. Ende der Geschichte.

7. Das Dschungel-Camp

Ja, auch der Mist fängt wieder an. Auch wenn ich keinen Fernseher besitze, weiß ich trotzdem Bescheid. Ist anscheinend Jahr für Jahr ein Top-Thema, auch wenn man die „Promis“ vielleicht davor gar nicht gekannt hat. Aber nun mal ehrlich, was läuft da zwischen Honey und Gina-Lisa?

8. Prüfungszeit

Studenten müssen nun ganz stark sein: Der Januar gilt als DIE Prüfungszeit des Jahres. Selten gibt es mehr Prüfungen als in diesem einen Monat. Während man also erfolgreich prokrastiniert, hat der Januar doch etwas Gutes: Die eigenen vier Wände sind in dieser Zeit immer in einem super Zustand.

9. Die Fashion Week

Versteht mich nicht falsch: Ich habe nichts gegen die Fashion Week. Aber da derzeit jedes Plakat, jede Werbung und auch die ganzen sozialen Medien davon voll sind, macht sie den Januar in Berlin auch nicht gerade erträglicher.

10. 31 Tage

Der Januar hat 31 Tage. Keine wirklich neue Erkenntnis, aber um es auf den Punkt zu bringen: 31 kalte Tage, an denen man Prüfungen schreibt und mit seinem Geld auskommen muss, hören sich nicht gerade rosig an.

Aber wenigstens können wir uns nun alle auf den Februar freuen, denn der hat wenigstens nur 28 Tage in diesem Jahr!

Bis bald und bleibt gesund,

Melanie

How to get THE girl

Auch wenn es mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau in dieser Welt noch nicht ganz funktioniert, Liebe sollte für alle da sein. Deshalb gibt es nach meinen 10 unglaublichen Tipps für Frauen einen kleinen Ratgeber für die männliche Bevölkerung des deutschsprachigen Raumes, um vielleicht dieses Jahr doch ganz gekonnt einmal nicht die Wodka-Flasche für den Silvesterkuss missbrauchen zu müssen.

10 Tipps, um deine Traumfrau im Sturm zu erobern

1.Schreibe nicht zurück

Du hast ihre Handynummer und ihr schreibt schon etwas länger? Perfekt, denn ab heute schreibst du einfach stundenlang nicht mehr zurück, obwohl du es gelesen hast. Das macht dich unglaublich interessant und wenn du zu den ganz Guten gehören willst, dann schreibe am besten tagelang nicht zurück. Umso länger, umso besser! Du weißt schon, was ich meine.

2.Erzähl ihr von deiner Ex

Deine Ex-Freundin will dich nicht mehr, aber sie war einfach der tollste Mensch in deinem Leben? Jedenfalls, solange sie geschminkt war? Vermisse einfach keine Gelegenheit, um das deiner neuen Flamme klar zu machen. Also, dass deine Ex die tollste Person war. Nicht das mit der Schminke!

3.Like, like, like

Unsere sozialen Medien sollten in dem Leben eines unter 30-Jährigen einfach unglaublich präsent sein. Wo sonst gibt es so viele halbnackte Mädels? Am besten likest du auch jedes, aber wirklich jedes Foto, das du siehst. Nur eben nicht das von dem Mädchen, dass du eigentlich willst. Nur so bleibt sie special!

4.Macht der Kontrolle

Pssst, Geheimtipp: Frauen LIEBEN es, kontrolliert und bevormundet zu werden! Beliebte Fragen die du dazu stellen kannst: Wer ist denn der Typ auf dem Foto von 2012? Du warst schon die letzten drei Wochen feiern, bisschen viel, oder? Und deine Freunde sind wirklich alle schwul, oder? Der Rock ist viel zu kurz, meinst du nicht?

5.Kläre die Fronten

Und zwar so, wie man es schon vor 100 Jahren gemacht hat. Die Frau muss kochen, putzen und die Wäsche waschen, während du natürlich der Herrscher eurer zukünftigen Familie sein wirst. Das du nur männliche Nachkommen zeugst, ist  von Anfang an klar.

6.Krank=tot

Du musstest heute schon zweimal niesen? Bitte, teile das auch jedem mit! Denn wenn du krank bist, ist das quasi eine Nahtoderfahrung. Also besser nichts riskieren und das der Frau deiner Träume auch so oft mitteilen, wie es nur geht.

7.Eitelkeit

Eitelkeit ist eine wahre Tugend, vor allem wenn du ein Mann bist! Umso mehr Selfies es von dir gibt, umso präsenter bist du im Leben deiner Lieblingsfrau. Logisch also, dass du ab heute jeden Spiegel und jeden Lichteinfall für diese Gelegenheit nutzt.

8.Sauberkeit wer?

Besonders attraktiv an einem Mann ist ein stets ungepflegtes Auftreten. Wenn eine Frau sieht, wie viele Flecken deine Hose schon hat, die du schon acht Tage lang trägst, kann sie es kaum erwarten zu wissen, wie deine Küche aussieht.

9. Klassische Anmachen

Alles was eine Frau will, ist es, auf ihren Körper reduziert zu werden. Das solltest du auch in deiner Gesprächsweise berücksichtigen. Umso früher du damit beginnst, umso besser. Go for it!

10.Sinnvolle Sätze

„Hmm, also mehr als eine kurze Affäre ist da nicht drin. Ich mag dich, aber eben auch noch acht andere Mädels. Meine Hobbys sind meine PS4 und grundlose Besäufnisse jedes Wochenende. Mehr als die Bundesliga-Ergebnisse lese ich nicht.“ Macht euch um 120% attraktiver, versprochen!

Falls ihr noch immer maßlos überfordert mit Frauen seid: Keine Sorge, ihr könnt unter der Nummer 0600 600 600 eine tolle Kennerin ihres Faches erreichen, die euch bestimmt auf irgendeiner Weise weiterhelfen kann. Viel Glück!

Bis dann,

Melanie

 

 

Er steht einfach nicht auf dich? Macht nichts

Mal ehrlich, in dieser kalten und trostlosen Welt sucht man doch nur eines: Den Mann fürs Leben. Oder eben wenigstens jemanden für den Valentinstag. Aber du bist Single und der eine Typ steht einfach nicht auf dich? Absolut kein Problem, denn hier findest du zehn wertvolle Tipps, um einfach unwiderstehlich auf Männer zu wirken. Vergiss  BRAVO, Brigitte und Co.: elitale weiß, wie es geht!

Mit diesen 10 Tipps kriegst du deinen Traumtypen rum:

 1. Bombardiere ihn

Du hast ihm schon die fünfte Whats-App-Nachricht geschickt und es kam noch immer nichts zurück? Obwohl er es gelesen hat? Hast du ihn schon angerufen? Ach wirklich, schon dreimal? Dann mach es noch ein viertes Mal! Schließlich muss er doch wissen, dass es dich noch gibt.

2. Sei direkt

Du triffst dich zum ersten Mal mit einem Typen? Entweder bringst du am besten sofort deine Mutter mit oder du erklärst ihm gleich, wie viele Kinder du mit ihm haben willst. Mit der Frage „Ist das nun was Ernstes zwischen uns?“ nach dem Date machst du übrigens auch nichts verkehrt.

3.Sei aber nicht zu direkt

Wenn du sauer bist, sprich das am besten nicht aus. Vor allem darfst du niemals sagen, warum du sauer bist. Auf die Frage „Was ist denn los?“ reicht ein einfaches „Nichts“. Aber sei unbedingt trotzdem weiter sauer und lass es ihn ordentlich spüren. Nur so bleibst du pflegeleicht.

4. (K)eine Meinung

Er findet Robbenschlachtungen cool? Dann tu das doch bitte auch. Denn ihr seid nun quasi halb zusammen. Also eine Person. Deshalb habt ihr auch eine gemeinsame Meinung. Und das ist seine!

5. Keine Ahnung

Da du nun keine eigene Meinung mehr hast, lässt du ihn entscheiden. „Keine Ahnung, sag du!“, ist ab heute deine neue Lieblingsantwort. Was willst du essen? Wo willst du hingehen? Welchen Film wollen wir ansehen? Du weißt, was zu tun ist.

6. Eifersucht

Wenn du eines in eine neue Beziehung mitbringen musst, dann auf jeden Fall Eifersucht. Was? Ihm schreibt seine Mutter? Sofort blockieren. Denn ab heute bist du die einzige Frau in seinem Leben und das muss so bleiben.

7. Social Media

Ganz wichtig ist es, dass jeder von euch weiß. Deshalb musst du nun auf jeglichen sozialen Plattformen alle Fotos, Beiträge und Markierungen liken. Das kann zwar bis zu fünf Stunden dauern, aber es lohnt sich definitiv. Glaub mir!

8. Social Media 2.0

Wenn du schon dabei bist, kannst du auch gleiche die Likes von seinem Foto vor 140 Wochen überprüfen und jede Bitch genauer stalken, die dieses Foto geliket hat. Ist sie hässlich, dann kannst du ruhig ein Auge zudrücken und musst ihn ausnahmsweise nicht damit konfrontieren.

9. Check seine Freunde ab

Nein, nicht so, wie du gerade denkst. Lass dir einfach nur schriftlich geben, dass keiner von denen schwul ist. Nicht per Whats App, sondern wirklich schwarz auf weiß auf Papier. Somit hast du später etwas gegen sie in der Hand.

10. Familienfeier

Falls du es dann tatsächlich zu einer Familienfeier geschafft hast, dann kleide dich angemessen. Angemessen im wahrsten Sinne des Wortes, denn dein Rock soll nur das Nötigste bedecken. Warum? Einfach, weil du kannst. Mit Kajal und zwei Dosen Haarspray liegst du übrigens auch nicht falsch.

Falls sich die Herren der Schöpfung nun ungerecht behandelt fühlen: Keine Sorge, ich arbeite derzeit an Tipps für Männer. Den Mädels wünsche ich jedenfalls viel Glück, ihr werdet es brauchen.

Bis dann,

Melanie

Hallo, ich bin’s!

Acht Wochen: Ich kann es drehen und wenden wie ich will, auf mehr komme ich nicht. 53 Wochen hat das Jahr 2016, acht Wochen davon bin ich zu Hause. Also, so wirklich zu Hause, in Österreich eben. In der Zeit freue ich mich eigentlich immer darauf, Leute zu treffen, die sich freuen, dass sie mich sehen. Obwohl ich nun schon bald ein Jahr nicht mehr zu Hause wohne, gibt es jedoch immer lustige Konversationen zwischen manchen Mitmenschen und mir, die ich mir lieber ersparen würde.

10 Sätze, die ich regelmäßig zu hören bekomme, wenn ich zu Hause bin

 

1.“Ach, du bist’s ja wirklich!“

Wer soll ich sonst sein?

 

2.“Hast mich vermisst?“

Freundlicher Verweis auf Yep, still NOT in Berlin! Nein, ich tue es ein Jahr später immer noch nicht.

 

3.“Du bist meine Lieblingsdeutsche!“

Stopp! Nur weil ich länger in Deutschland bin, bin ich keine Deutsche. Ich war auch schon einmal etwas länger im Meer, und bin noch immer kein Fisch.

 

4.“Was machst du denn da?“

Leben, atmen und jetzt anscheinend auch mit dir reden.

 

5.“Du studierst Journalismus oder? Also da einen Job zu kriegen ist sehr schwer…“

Macht nix, da ich ja noch die österreichische Staatsbürgerschaft habe, lieg‘ ich eh euch auf der Tasche.

 

6.“Hast gar keine Angst, so ganz allein? Was da alles passieren kann…“

Nein, keine Sorge, ich werde schon niemanden was antun.

 

7.“Wo bist du jetzt eigentlich daheim? Österreich oder Berlin?“

Nehmen wir einmal an, du könntest nur deine rechte oder deine linke Hand behalten. Für welche würdest du dich entscheiden?

 

8.“Kannst‘ schon langsam Deutsch?“

Äh, was habe ich davor gesprochen? Hindi?

 

9.“Du bist schon ziemlich oft daheim…“

Nachvollziehbare Aussage für jemanden, der selbst immer zu Hause ist!

 

10.“Hast du noch immer kein Heimweh?“

Nein, nur Angst vor der Abschiebung.

 

„Die beiden schönsten Dinge sind die Heimat, aus der wir stammen, und die Heimat, nach der wir wandern.“

Johann Heinrich Jung-Stilling

 

Bis bald,

Melanie

Geschwister – Die ewige Kindheit

Überraschung am Sonntag: Wir werden alle irgendwann erwachsen. Dieses Phänomen des „Erwachsen werden“ scheint sich aber gänzlich aufzulösen, wenn man seine Geschwister wiedertrifft. Geschwister sind quasi die Sandkastenfreundschaft, die man nie verlieren wird. Jedoch bringen sie uns immer wieder gerne auf die Palme, egal ob wir nun 20 oder 50 Jahre alt sind. Da ich mit einer kleinen Schwester gesegnet bin, kann ich nur aus jahrelanger Erfahrung sprechen:

10 Dinge die jede Frau kennt, die eine Schwester hat

 

1.Das Fernsehdilemma

Ihr sitzt beide vor dem Fernseher und deine Lieblingsserie läuft. Da du die Ältere der beiden bist, hast auch du das sagen und bist der Herr (oder eben die Frau) der Fernbedienung. Doch dann der kleine Schockmoment: Deine Mama ruft dich und du musst das Wohnzimmer verlassen. Der Krieg zwischen dir und deiner Schwester kann beginnen, denn du sprintest mit der Fernbedienung in der Hand Richtung Tür und sie nimmt die Verfolgung auf. Blaue Flecken inklusive!

2.Ihr werdet ständig verwechselt

Ob nun eure Eltern regelmäßig eure Namen vertauschen, Fremde dich begrüßen, weil sie denken, du bist deine Schwester oder der Satz „Ihr seht euch soooo ähnlich“ Standard ist: Ihr werdet es nie verstehen. Denn laut euch seid ihr so unterschiedlich, dass ihr manchmal eure genetische Gemeinsamkeiten anzweifelt. Aber wenn ihr Kinderfotos von euch seht, könnt ihr nur durch die Jahreszahl erraten, wer das nun von euch beiden ist.

3.“Kannst du bitte den Müll rausbringen?“

„Hey, Mama hat gesagt, du sollst  den Müll rausbringen!“ Wer ohne diese Sünde lebt, werfe bitte jetzt den ersten Stein.

4.“Bitte erzähle es Mama und Papa nicht!“

Ja, ich habe dir gerade die Haare geschnitten. Und ja, es sieht schrecklich aus! Aber bitte sag nicht, dass ich das war!

 

5.“Nein, welche Bluse? Ich war nicht in deinem Zimmer!“

Und dann bekommst du ein Foto geschickt, auf dem sie das vermisste Kleidungsstück gerade trägt. Miststück!

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©https://pics.onsizzle.com/Instagram-Youre-literally-so-rude-come-8d99de.png

6.Der Party-Fail

Gemeinsam wird man älter und wenn man sich gut versteht, geht man auch gerne zusammen feiern. Zu seinem eigenen Vergnügen sucht man sich ein gezieltes Opfer der anwesenden Männerwelt aus, um:

A) Der eigenen Schwester eines Auszuwischen, weil der Typ einfach gar nicht geht,

oder

B) Ihr eventuell eine Freude zu bereiten, weil er doch nicht so schlecht aussieht.

Brace yourself, egal ob A) oder B), die Rache wird immer einen Tick schlimmer ausfallen! Wenigstens ist dann aber der Kater am Tag danach geteiltes Leid.

7.Mamas Styling-Geheimnisse

Gefühlt jede Mutter auf Erden findet es wahnsinnig süß, ihre beiden kleinen Töchter im Partnerlook zu stylen. Jedenfalls sollte es immer farblich abgestimmt sein. In diesem Fall gibt es auch nur zwei Möglichkeiten, denn entweder hasst ihr es beide wie die Pest oder ihr macht die Welt zu eurem Catwalk.

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8.Geheimnisse nimmt sie mit ins Grab

Ob es nun die schlechte Note ist, ihr irgendetwas zerstört habt oder nachts abgehauen seid: Sie wird es niemanden erzählen. Nicht, weil sie es für gutheißt, sondern, weil ein ungeschriebenes Schwestern-Gesetz sie zum Schweigen verpflichtet.

 

9.Niemand beschimpft meine Schwester…

…außer ich selber! Und dass mit der breitesten Schimpfwort-Palette, die je existiert hat! Aber wehe jemand anders beginnt meine Schwester zu beleidigen. Der wird nämlich kalt gemacht! Zumindest verbal…

 

10.Du bist stolz auf sie!

Egal was sie macht, irgendwie ist es auch ein bisschen deine Erziehungsarbeit gewesen. Und wenn nicht alles komplett schiefläuft, bist du verdammt stolz auf deine Schwester und freust dich immer, sie wieder zu sehen. Egal, wie weit sie weg ist!

 

Geschwister sind jene, die du zuerst nicht verstehst, die dich später ärgern,  die du dann liebst und auf die du letztendlich stolz sein wirst!

 

Bis bald,

Melanie

 

Urlaubsfähig

Es gibt Dinge, die sollte man einfach gemacht haben, bevor das Leben vorbei ist. Auf jeder „Bucket List“ muss daher unbedingt ein Urlaub mit Freunden stehen. Ob nun zu zweit, ein reiner Männer- oder Mädelsurlaub oder in der gemischten Truppe: Ihr werdet davon euren Enkelkindern noch erzählen. Meist umso klischeehafter, umso besser. Da ich aus Erfahrung spreche, kann ich euch im Vorhinein jedenfalls schon erzählen, was ihr definitv nicht sagen werdet…

10 Dinge, die man in einem Urlaub mit Freunden nicht sagt

 

1.“Ich ernähre mich so gesund wie nie!“

Bier ist quasi Malz und Malz ist quasi Getreide. Zusammengefasst: Bier ist gesund.

 

2.“Ich freue mich schon darauf, alle Fotos meinen Eltern zeigen zu können.“

Wenn ich mit 20 nochmals Hausarrest bekommen will, warum eigentlich nicht?

 

3.“Ich habe immer mindestens acht Stunden geschlafen.“

Wenn es hochkommt, zusammengefasst in 5 Tagen vielleicht.

 

4.“Ich habe noch nie etwas verloren.“

Gut, das Köpfe am Körper angewachsen sind.

 

5.“Ich bin immer so vorsichtig, und habe daher keinen Sonnenbrand.“

Jedenfalls nicht auf der Fußsohle…

 

6.“Ich habe eindeutig zu wenig getrunken…“

Ja, Wasser.

 

7.“Irgendwie haben wir keine neuen Leute kennengelernt.“

Aber wem gehören die drei ausländischen Nummern, die mir gerade schreiben?

 

8.“Wow, unsere Unterkunft haben wir immer reinlich sauber gehalten.“

Wenn man den Boden sehen kann, darf man das fast behaupten.

9.“Boah, das Wetter hier nervt mich echt, eigentlich wäre ich lieber zu Hause.“

Sommer ist generell beschissen, kann ich verstehen.

 

10.“Mit dir fahre ich NIE mehr irgendwo hin!“

Aber Malle nächstes Jahr steht noch, oder?

 

Nachdem ihr dann geistig, körperlich und finanziell ruiniert nach Hause kommt und auf eine erlebnisreiche Reise zurückblicken könnt, wisst ihr: Manche Dinge auf der „Bucket List“ muss man erledigen, solange man noch jung ist.

Schönen Urlaub,

Melanie

 

10 verrückte Zitate der Zeitgeschichte

 

Der Schirm bleibt zu Hause, denn die Selbstprognose ergibt, dass das Wetter anhalten wird. Spätestens wenn man dann klatschnass und halb erfroren zu Hause ankommt, würde man sich für diese Aussage gerne selbst erschlagen. So oder so ähnlich muss es auch den folgenden 10 bekannten Persönlichkeiten ergehen:

10 Zitate, in denen sich bekannte Persönlichkeiten mächtig geirrt haben

1.“640 KB sollten genug für jedermann sein.“- Bill Gates, 1981

Ob er heute noch daran denkt, wenn er lustige Katzenvideos versendet?

2.“Fliegen haben 4 Beine.“- Aristoteles (384-322 v.Chr.)

Flachwitz dazu: Was hat vier Beine und kann fliegen? Zwei Vögel.

3.“Eher gewinnt der Stich in Wimbledon, als dass Kaiserslautern Deutscher Fußballmeister wird.“ – Erich Daum, Fußballtrainer, 1997

Einem Monat vor dem Sieg von Stich in Wimbledon zu den Chancen des späteren Deutschen Meisters 1. FC Kaiserslautern. Klingt danach, als würde es noch Hoffnung für die österreichische Fußballmannschaft bei der derzeitigen EM geben.

4. „Uns gefällt ihr Sound nicht, und Gitarrenmusik ist ohnehin nicht gefragt.“ – Plattenfirma Decca, 1962

Ja, die haben wirklich die Beatles abgelehnt! Wer auch immer das damals beschlossen hat, die Plattenfirma wird diese Mitarbeiter höchstwahrscheinlich irgendwo im südamerikanischen Urwald ausgesetzt haben.

5.“Alles; was erfunden werden kann, ist bereits erfunden worden.“-
Charles H. Duell, US-Patentamt 1899

Das muss ein sehr glücklicher Mann gewesen sein, denn anscheinend hat ihm nichts gefehlt. Wie er wohl heute darüber denken würde?

6.“Atomenergie lässt sich weder zivil noch militärisch nutzen.“-
Nikola Tesla, am. Physiker u. Elektrotechniker, 1856-1943

Schade, dass es nicht so ist.

7.“Wer in drei Teufels Namen will schon Schauspieler sprechen hören?“
H.M. Warner von Warner Brothers, 1927

Im Fall von Kirsten Stewart wäre es fatal, wenn sie nicht sprechen würde. Wie soll man sonst wissen, ob sie fröhlich oder traurig ist? Oder gerade ermordet wird?

8.„Was, bitte sehr, veranlasst Sie zu der Annahme, dass ein Schiff gegen den Wind und gegen die Strömung segeln könnte, wenn man nur ein Feuer unter Deck anzünde? Bitte entschuldigen sie mich. Ich habe keine Zeit, um mir so einen Unsinn anzuhören.“-
Napoleon Bonaparte

Sagte er, und ritt auf seinem weißen Schimmel zum nächsten Portraittermin…

9.“Ich kann die Relativitätstheorie ebenso wenig akzeptieren, wie ich die Existenz von Atomen und anderen solchen Dogmen akzeptieren kann.“– Österreichischer Physiker und Philosoph, Ernst Mach (1838-1916)

Aber er kann das Verhältnis der Geschwindigkeit eines Flugzeuges zur Schallgeschwindigkeit ausdrücken, und danach die Mach-Zahl benennen.

10.„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“- Karl Lagerfeld, April 2012

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©Focus

Ansichtssache! Dennoch würde ich behaupten, dass Obama doch noch alles ganz gut im Griff hat.

Wer glaubt niemals zu irren, der irrt!

Bis bald,

Melanie

 

10 Dinge, die kein Kellner hören will

Das auch Schüler und Studenten in der Gastronomie gern gesehene Arbeitsnehmer sind, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Flexible Arbeitszeiten, fixer Lohn und meist gratis Hotelessen machen den Job als Kellner zum attraktiven Nebenberuf. Doch die Zeiten, in denen man sich von Gast zu Gast abhetzt, sind nicht immer ganz so rosig:

10 Sätze, die kein Kellner hören möchte

1.“Hallooo, Fräulein!“

„Fräulein“ kann auch gerne x-beliebig mit „Puppe“, „Süße“ oder anderen, schrecklichen Wörtern ausgetauscht werden. Wir sind hier nicht am Straßenstrich! “ Entschuldigung, können wir noch etwas bestellen?“ Das tut es auch.

2.“Machen Sie 10 Euro daraus, Sie haben uns so gut bedient…“

…nachdem die Rechnung 9,99 Euro betrug. Oh danke, wie gütig! Den Cent werde ich zu Hause einrahmen und immer wieder daran zurückdenken, wie toll und großzügig Sie doch waren! Oder vielleicht kaufe ich mir davon eine Hose mit Fransen, wovon Sie eine davon bezahlt haben. Danke!

3.“Wir haben heute die Terrasse geöffnet.“

Ganz toll! Bei 40 Grad im Schatten kommt bei meiner langsamen und stressfreien Arbeit ein super Urlaubsfeeling auf. Bei den ganzen Rauchern fühle ich mich wie auf der italienischen Autobahn, wenn ich das Fenster zu lange geöffnet habe.

4.“Ich will HIER sitzen.“

Klar, gar kein Problem. Ist ja nicht so, als wären alle anderen Tische sauber. Ich würde auch immer den einzigen schmutzigen Tisch wählen, einfach, weil ich es kann.

5.“Und dort hat die Mutter meines Schwiegersohnes deren Schwesters Kind…“

Ihre Geschichte mag vielleicht spannend sein, aber mit gefühlten 12312 Tellern in der Hand fällt mir das Zuhören relativ schwer. In diesen Momenten sind Arnold Schwarzeneggers Arme nichts gegen die eines Kellners. Haben Sie keinen Frisör, dem Sie das erzählen können?

6.“Sie könnten für mich doch eine Ausnahme machen!“

Aber natürlich! Soll ich Sie vielleicht zum Auto auch noch tragen? Soll ich Sie füttern? Fußmassage?

7.“ Haben Sie etwas, dass glutenfrei, laktosefrei, fructosefrei, mit möglichst wenig Zucker und vegan ist?“

Ja, Wasser. Wenn sie es ganz fancy mögen, haben wir auch noch Eiswürfel.

8.“Was ist denn da genau drinnen?“

Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung und wahrscheinlich wollen Sie es gar nicht so genau wissen.

9.“Kannst du Schlussdienst machen? Der Kollegin XY ist ganz schlecht.“

Ich habe das Gefühl, mir wird auch gleich ganz schlecht werden.

10.“ Kannst du bitte am Sonntag um 6 Uhr arbeiten?“

Klar, oder ich kann auch ganz einfach liegen bleiben und über Prostitution nachdenken. Nachdem ich „Süße“ genannt werde, wäre das auch schon egal. Da muss ich wenigstens nicht so früh aufstehen.

Ich geh dann weiter Tellern tragen! Bis dann,

Melanie

 

 

Run for President

Die Bundespräsidentenwahl wird heute in Österreich abgehalten und dazu möchte ich auf keinen Fall meine politische Meinung äußern. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass man als entwickelte Spezies des 21. Jahrhunderts sehr wohl von seinem Wahlrecht Gebrauch machen sollte. 10 ziemlich gute Gründe gebe ich euch nun hier:

„10 Gründe, warum man heute zur Wahl gehen sollte“

 

1.Weil es dein gutes Recht ist

Jeder möchte in irgendeiner Weise seine Rechte und Pflichten vertreten. Wieso das beim Wahlrecht oft so schwer ist, scheint mir schleierhaft. In vielen Ländern ist das nicht selbstverständlich. Alleine deshalb sollte man diese Möglichkeit nutzen.

 

2.Weil Frauen noch gar nicht so lange wählen dürfen

An alle Feministinnen und Emanzipationsliebhaber: Das allgemeine aktive und passive Wahlrecht für Frauen wurde erst im Jahre 1918 eingeführt. Wer nun rechnen kann, weiß, dass das nicht einmal 100 Jahre zurückliegt.

 

3.Weil man jederzeit wählen kann

Nein, es muss sich niemand am Sonntag aus dem Bett quälen. Man kann sich auch ganz bequem die Wahlkarte zu einem jeweils gewünschten Ort zusenden lassen. Natürlich erfordert das ein kleines bisschen Organisation, kostet aber keinen Cent. Ob man nun am Tag der Wahl auf Urlaub ist, prinzipiell im Ausland lebt oder einfach nicht aufstehen möchte: Die Wahlkarte kann man sich in den Wochen vor der Wahl bestellen und das nur durch ein paar Mausklicks. Die Ausrede „Ich habe keine Zeit“ zählt eindeutig nicht!

 

4.Weil man aktiv die Politik beeinflusst

Durch eine Stimmabgabe beeinflusst man die Politik und die Politik beeinflusst unseren Alltag. Eine Demokratie kann nur dadurch funktionieren, indem jeder mitbestimmen darf und das auch tut.

 

5.Weil sonst andere entscheiden, wenn ich nicht wähle

Natürlich wird ein Wahlergebnis nie 100% der Bevölkerung glücklich machen. Aber es ist besser zu sagen, dass man mitbestimmen konnte, als das andere über einen hinweg bestimmt haben.

 

6.Weil eine Wahlverweigerung nichts bringt

Unzufrieden mit der derzeitigen Politik? Oder kein Kandidat erfüllt das, was man sich wünschen würde? Ein leerer Stimmzettel zählt sehr wohl! Jeder, der einen leeren Wahlzettel in die Urne wirft, repräsentiert seinen Unmut. Logische Schlussfolgerung in einer Demokratie: Wenn das viele Wähler ausüben, weiß die Regierung, dass schleunigst etwas geändert werden muss!

 

7.Weil man sich zuvor informieren muss

Auch wenn man mit der Politik nicht allzu viel zu tun hat: Vor einer Wahl sollte man sich informieren! Wenn man „nur“ die Wahlprogramme durchliest, ist das auch schon viel wert. Hier geht es nicht um das „mitreden können“, sondern um die persönliche Meinungsbildung.

 

8.Weil man so Verantwortung übernimmt

In Österreich darf man ab dem vollendeten 16. Lebensjahr wählen. Eine große Verantwortung, welche in das Leben eines Erwachsenen führt. Darauf kann man stolz sein!

 

9.Weil man so die nahe Zukunft mitbestimmt

Die Amtsperiode des Bundespräsidenten beträgt in Österreich sechs Jahre. Als oberstes Organ des Bundes doch eine lange Zeit. Als Wähler bestimmt man somit eigentlich die nahe Zukunft des eigenen Landes mit.

 

10.Weil wählen guttut

Zugegeben, der zehnte und letzte Grund ist vielleicht etwas beschränkt, aber sind wir mal ehrlich: Nachdem man sich dazu aufgerafft hat und Verantwortung übernommen hat, geht es unserer Psyche (wenn auch nur für einen kleinen Moment) besser. Und das ist es durchaus wert!

 

Viel Spaß beim Kreuzchen machen!

Eure Melanie