Hass und andere Späße

Meinen Blog elitale gibt es nun schon fast zwei Jahre. In der ganzen Zeit hat es mir immer Spaß gemacht, Einträge zu verfassen und diese zu teilen. So auch vor circa zwei Wochen als ich einen Blogbeitrag öffentlich machte, wo mir von von Anfang an bewusst war, dass dieser sehr die Meinungen spalten wird. Versteht mich nicht falsch, das ist total okay und ich freue mich über den Austausch.

Jedoch musste ich unter diesem Blogbeitrag einige Kommentare löschen, die alles andere als okay waren. Das ist mir in den zwei Jahren zum allerersten Mal passiert und ich wusste im ersten Moment wirklich nicht, wie ich damit umgehen soll. „Du dreckige Aktivistenhure“ ist noch das nettere Beispiel davon. Also wie ihr seht, es sind Kommentare ohne jeglichen wertvollen Inhalt oder Kritik.

Zuerst dachte ich mir, ich lasse diese Reaktionen einfach so stehen. Jeder hat das Recht zu kommentieren und seine Meinung mitzuteilen. Dann habe ich mich gefragt, wie oft diese Leute vom Wickeltisch gefallen sein müssen. Das war aber erst nachdem in zwei Kommentaren auch meine Mutter zutiefst beleidigt wurde, die auch wirklich rein gar nichts mit dem Text oder meiner Meinung zu tun hat. Im Endeffekt habe ich mich dann dazu entschieden, die Kommentare zu löschen. Nicht weil ich feig wäre oder keine Lust auf Diskussionen hatte, sondern, weil ich es einfach nicht einsehe, mich über das Internet so beschimpfen lassen zu müssen. Außerdem will ich mit meinem Namen keine Plattform für diverse Beleidigungen sein. In manchen Kommentaren ging es schließlich nicht nur um mich, sondern generell um gewisse Meinungsgruppen.

Natürlich klingt das alles jetzt so als wären es 100 Kommentare gewesen, die ich hier gelöscht habe. Wenn ihr es genau wissen wollt: Es waren sieben. Zwei davon von derselben Person. Jedenfalls waren es einfach sieben zu viel. Sieben Kommentare voller Hass und Beschimpfungen, die ich mir einfach nicht geben wollte. Wenn ich jetzt sagen würde, mich haben diese Kommentare nicht getroffen, würde ich lügen.

Sie haben mich jedenfalls nicht persönlich getroffen. Bitte beschimpft mich so viel ihr wollt, ich werde es mir nicht zu Herzen nehmen. Ich habe genug Selbstbewusstsein dafür. Lasst nur bitte meine Mama aus dem Spiel, die kann nämlich nichts dafür! Mich haben diese Kommentare auf eine  andere Art und Weise getroffen. Ich verstehe es nämlich nicht, warum Leute im Internet die bildlichen Eier in der Hose haben, solche Beschimpfungen loszulassen.

Und somit zweifle ich schon wieder an der Menschlichkeit und Freundlichkeit untereinander. Ich meine, was soll das? Fremde über anonyme Domäne zu beschimpfen ist doch alles andere als cool. Lacht ihr dann vor euren Handys und freut euch, weil ihr jemanden beleidigt habt? Und geht dann wieder euren langweiligen Jobs nach? Weil eure Meinung im „realen Leben“ anscheinend nicht zählt?  Also bitte, die Zeit kann man doch besser investieren. Die alte Leier eben, aber anscheinend ist das Ganze noch immer ziemlich aktuell.

Ich hoffe sehr, dass diese Personen meinen Beitrag lesen. Denn es hilft auch nichts, meinen Beitrag doppelt zu kommentieren. Ich muss mich weder rechtfertigen, noch antworten.

Vielleicht sollte man sich einen wichtigen Grundsatz merken: Wenn man nichts Nettes (oder konstruktive Kritik) zu sagen hat, hält man am besten den Mund!

Bleibt nett,

Eure „Aktivistenhure“ Melanie

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Flirt Tipps für die Festl-Zeit

Letzte Woche gab es von mir jede Menge Tipps für das perfekte Styling im Dirndl. Um die Männer nicht zu vernachlässigen, gibt es diese Woche einfach ein paar Flirttipps für die nächsten Festl. Denn liebe Männer, auch hier habt ihr wieder einen Vorteil: In Lederhose mit passenden Hemd (oder manchmal sogar T-Shirt) kann man nicht viel falsch machen! Beim Flirten mit 2 Promille allerdings schon, deshalb…

5 Tipps um das perfekte Dirndl kennenzulernen

1.Der Schleifenprofi

Du siehst ein Mädel, aber die Schleife ihres Dirndls ist auf der rechten Seite ? Kein Problem, du gehst einfach hin, sagst „Servus Puppe“ und öffnest die Schleife, um sie links wieder zuzubinden. Voraussetzung dafür: Schleifenkenntnisse und ein kaltes Bier, mit dem du den roten Abdruck von ihrer flachen Hand in deinem Gesicht kühlen kannst.

2.Der Verschütter

Wer bei einem Festl nüchtern bleibt ist entweder Autofahrer oder hat im Leben sowieso verloren. Weil man sich mit ein paar Promille oft dümmer anstellt als man ist, kann man das einfach ausnutzen. Man geht beim Objekt der Begierde vorbei und verschüttet „unabsichtlich“ etwas vom Getränk auf die Dirndlschürze. Ganz wichtig: Es muss die Schürze sein, die kann frau dann am besten waschen. Nachdem dir das „passiert“ ist, kannst du ihr die Schürze ausziehen und ganz charmant sagen: „Du, ich hätt‘ bei mir daheim eine Waschmaschine. Fahrst mit?“ Dank mir später.

3.Der Prüfer

Das Objekt der Begierde sollte für diesen Trick ruhig stehen oder zumindest in ein Gespräch vertieft sein. Dann gehst du einfach von hinten hin, hebst ihren Dirndl-Rock hoch und schreist: „Ich bin von der TÜV, ich muss was prüfen!“ Entweder sie ist dir mit Haut und Haar verfallen, oder du solltest ganz schnell rennen.

4. Der Kenner

Zielstrebig und selbstbewusst steuerst du auf die Frau deiner Träume zu. So weit, so gut. Dann schaust du ihr lange in die Augen und sagst: „Du, i glaub i kenn di.“ Wenn sie mit „I kenn di vom mein Handy“ antwortet, dann solltest du die Mission abbrechen. Sie könnte nämlich wirklich deine Traumfrau sein, also verhaue es nicht. Falls sie aber etwas anderes sagt, antwortest du: “ Aso, deine Augen passen zu meiner Bettwäsche. Komisch, ich hab glaubt, du warst letzte Woche auch bei mir. Ich sollt einmal Bettwäsche wechseln!“ Glaub mir, sie wird auch in deinem Bett liegen wollen.

5.Der Auszieher

Was soll man sagen? Die Methode ist unumstritten das Attraktivste, was ein Mann auf einem Festl machen kann. Komischerweise ist es auch genau das, was Männer bei Festen wo Alkohol fließt immer gerne machen: Sich ausziehen. Für die Schüchternen das T-Shirt, für ganz Mutige dann einfach alles. Aus Beobachtungssituationen weiß ich auch, dass der Typ, der am wenigsten Kleidungsstücke am Körper hat, nie alleine nach Hause fährt. Ob dann in Begleitung einer hübschen Frau oder drei netten Männern mit Handschellen, ist wieder ein anderes Thema!

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß und vor allem Erfolg mit meinen Tipps! Warum es diesmal nur fünf sind? Nun ja, man muss die Feste feiern wie sie fallen, deshalb befinde ich mich auf investigativer Recherche-Reise, um euch bald wieder super Tipps liefern zu können!

Bis bald und Prost,

Melanie

 

Dirndl Guide & Fest’l-Zeit

Wer ein bisschen mit Wissen angeben möchte: Das erste Oktoberfest fand am 17. Oktober 1810 auf der Theresienwiese zu Ehren des königlichen Brautpaares, König Ludwig I. und seiner Frau Therese, statt. Seitdem ist es wohl eines der bekanntesten Feste der Welt, welches nicht nur die Einheimischen anlockt, sondern auch internationale Gäste.

Da es aber schließlich nicht nur die Münchner Wiesn im Herbst gibt, sondern auch viele weitere Feste in Deutschland und vor allem Österreich, ist ein kleiner Guide, vor allem für die richtige Mode, wichtig. Dass die Damen und Herren heute beim Aufsteirern in Graz Großteils den guten Geschmack treffen werden, stelle ich außer Frage. Wie denn auch nicht, wenn man mit Tracht und Tradition aufwächst? Deshalb sind die nächsten paar Zeilen an die gerichtet, die das ganze Jahr über sonst nichts damit am Hut haben.

Der Dirndl-Guide

Am allerwichtigsten: Bevor man sich ein Dirndl in unmöglichen Farben irgendwo in einem Billig-Shop kauft, sollte man das Geld besser in eine schöne Trachtenbluse investieren. Der Preis des Dirndls hat nämlich auch mit der Qualität zu tun. Gute Dirndl fangen bei circa 100 Euro an und die Latte nach oben ist unendlich. Das Problem an Billig-Dirndln sind oft die Farben (Neon, etc.) oder die Schnitte, die einfach mehr nach Karneval als nach Oktoberfest aussehen. Mit einer Trachtenbluse, die auch etwas billiger sein darf, in Kombination mit einer schwarzen Hose und einer schönen Flechtfrisur kann man die modische Katastrophe eines Billig-Dirndls übergehen.

Falls man dann aber doch das richtige Dirndl gefunden hat, ist bei der Accessoires-Wahl ebenfalls Vorsicht geboten. Der Grundsatz „weniger ist mehr“ steht hier an erster Stelle. Zu viel Haarschmuck, ewig lange Ketten oder Klunker-Ohrringe haben in Kombination mit Tracht nichts verloren. Dirndl & Co. sind Statement genug, sie müssen nicht aufgewertet werden, sondern lassen die Trägerin von alleine gut aussehen.

Auch wenn ich immer dachte, es sei logisch: Unter dem Dirndl gehört eine Bluse! Immer öfter sieht man Damen mit Riesenausschnitt (was Dirndl so an sich haben) und OHNE Bluse. Klar, wenn man auf Männerfang gehen möchte, bietet sich diese Option an. Aber die Bluse macht ein Dirndl erst aus und verschönert es. Ohne hingegen wirkt man nackt und leider auch billig. Einzige Ausnahmen: Hochgeschlossene Dirndl, die meist auch schulterbedeckt und sehr traditionell sind. Aber das erklärt sich dann wieder von selbst.

Zu guter Letzt ist noch das Thema Schuhe ein wichtiger Punkt beim Styling. Turnschuhe sind zwar praktisch, sehen aber leider nicht schön am Fuß einer Dirndlträgerin aus. Ich gestehe, auch ich habe des Öfteren auf die bequeme Variante gesetzt. Richtig wäre es aber, die Schuhe im Stil des Dirndls auszusuchen. Das heißt, Pumps, Haferlschuhe, Ballerinas, Wedges und Stiefletten sind angemessen, solange sie dazu passen. Turnschuhe und oder 20-Zentimeter-Heels sollte man doch lieber im Schrank lassen.

Der Schleifen-Guide

Links oder rechts? Vorne oder hinten? Der Platz der Schleife eines Dirndls sagt oft mehr über die Trägerin aus, als mancher denken mag!

Links: Die Dame ist Single und es ist okay, wenn sie angesprochen und auf ein Getränk eingeladen wird!

Rechts: Die Trägerin ist in festen Händen. Ob nun verheiratet, verlobt oder frisch verliebt spielt hier keine Rolle. Auch Mädels, die einfach ihre Ruhe haben wollen tragen die Schleife gerne rechts…

Mitte: Oft bei kleinen Kindern zu sehen und mit folgender Message verbunden: Das „Dirndl“ ist noch Jungfrau. Ob man das so Preis geben möchte, ist natürlich jedem selbst überlassen.

Rückseite: Das steht für Witwen oder Kellnerinnen. Den Unterschied erkennt man natürlich trotz gleicher Schleifenposition auf Anhieb.

Ich hoffe, ich habe für ein paar neue Erkenntnisse gesorgt. Wenn nicht: Wiederholen schadet nicht. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß, egal auf welchem Fest’l ihr euch rumtreibt. Auf meinen Sturm muss ich leider noch ein bisserl warten, aber bis dahin versorge ich euch mit neuem Lesestoff!

Bis bald,

Melanie

Wer braucht noch Feminismus?

„Feministinnen sind doch nur irgendwelche Kampflesben, die Männer hassen und sonst nichts zu tun haben“, Zitat einer Facebook-Bekannten von mir, die sich vor kurzem mit diesen Worten unter einem Zeit-Online-Artikel äußerte. „Heftig!“, dachte ich mir damals. Zu mehr war ich leider nicht im Stande, weil ich ziemlich erschüttert über so viel Hass in einem Kommentar war. Denn grundsätzlich hat sich die Gute selbst damit beschimpft. Meiner Meinung nach ist es nämlich nicht möglich, eine Frau und keine Feministin zu sein.

Oberkörperfreie Frauen die mit selbstgemalten Plakaten irgendwelche Straßen stürmen, und Männerhasserinnen: Das sind meist die ersten Gedanken die einem in den Sinn kommen, wenn man an Feministinnen denkt. Traurig, dass diese Bewegung von einem furchtbaren Klischee überschattet wird. Denn Feminismus ist nicht gleich Feminismus: Radikaler Feminismus, Gleichheitsfeminismus oder Marxistischer Feminismus sind nur Beispiele für Strömungen innerhalb des Überbegriffes Feminismus. Die eigentliche Definition des Wortes lautet aber so:

Feminismus ist eine Ideologie und gesellschaftliche Bewegung, die die Gleichberechtigung der Frau in allen Lebensbereichen und eine Veränderung der gesellschaftlichen Rollen von Frauen anstrebt.

Und die oben genannte Gleichberechtigung fängt schon bei ganz kleinen Dingen an. Wenn man in der Stadt unterwegs ist und gezielt darauf achtet, wird einem auffallen, dass wenn sich Personen entgegenkommen, hauptsächlich Frauen ausweichen werden. Als ich das zum ersten Mal gehört habe, habe ich es als lächerliche Theorie abgetan. Trotzdem versuche ich immer öfter einfach NICHT auszuweichen und siehe da: Ich wurde noch nie so oft angerempelt, und dass größtenteils von Männern.

Ein weiteres Phänomen ist das „Manspreading“, also die gespreizte Beinhaltung beim Sitzen von Männern in Verkehrsmitteln. Schon einmal als Frau mit zwei Männern auf der Rückbank eines Autos eine Fahrt genossen? Die beiden Herren könnten noch so dünn sein, die Dame wird trotzdem am wenigsten Platz haben. Und warum? Weil sich die Frau auch selbst am wenigsten Platz nehmen wird.

Und nun kommen wir zum eigentlichen Grundproblem: Frauen werden zum schwächeren Geschlecht erzogen, obwohl sie weder dümmer noch wirklich schwächer sind. Nicht die Männer stacheln dieses Ungleichgewicht in der Gesellschaft an, sondern eben die Frauen, die sich wortlos unterordnen. Dieses Unterordnen kann man in vielen Lebenslagen und auch alltäglichen Dingen, wie oben genannt, erkennen. Ein ewiger Kreislauf!

Deshalb ist es für mich unverständlich, wie Frauen sagen können, dass Feminismus völliger Schwachsinn ist. Feminismus besteht eben nicht nur aus Alice-Schwarzer-Zitaten und Demonstrationen, sondern für das einstehen der eigenen Rechte. Und diese eigenen Rechte beziehen sich nicht nur auf das Wahlrecht und eine faire Entlohnung, sondern auch auf ganz alltägliche Dinge. Eine Frau kann ihre Rechte fordern und sie selbst sein, ohne dass sie ihre Weiblichkeit verliert. Feminismus sollte nicht gebraucht werden, sondern ganz selbstverständlich sein, so dass in utopischer Zukunft vielleicht wirklich keiner mehr nötig ist.

Bis bald,

Melanie

 

Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Freunde der strahlenden Sonne, erfreut euch wieder an den Tagen, an denen ihr getrost die Wäsche draußen hängen lassen könnt, während ihr euch schon das vierte Eis beim nächsten Supermarkt holt. Oder anders gesagt: Der Sommer ist da, und das klingt durchaus nach einer positiven Nachricht! Außer natürlich, man wurde mit der Haut Schneewittchens gesegnet. Zwar nicht so ebenmäßig, aber so hell. Denn in diesem Fall träumt man nachts von folgenden Sätzen…

10 Sätze, die jede hellhäutige Person im Sommer hören muss

1.“Ich glaube, du bist ein bisschen rot!“
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©Google Bilder

Geil, ich sehe aus wie die Österreich-Flagge!

 

2.“Hast du dich schon eingecremt?“

Ja, du bist nicht meine Mutter. Und jetzt hör bitte auf alle fünf Minuten zu fragen.

 

3.“Hast du dich schon eingecremt?“- Mama

Ja Mama, sofort Mama. Oh, schon zu spät!

 

4.“Süß, du hast ja Sommersprossen!“

Fass mir ja nicht ins GESICHT!

 

5.“Du kannst doch noch gar keinen Sonnenbrand bekommen. So schön ist es draußen noch nicht!“

Sieh zu und lerne!

 

6.“Du kannst dich ja schon schälen wie eine Schlange!“

Ich kann dich auch beißen wie eine, wenn du willst.

 

7.“Warst du in diesem Jahr überhaupt schon einmal in der Sonne? Du bist doch ganz bleich!“

Da haben sich die acht Euro für das Solarium vor zwei Monaten richtig gelohnt…

 

8.“ Bist du krank?“

Nein, ich leide nur an Eumelanin-Benachteiligung.

 

9.“Geh doch raus, die Sonne scheint!“

Ich:

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©Küstenkidsunterwegs

 

10.“ Neben mir siehst du aus wie eine Wand!“

Danke, einfach danke.

 

Und auch wenn der Sommer nicht immer toll ist, manchmal kann man seine Schwäche auch in eine Stärke umwandeln:

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©Google

 

 

Bussi Baba,

Melanie

 

Flirttipps 2017

Unzählige Nachrichten, Kommentare und Rauchzeichen haben mich nach meinem Blog-Post über die Brandnew Dating-Tipps 2017 erreicht. Verständlich, denn, wenn man schon einmal die Chance hat, einen derartigen Flirt-Profi wie mich zu fragen, muss man das auch nutzten. Also vergesst Kai Pflaume und die langweiligen Tipps aus der BRAVO GIRL!, denn hier ergeben sowieso nur die Chiasamen-Rezepte wirklich Sinn. Um euch das Leben zu erleichtern und Peinlichkeiten zu ersparen bekommt ihr nun die restlichen fünf Tipps, um den Mann eurer Träume endgültig an euch zu binden.

5 Wege um sich erfolgreich einen Mann zu angeln

1.Im Büro

Die Chancen, nach diesem Flirtversuch wieder normal arbeiten gehen zu können, stehen auf 50/50. Deshalb suche dir am besten eine große Firma aus, in der du NICHT arbeitest und auch nie arbeiten willst. Hol dir morgens zwei Becher Kaffee, einen für dich und auf dem anderen schreibst du deine Adresse und eine Uhrzeit darauf. Nun gehst du in das Büro und suchst dir den erstbesten, gutaussehenden Single-Mann aus. Single-Männer erkennst du übrigens an den ungebügelten Hemden! Du steuerst also auf ihn zu, drückst ihm den Kaffeebecher in die Hand und sagst zwinkernd: „Den brauchst du heute, wird eine lange Nacht.“ Eventuell kann es auch helfen, ein paar halogene Pilze in dem Kaffee zu mischen. Dank mir später!

2.Im Park

Anstatt sonntags sich zum hundertsten Mal „Bridget Jones“ und elf Liter Eis reinzuziehen, erfreuen wir uns ab heute an der schönen Natur. Dazu brauchst du eine handelsübliche Gießkanne, wenn du zu geizig bist, kannst du dir auch eine vom nächstbesten Friedhof „leihen“. Damit gehst du nun in den Park und suchst dir einen Mann aus, der alleine im Gras liegt. „Ganz unabsichtlich“ natürlich, überschüttest du ihn dann mit Wasser, am besten von oben bis unten. Nachdem du dich dann Anstandshalber entschuldigt hast, sagst du mit Unschuldsmiene:“ Ich glaube, du musst dich jetzt leider ganz ausziehen. Sonst wirst du noch krank bei diesem Wetter!“ Seine Telefonnummer gehört quasi schon dir.

3.Im Supermarkt

Einkaufen ist super langweilig und anstrengend? Ab heute nicht mehr! Wer hätte gedacht, dass man sich nirgendwo leichter einen Mann angeln kann, als hier. Suche dir auch hier wieder ein Single-Objekt aus. Life-Hack: Es sind meist Männer, die nur Bier und Fertigprodukte im Einkaufswagen haben. Nun nimmst du dir schnell eine Packung Kondome aus dem Regal und schreibst deine Nummer darauf. Danach lässt du sie vor seinen Augen in seinen Einkaufswagen fallen und sagst lasziv:“ Dafür geht das Essen heute Abend auf mich.“ Er wird dich sowas von Anrufen!

4.Im Fitnessstudio

In jedem Fitnessstudio gibt es immer mindestens einen attraktiven Mann. Außer du besuchst ein Frauen-Fitnessstudio. Dann tut es mir leid für dich! Diesen attraktiven Mann bittest du jedenfalls darum, dir ein Gerät zu zeigen. Du hast Brüste und bist eine Frau, also warum sollte er Nein sagen? Davor solltest du aber auf jeden Fall auschecken, welchen Spind er hat. Nachdem er dir alles erklärt hat, verschwindest du ganz schnell und klebst einen Zettel an seinen Spint, mit deiner Telefonnummer und dem Satz: „Ich muss dir auch noch etwas zeigen!“ Das kommt null komisch rüber und lässt dich geheimnisvoll wirken. Das Fitnessstudio solltest du aber trotzdem wechseln!

5.Zu Hause

Wie zu Hause? Das geht doch gar nicht? Und wie das geht! Falls du also übertrieben faul sein solltest und alle anderen Tipps für dich nur mit unglaublicher Mühe verbunden wären, dann wirst du diesen Life-Hack lieben. Du bestellst dir einfach eine Pizza beim Lieferservice deiner Wahl und machst nackt die Tür auf. Voila, mehr musst du nicht machen. Wenn der liebe Pizzabote dich aber nicht will, liegt es bestimmt nicht an dir, sondern an seiner sexuellen Orientierung. Nicht verzagen, du kannst diese Strategie so oft ausprobieren wie du möchtest, solange du den Anbieter jedes Mal wechselst. Good Luck!

Ihr seht, 2017 wird DAS Flirtjahr und alles nur durch meine zertifizierten Tipps! Vergesst Tinder & Co, ist doch fürchterlich, wie sich die Leute auf solchen Apps benehmen. Der Richtige wird euch schon noch in eure Arme fallen, nicht umgekehrt, meine Damen!

Bis bald,

Melanie

Veränderung mit Folgen

Der Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung ist längst kein Geheimnis mehr. Die Metaphylaxe, sprich die prophylaktische Behandlung von allen Tieren im Stall wenn ein Krankheitsfalls auftritt, gehört zur Betriebsroutine. Verständlich, aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Was macht dieses Antibiotika mit dem menschlichen Körper nach dem Verzehr? Können wir wirklich eine „Antibiotikaresistenz“ entwickeln?

Vorweg: Nicht der Mensch selbst wird resistent, sondern die Krankheitserreger können durch Antibiotika nicht mehr abgetötet werden. Einfach zusammengefasst bedeutet das, dass Bakterien über die Jahre hinweg einen Schutzmechanismus entwickelt haben, um ihren Stamm vor dem Aussterben zu bewahren. Quasi eine Mutation mit Folgen!

Laut einer Studie der  Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben rund 70.000 Menschen weltweit an den Folgen von Infektionen mit multiresistenten Keimen. Besonders gefährdet sind hierbei Babys, ältere Menschen, AIDS-Patienten, Organempfänger oder Krebspatienten, die aufgrund einer Chemotherapie stark geschwächt sind.

Diese Patienten bekommen meist Reserveantibiotika, also Antibiotika die Ärzte verschreiben, wenn es keine andere Möglichkeit der Behandlungsform gibt. Diese Arzneimittel werden als „besonders wichtig für den Menschen“ eingestuft, und müssen daher möglichst selten in Verwendung kommen.  Laut WELT handelt sich um Antibiotika aus der Gruppe der Fluorchinolone, die Menschen bei hartnäckigen Harn- und Atemwegsinfektionen verschrieben werden, und um Cephalosporine der dritten und vierten Generation, also neuere Medikamente.

Nun zur eigentlichen Problematik: Wenn in großen Mastbetrieben Tiere erkrankt sind,  muss schnell und effektiv gehandelt werden. Ein Tier allein mit Medikamenten zu versorgen ist in diesem Fall sinnlos, da man nicht weiß, welche anderen Tiere noch mit den Erregern infiziert sein könnten. Um hier eine Epidemie zu vermeiden, müssen möglichst alle Krankheitserreger im Betrieb abgetötet werden. Reserveantibiotika vernichten eine große Spannbreite der Bakterien, und sind ein effizienter Lösungsweg. Vorausgesetzt alle Tiere werden mit den Präparaten gefüttert. Umso öfter nun aber diese Reserveantibiotika verwendet werden, umso eher „gewöhnen“ sich die Bakterienstämme und werden resistent. Das führt nun einerseits dazu, das Reserveantibiotika nicht mehr alle Bakterien abtöten können und andererseits zu einem veränderten Bakterienstamm, der für Mensch und Tier gefährlich werden kann.

In Deutschland ist die Verordnung der Medikamente erlaubt, jedoch ist das Thema ein politischer Streitpunkt. Der deutsche Agrarminister Christian Schmidt (CSU) sprach sich 2016 im ARD-Morgenmagazin gegen ein Verbot von Reserveantibiotika in der Tierhaltung aus. Es sei „rechtlich und medizinisch nicht möglich“, jedoch soll der Einsatz von Reserveantibiotika in der Tiermedizin reduziert werden.

Das diverse Bakterien resistent gegen Antibiotika sind, liegt natürlich nicht nur am Fleischverzehr. Auch die häufige oder falsche Einnahme des Medikaments trägt dazu bei. In einer Studie der WHO gab ein Drittel der 9772 Befragten an, das sie die Tabletten nur so lange einnehmen, bis die Symptome abgeklungen sind. Ein fataler Fehler, denn das begünstigt eine Antibiotikaresistenz der Bakterien. Neben der Nahrung und der richtigen Einnahme ist die Hygiene auch ein wichtiger Faktor, nicht nur innerhalb von Krankenhäusern und sanitären Anlagen.

Bis bald,

Melanie

Brandnew Dating-Tipps 2017

Mädels, packt die Rasierer aus und eure „Hello-Kitty“-BHs wieder ein: Der Frühling steht vor der Tür und so auch Testosteron überlastetes, männliches Material. Vergesst ab heute eure absolut romantische Beziehung mit den „Hallo-bittschon!“-Dönermann zwei Straßen weiter. Denn nur, weil er weiß, das ihr euren Döner ohne Tomaten wollt, muss er nicht unbedingt der sein, der euch um drei Uhr nachts mit drei Promille und nur einen Schuh am Fuß nach Hause bringt. Wir warten jetzt auf Mr. Right, wie er mit seinem schneeweißen Gaul auf uns zugeritten kommt und uns dann gentlemanlike auf einen veganen LowCarb-Chiasamen-Apfelzimt-Shake im Mcfit unserer Wahl einlädt.

Als professionelle Fulltime-Bloggerin könnt ihr euch natürlich vorstellen, an welchem Stress ich derzeit leide: Einladungen zu Events, bei denen nicht mal Z-Promis auftauchen wollen und massenhaft Anfragen für Fototermine von meinem Selfiestick. Zara hat sich übrigens auch bei mir gemeldet. Die meinten, ich soll aufhören, die Marke auf diversen Fotos von mir zu markieren, das wäre rufschädigend. Für mich natürlich. Aber trotzdem finde ich für euch Zeit. Nur für euch, meine geliebten „Bauchfrei-geht-bei-dem-Wetter-schon“-Girls, die noch um halb fünf Uhr morgens zu „All-the-Single-Ladies“ im Club enthusiastisch tanzen, da sie noch auf die Typen hoffen, die Torschlusspanik bekommen und sich an alles ranmachen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Meine Tipps sind so überzeugend, Elyas M’Barek hat seine Perle Ende letzten Jahres nicht umsonst verlassen, nachdem ich ihn mit zwei Cosmopolitan in der Hand und ohne Strumpfhose bei minus 10 Grad über den Weg gelaufen bin. Ihr denkt das ist gelogen? Okay ihr habt Recht, als könnte ich mir zwei Cosmopolitan leisten. Stil ist eben für mich auch 2017 ein Fremdwort.

5 Must-Have-Dating-Tipps für Frauen im Frühling 2017

1.Slow-Motion

Ihr erinnert euch bestimmt an die bekannte „Baywatch“-Szene mit Pamela Anderson? Wenn nicht, dann solltet ihr spätestens jetzt ganz schnell aufhören zu lesen, nicht, das sich eure Eltern über den neu erlernten Wortschatz wundern. Zurück zu Pam: Was soll ich sagen? Bis jetzt dachten wir doch alle, dass ihr blondes Haar und die gemachten Brüste ihre Erfolgsquote bei Männern Nähe drölfzig bringt. Doch in Wirklichkeit ist es der langsame Run, der die Herzen katapultartig in die Höhe schlagen lässt. Aus einem einfachen Grund, denn die rechte männliche Gehirnhälfte arbeitet sehr langsam und muss gewisse Reize erst transportieren. In der Linken geht es übrigens nur um Bier und Fußball, da brauchen wir uns nichts vormachen. Also was merken wir uns? Alles ganz, gaanz, gaaanz langsam machen. Reden, essen, aus der Bahn aussteigen: Es kann so einfach sein. Aber Achtung: Die Grenze zwischen „lasziver Diva“ und „kurz vor dem dritten Schlaganfall“ ist schmal. Sehr schmal.

2.Emanzipation

Es soll sie wirklich geben: Die süßen und schüchternen Mädchen, die auf geheimnisvoller Weise attraktiv wirken und schwer zu haben sind. Das sind auch locker die, die früher das Extra von der „Bravo-Girl!“ geklaut haben, um sich damit freche Flechtfrisuren zu zaubern und in der Schule damit angeben zu können. So wollen wir nicht sein. Wir sollten eher die sein, die auf einen Typen zusteuern, sagen „Hey, ich habe in mein Bett geschissen, darf ich heute bei dir schlafen?“ und danach in einem peinlichen Moment des Schweigens die eigene Nummer gekonnt in sein Handy eintippen. Das ist Emanzipation, meine Damen, ab heute jagen wir!

3.Schminkprofis

Wer euch erzähle möchte, dass ihr ohne Schminke schön ausseht, lügt. Denn entweder sagt das eure Mutter (die muss), Werbung für Kosmetik, die euch natürlich aussehen lassen will (die kann) oder ein Mann, der euch ins Bett kriegen möchte oder blind ist (der muss, kann und hat keine andere Wahl). Was ich eigentlich damit sagen will, ist, das dieses ganze Make-Up-Zeug ziemlich teuer ist und der Trend sich praktisch dreimal täglich ändert. Dass das jetzt in erster Linie nichts mit Männer zu tun hat, ist mir bewusst. Da sich aber nun schon der Großteil der Männer mittlerweile besser mit Beauty auskennt als jede zweite Frau und Bill Kaulitz zusammen, solltet ihr immer die neuesten DM-Kollektionen im Hause haben. Wem das zu teuer ist, der kann sich einfach direkt vor Ort die Testprodukte ins Gesicht klatschen. Außer euch geht es so wie mir und ihr bekommt vom reinem Zuschauen Herpes und Bindehautentzündungen. Dann geht besser ungeschminkt zu Douglas, die waschen ihre Pinsel wenigstens einmal im Monat.

4.“Willst du gelten, mach die selten!“

Oder noch besser: Verschwinde von der Bildfläche. Wenn du erst einmal super offen und direkt warst (siehe Punkt 2), kannst du dich wieder vom Gelände vertschüssen. Denn nichts macht heißer als die „Don’t-care-Attitude“. Du musst unbedingt so wenig „caren“, dass der Typ glaubt, du wärst eine Fata Morgana in seinem Vier-Uhr-Morgens-Suff gewesen. Das heißt konkret, dass du auf keine Nachricht, keinen Anruf und auch keinem Rauchzeichen von ihm antwortest. Fürs Erste, denn dann gehen wir automatisch zu Punkt 5 über…

5. Wie Jürgen Trovato

…und zwar beginnt jetzt der spaßige Teil: Das Stalken. Du hörst nicht damit auf, bis du den dritten Vornamen seines Urgroßcousins aus Guatemala kennst. Erst wenn du das erledigt hast, kannst du so viele Brieftauben auf ihn loslassen, wie du möchtest. Ja, Sms tun’s auch. Die sollten aber eine krasse Aussagekraft haben. „Heyyy“ extra, „Wie geht’s“ extra und das Fragezeichen dann auch noch in einer extra Nachricht. Warum nur einmal in seinem langsamen Gedankengang präsent sein, wenn man es auch permanent kann?

Ihr fragt euch bestimmt, warum es diesmal nur fünf Tipps anstatt der üblichen zehn sind, oder? Erstens werde ich pro Artikel und nicht pro Tipp bezahlt und unter anderem sind fünf Tipps sogar überflüssig, solange du Brüste hast! Falls ihr dennoch Fragen habt, könnt ihr gerne mich oder Bridget Jones kontaktieren, unsere Dating-Tipps ergeben ungefähr gleich viel Sinn, nur das sie mehr Geld damit macht als ich.

Also Mädels, viel Glück,

Eure Melanie

Love whatever you love

„Love your curves“- Selten eine Kampagne ging so nach hinten los, wie das derzeitige Werbeplakat vom Modekonzern Zara. Darauf zu sehen: Zwei gertenschlanke, junge Frauen. Ob man diese nun schön findet, oder eben nicht, ist Geschmackssache. Was aber außer Frage steht, ist, dass die beiden Models nicht zu den Plus-Size-Girls gehören, die diese „Kurvenpromotion“ eigentlich vertreten.

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Prompt hagelte es heftige Kritik und einen krassen Shitstorm im Internet. Die Marketing-Abteilung von Zara dürfte dennoch nicht überrascht gewesen sein. Es kann mir niemand erzählen, dass das keine geplante PR-Masche war. Übrigens hat die Sportmarke Nike fast zur gleichen Zeit eine ähnliche Kampagne gestartet, nur mit dem Unterschied, dass die Models hier auch dem „Plus-Size-Klischee“ entsprechen.

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©Nike

Nichtsdestotrotz werfen diese Fotos wieder unzählige Debatten auf: Einerseits verleiten solche Kampagnen viele junge Frauen und Männer dazu, sich selbst verzerrt zu sehen, obwohl sie normalgewichtig sind. Andererseits ist es auch kein Geheimnis, dass unsere Gesellschaft immer adipöser wird, und die Zahl der Übergewichtigen in Deutschland laut der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) steigt. Das starkes Übergewicht oder auch Untergewicht nun kein Segen für die Gesundheit ist, dürfte auch keine neue Erkenntnis sein.

Ich habe lange recherchiert und natürlich gibt es unzählige Studien. Die einen wollen uns erzählen, das ein BMI im unterem Normalbereich (also von 19) der Schlüssel zur ultimativen Gesundheit ist. Die anderen Wissenschaftler schwören darauf, dass ein leicht erhöhter BMI (27-28) uns länger leben lässt und Krankheiten wie Alzheimer vorbeugen, wenn nicht sogar verhindern kann. Zitieren will ich von diesen Studien aber keine, da ich ehrlich gesagt trotz, oder auch genau wegen des vielen Lesens keine Ahnung habe, was hier nun der Wahrheit entspricht.

Deshalb kann ich nur so viel sagen: Was nun „gesünder“ ist, muss jeder für sich selbst bestimmen. Meist gibt der Körper einen Signale, falls etwas nicht stimmen sollte. Ein bisschen Sport und etwas auf die Ernährung achten: Es ist wirklich so einfach, man braucht keine Wunderheilmittel oder ähnliches, um gesund zu sein. Und dünn oder schlank bedeutet auch auf keinen Fall gesund, sowie dick nicht automatisch faul und krank bedeuten muss. Jedoch spielt die Optik für die meisten Leute eine viel größere Rolle, als die Gesundheit. In diesem Fall gibt es auch so viele Schönheitsideale, wie es Menschen auf dieser Welt gibt. Meiner Meinung nach verändert die Werbung dieses Denken nur zu einem kleinen Teil. Ich persönlich werde Ashley Graham immer attraktiver als Heidi Klum finden. Viele werden mir hier aber widersprechen. Was auch grundsätzlich okay ist, ich hasse es nur, wenn man mir vorbeten möchte, was ich schön finden soll und was eben nicht. Danke, das schaffe ich nämlich noch ganz gut alleine.

Also Zara, ich habe eine neue Idee für euch: Wie wäre es, wenn ihr eure nächste Werbung unter dem Motto „Love your body“ stellt? Und vielleicht dann eine bunte Vielfalt an Figurtypen in eure Jeans steckt? Euch fällt auch bestimmt keine Zacke aus der Krone, wenn ihr dann auch Größen jenseits der 42 verkaufen müsstet…

Love yourself,

Melanie

Omas Weisheiten

Erst im Alter lernt man Dinge wirklich zu schätzen. So ist das auch mit den Ratschlägen, die uns unsere Großmütter auf den Weg mitgeben. Was man mit 10 Jahren noch total unnötig fand, kann sich im Alter von 20 als ultimativen Tipp herausstellen. Oder als „Lifehack“, wie man heute so schön sagen würde.

10 Weisheiten, die meine Oma mit mir geteilt hat

1.“Frau hat immer passende Unterwäsche zu tragen!“

Natürlich muss die Unterhose immer zum Oberteil passen, denn falls man unerwartet ins Krankenhaus eingeliefert werden muss und die Ärzte das dann sehen, muss man adrett wirken. In Wirklichkeit ist dieser Tipp aber doch für Situationen außerhalb des Krankenhauses nützlich, worüber unsere Omas aber natürlich nie sprechen würden.

2. „Wer feiern kann, kann auch aufstehen!“

Auch wenn diese Weisheit mich heute noch nervt, Recht hat sie doch. Denn meist geht es einem nach einer durchzechten Nacht besser, wenn man den Kater früh morgens mit etwas Essbaren abfängt.

3. „Bügeln ist das A & O!“

Um ehrlich zu sein, diese Weisheit umgehe ich geschickt, in dem ich mir ständig bügelfreie Wäsche kaufe. Aber eines muss ich gestehen: Wenn man dann doch einmal eine Bluse gebügelt hat, kommt man sich gleich viel „angezogener“ und erwachsener vor.

4.“ Schnaps muss man immer im Haus haben!“

Und zwar nicht zum Trinken, sondern zum Putzen, für Wunden, bei Magenproblemen oder wenn Besuch kommt. Also irgendwie doch zum Trinken.

5.“Ein Sonntag ohne Gebäck/Kuchen ist kein Sonntag!“

Der Sonntag ist für Großmütter noch immer DER Familientag. Leider würdigen wir das heutzutage viel zu wenig. Jedenfalls gibt es in einem guten Haushalt jeden Sonntag Kuchen oder andere süße Speisen, die schon beim Hinschauen fünf Kilo mehr auf die Waage bringen.

6.“Einmal am Tag muss warm gegessen werden!“

Ich denke, dass es für den Organismus keine besondere Rolle spielt, ob das Essen nun warm oder kalt ist, solange man alles Nährstoffe zu sich nimmt. Aber laut meiner Oma ist das sehr wichtig, und deshalb lasse ich die Behauptung so stehen.

7.“Gehe nie ohne Jacke außer Haus!“

Wie oft es mich schon genervt hat, die blöde Jacke dann mit mir rumzutragen, weil es doch wärmer wurde. Aber wenn ich sie nicht dabeihatte, wurde ich meistens krank, weil mir kalt wurde. Also ist doch etwas Wahres dran.

8.“Milch mit Honig ist ein Allheil-Mittel!“

Halsschmerzen? Milch mit Honig. Du kannst nicht schlafen? Milch mit Honig. Du hast deine Prüfung nicht bestanden? Milch mit Honig. Löst zwar nicht das Grundproblem, aber beruhigt dich für ein paar Minuten.

9.“Was der Bauer nicht kennt, frisst er auch nicht.“

Soll so viel heißen wie: Iss nichts, was man nicht mehr als Essen identifizieren kann. Wahre Worte, die wahrscheinlich so einige unsere Wohlstandskrankheiten vermeiden könnten.

10.“Andere Mütter haben auch schöne Söhne!“

Wohl eine der wichtigsten Weisheiten aus Omas Repertoire. Auch wenn man es zuerst nicht gerne hört, im Endeffekt hat sie dann doch immer Recht.

 

Zum Schluss noch ein kleiner Pro-Tipp von meiner Oma: „Millionäre küsst man nicht, die heiratet man gleich!“ Woher auch immer sie diese Weisheit hat…

Bis bald und ein Hoch auf meine Oma,

Melanie