Deutschland, wir müssen reden!

Rassismus ist ein Thema, das uns alle etwas angeht. Wie? Ein alter Hut? Leider nein. Alleine im Jahr 2016 stieg die Anzahl rechter Gewalttaten um 44 Prozent. Mittlerweile sind es 1.485 Fälle. Vor allem Flüchtlingsunterkünfte sind vermehrt im Visier solcher Angriffe. Haben wir nichts aus der Geschichte gelernt? Was bedeutet Rassismus eigentlich? Und was ist denn überhaupt „wirklich deutsch“?

Diese Gedanken hat sich auch der Journalismus-Jahrgang 2015 der DEKRA Hochschule für Medien in Berlin in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene Museum Dresden gemacht. Das Abschlussprojekt der Journalisten besteht aus einer Live-Sendung am 21.12.2017 in Dresden direkt aus dem Hygienemuseum und steht unter dem Titel „Deutschland, wir müssen reden“. Nun könnt ihr euch natürlich vorstellen, dass für uns eine Live-Sendung nicht genug ist.

Zwei Interviewfilme zu den Themen „Rasse/Rassismus, Volk und Heimat“ sowie „Vielfalt/Identität/Wie wollen wir leben?“ werden produziert und Teil der Sonderausstellung, welche ab Mai 2018 im Deutschen Hygiene Museum zu sehen sein wird.  Gespannt? Wir auch, denn in den kommenden Wochen besuchen uns zahlreiche Persönlichkeiten und werden vor der Kamera über dieses wichtige Thema sprechen. Mo Asumang und Tyron Ricketts durften wir schon als unsere Gäste begrüßen.

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Willst du am Laufenden gehalten werden? Was denkst DU darüber? Ist die Bekämpfung von Rassismus wichtiger denn je? Lass es uns wissen! Du findest uns unter:

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Hoffentlich bis bald auf unseren Social-Media-Kanälen,

Melanie

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Boreout statt Burnout

Sachen gibt’s, die gibt’s nicht! Oder so ähnlich. Der Job kann nicht nur bei maßloser Überforderung krank machen, sondern auch bei einer anhaltenden Unterforderung. Die Folgen: Depressionen, Rückenerkrankungen und Herz-Kreislauf-Probleme. Das Fachwort dafür: Boreout.

Nun könnte man meinen, dass diese Krankheit mit ihren Folgen auf eine kleine Bevölkerungsgruppe beschränkt ist. Laut dem deutschen Stressreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua)  fühlen sich 13 Prozent der abhängig Beschäftigten fachlich und 5 Prozent mengenmäßig im Job unterfordert. Ist jetzt nicht so wenig wie gedacht!

Woran liegt das?

Man muss sich bewusst sein, dass diese Langeweile nur in Jobs aufkommen kann, in denen man so tun könnte als würde man arbeiten. Das heißt, dass eine Frisörin viel eher ihren Job verliert bevor sie an Boreout leiden könnte. Keine Kunden bedeutet auch keine Arbeit und wohl kaum ein Arbeitgeber würde Angestellte trotz dieser Umstände behalten.

Anders ist es in Bürojobs: Die Planung der Arbeit und der Einteilung ist meist ganz anders als die Realität. Neue Technologien erleichtern nicht nur die Arbeit, sondern reduzieren sie auch enorm. Dazu kommt, dass man am Computer einfach so tun kann als würde man rund um die Uhr tippen. Außerdem sind die Aufgaben in Büros so verteilt, dass eine Person immer das Gleiche macht. Tag ein, Tag aus.

Die Betroffenen des Boreout-Syndroms behaupten trotzdem, dass sie Massen an Arbeit zu meistern haben, machen unnötige Überstunden und täuschen gerne vor, ständig beschäftigt zu sein. Diese paradoxe Verhaltensweise erklärt sich aus der Furcht heraus den Job zu verlieren. Ältere Personen leben dann nicht nur mit der Angst, den Job zu verlieren, sondern auch damit, keinen neuen mehr zu finden aufgrund des Alters. Auch das „gebraucht werden“ und „wichtig sein“ spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Denn wer möchte heutzutage schon zugeben, dass der Job, den man macht, Unnütz ist und so seine Qualifikationen auch eine Maschine mit links übernehmen könnte?

Ein Teufelskreis, der nur zu durchbrechen ist, in dem man den Mund aufmacht und mit dem Chef redet oder direkt kündigt. Denn wie es immer so ist: Man muss selber etwas tun und die Eigenverantwortung übernehmen. Denn auch wenn so eine kleine „Ruhezeit“ einmal ganz angenehm sein kann, auf ewig möchte man nicht nur seine Zeit absitzen.

Bis bald,

Melanie

#metoo

Falls sich jemand eine krasse Story erwartet: Hier seid ihr falsch, ihr müsst eigentlich gar nicht mehr weiterlesen.

Die Schauspielerin Alyssa Milano („Charmed – Zauberhafte Hexen“) rief mit dem Hashtag #MeToo eine regelrechte Welle ins Leben, welche sich schon mehr als einen Monat im Internet hält. Grund dafür: Filmproduzent Harvey Weinstein, der in seiner Karriere fast um die 40 Frauen sexuell belästigt und sogar eine davon vergewaltigt haben soll.

Der Aufruf an sexuell belästigte, missbrauchte oder vergewaltigte Frauen durch Alyssa Milanos vor circa einem Monat stürmt auch heute noch das Internet und es hagelt  Tweets, Facebook-Posts oder Instagram-Bilder, in denen Frauen von ihren Vorfällen zum Thema berichten. Nun könnte man meinen, dass dieser „Trend“ nicht nur ein positives Beispiel für den Feminismus ist, sondern auch, dass den Männern einmal ordentlich die Leviten gelesen werden. Könnte man.

Wo hört flirten auf und wann fängt die sexuelle Belästigung an?

Eine Vergewaltigung ist eine absolut furchtbare Tat und darf auf keinen Fall unbestraft bleiben. Genauso wie Missbrauch und andere schlimme Vorfälle.  Ich glaube, da sind wir uns alle einig. Aber ein „Hallo Schöne“ oder eventuell auch eine unabsichtliche, unpassende Berührung durch einen Mann als Verbrechensdelikt einzuordnen, katapultiert die Frauenwelt  wieder 60 Jahre zurück hinter den Herd. Damals hat sich anscheinend auch fast keine getraut, den Mund aufzumachen, wenn ihr etwas nicht gepasst hatte.

Spätestens seit dem Fall Kachelmann sollte man vielleicht darüber nachdenken, dass nicht immer die Frau das Opfer ist. Auch das Leben von Männern kann durch solche Aussagen zerstört werden. Und nicht selten ist der Akt der Rache der letzte Ausweg, den eine Person wählt.

Es ist nicht in Ordnung, dass Männer sich das nehmen, was sie wollen und Frauen eben dazu gehören. Es ist aber auch nicht in Ordnung, dass sich Frauen selbst in Opferrollen drängen und alle Männer zu Verbrecher machen. Denn das ist es nämlich, was Männern auch oft die Macht über Frauen gibt, die ihnen aber (un)bewusst zugespielt wurde.

Die Ideologie des Feminismus hat auch nichts mit Männerhass zu tun, sondern zielt die Gleichberechtigung von Mann und Frau an. Durch solche Trends, die oft als Sieg des Feminismus abgestempelt werden, zerstören sich die Frauen oft selbst den Traum der Gleichberechtigung. Das ist nur meine Meinung, ich weiß, dass das auch sehr viele Frauen da draußen anders sehen.

Vielleicht hatte ich in meinen 21 Jahren Lebenszeit einfach nur Glück oder ich empfinde manche Aussagen einfach nicht so schnell als sexuelle Belästigung wie andere. Denn nach langem Nachdenken ist mir noch kein Moment eingefallen, wo ich im Nachhinein sagen könnte, dass ich sexuell belästigt wurde. Eher taten mir die Männer Leid, die ich vielleicht einmal etwas schärfer darauf angesprochen habe, dass sie mir vielleicht beim Reden ins Gesicht und nicht aufs Dekolleté schauen sollten. Fällt doch auch schon unter sexuelle Belästigung, oder? Suprise, suprise: Den meisten Männern ist es nämlich eher peinlich, wenn man sie darauf anspricht!

Wie auch immer, allen mutigen Frauen, die ihre #MeToo-Geschichte geteilt haben, den vollsten Respekt. Allen anderen, die sich damit Aufmerksamkeit, Rache oder 10-Sekunden-Fame erreichen wollten, wünsche ich, dass sie NIE in so eine Situation kommen müssen, die wirklich ein Leben zerstören kann.

Und übrigens, seid lieb zu den Männern, die können es gerade gebrauchen 😉

Bis bald,

Melanie

Alltagsgeschichten 4.0

Snapchat ist so eine Sache: Entweder schickt man dumm Bilder hin und her, filmt sich selbst nur betrunken und lädt es dann unabsichtlich in die eigene Story hoch oder man zeigt seinen Freunden einfach, was man eben gerade so macht. Manchmal kann es aber auch passieren, dass man ernsthafte Konversationen führt. Mehr oder weniger ernsthaft. Meist, weil man den anderen nicht so gut kennt und sich so ein bisschen „kennenlernt“ oder weil man keine Lust auf Doppelkonversationen via WhatsApp und Snapchat hat. Generation „Technik“ eben.

Wer mit mir auf Snapchat befreundet ist und regelmäßig Fotos bekommt, der weiß, dass..

  1. meine „Snaps“ nicht immer ganz jugendfrei sind.
  2. ich Leuten viele Fotos schicke und auch gerne antworte, wenn öfters was zurückkommt.

Letzteres so auch mit einem Bekannten von mir, den ich schon ewig nicht mehr gesehen habe. Mit ewig meine ich wirklich Jahre, aber dank moderner Technologie verliert man sich doch irgendwie nie aus den Augen. Der Bekannte, nennen wir ihn Hans, hat mich jedenfalls geaddet und nach einem kurzen „Wer bist du denn eigentlich?“ konnte es mit dem fröhlichen Bilderaustausch losgehen.

Ab dem Zeitpunkt an zählte Hans zu meinen täglichen Snapchat-Kontakten, und das ging eine Weile auch so gut. Ein paar Bilder, keine großartige Konversation – wie gesagt, Snapchat eben. Bis zu dem Tag an dem ich Hans ein Foto meines Essens schickte. Zugegeben, Meisterköchin bin ich keine und einen Foodblogger-Wettbewerb würde ich auch nie gewinnen. Mein Mahlzeiten setzen auf ihre inneren Werte, das Äußere ist in dem Fall egal. Da es mir auch egal ist, was jemand über meine Kochkünste denken könnte, bekam Hans eben ein Foto von meinem Essen als Snap. Wenn man so darüber nachdenkt, eigentlich komplett lächerlich, aber so war eben die Konversation zwischen Hans und mir.

Nach einigen Minuten sah ich nur aus dem Augenwinkel heraus, dass Hans mir geantwortet hatte. Diesmal jedoch mit einer Nachricht anstelle eines Fotos. Da ich eigentlich schon wieder vergessen habe, was ich ihm geschickt hatte, war ich natürlich neugierig, was er so schreiben könnte.

„Du wurdest auch falsch erzogen, oder?“

Das war alles.

Als mir wieder einfiel, dass ich ihm mein hässliches Essen gesendet hatte, wartete ich vergeblich auf einen Smiley. Oder auf irgendwas, das auf eine sarkastische Bemerkung rückschließen würde. Aber als nichts kam, fragte ich nach, was er meinte.

Naja, du magst Traktor fahren, aber kannst nicht kochen.“

„Oh Hans, seit wann bist du den Aufsichtsbeauftragter der Genderpolizei? Oder habe ich gerade dein gut behütetes Weltbild zerstört?“, hätte ich antworten sollen. Dafür war ich aber zu perplex, und da ich noch immer dachte, es handle sich um einen Scherz, schrieb ich zurück: „Bügeln kann ich übrigens auch nicht.“

Das war wohl zu viel für Hans zartes Gemüt, denn erst nach Tagen kam eine Antwort, die sich auf „Nicht sehr weiblich“ beschränkte. Ich habe ihm nicht mehr geantwortet und von ihm kam dann auch nichts mehr. Wow, danke fürs Gespräch, Hans!

Ich bin ehrlich gesagt seitdem etwas verwirrt. Nur weil mir meine Eltern Traktor fahren gelernt haben, ich das auch gerne tue und dafür eben weniger gerne in der Küche stehe, bin ich nicht weiblich? Hätte ich Hans zu Liebe meine Traktor-Snaps besser vermeiden sollen? Aber Hans ist doch auch nicht weniger männlich, wenn er beschließt ab heute zu bügeln oder zu kochen.

Dank Hans weiß ich jedenfalls, dass dieses alte Genderdenken auch noch immer in den Köpfen junger Leute geistert. Also Shoutout to you, Hans: Danke, dass du mir die Leviten gelesen hast! Ab jetzt steh ich nur mehr mit High Heels und Minirock in der Küche und zaubere 5-Gänge-Menüs während meine acht Kinder im Wohnzimmer spielen und die frisch gebügelten Hemden aus den Schränken leuchten. Schließlich muss mein Mann das Geld nach Hause bringen und mit seinem männlichen Wesen einen Traktor kutschieren.

Bussi Baba,

Melanie

Zufall oder Schicksal?

Ich bin weder abergläubisch noch sonst irgendwie esoterisch angehaucht. Freitag der 13. ist toll, weil es eben Freitag ist und schwarze Katzen sollten viel mehr  Angst vor mir haben. Denn die Zuneigung basiert meistens auf Einseitigkeit. Und die eine Seite bin eben ich.

An was ich aber dennoch glaube, ist das Schicksal. Alles kommt so, wie es kommen muss. Die Dinge nehmen einfach ihren Lauf, sind sowieso vorbestimmt und am Ende wird alles gut. Romantisch, oder? Jedenfalls so lange, bis man sich Gedanken darüber macht.

Das menschliche Gehirn tickt so, dass es immer Ordnung braucht und Erklärungen sucht. Nicht umsonst erkennen wir Gesichter in Wolken oder überdenken alles bis ins kleinste Detail. Was unser Gehirn deshalb „wahnsinnig“ macht, sind Dinge, für die es einfach keine Erklärung gibt. Seid ihr schon mal Mitten in einem Traum aufgewacht, weil ihr irgendwo runtergefallen seid? Unser Gehirn weiß, dass wir nach dem meist tiefen Fall aus großer Höhe tot wären. Da es aber keine plausible Vorstellung von der Zeit nach dem Tod hat, wachen wir auf.

Nun ist es eben so, dass auch unser Gehirn gerne Struktur in etwas bringen möchte, auf das wir (meist) wenig Einfluss haben. Natürlich können wir planen, denken und vorbereiten. Aber irgendwie kommt es einfach immer anders als man gedacht hat. Oder wer kann schon von sich behaupten, dass zu 100 Prozent immer alles nach Plan läuft?

Für die Wissenschaft ist DAS Schicksal natürlich Blödsinn. In der Quantentheorie gibt es zumindest den Faktor „Zufall“. Zufälle lassen sich mit der Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses berechnen. Der Zufall, in über 1,2 Millionen Flügen genau in dem einen zu sitzen, das gerade abstürzt, kann prozentual errechnet werden. Das man aber genau dann eine von vielleicht 200 Personen ist, die diesen Flug buchten, ist auch wieder Schicksal, oder?

Wie ihr seht, ist allein der Gedanke an Zufall und Schicksal so verwirrend, dass man wahrscheinlich nie zu einem Ergebnis kommen wird. Aber das muss man auch nicht. Hauptsache, das Schicksal tut es irgendwann!

Bis bald und viel Spaß beim Nachdenken,

Melanie

Warum ich heute nicht wählen gehe

Weil ich nicht in Österreich bin und deshalb meine Stimme vorab per Briefwahl abgegeben habe.

Das ist auch der einzig legitime Grund, nicht seinen hübschen Hintern aus dem Bett zu schwingen und ins Wahllokal zu pilgern. Egal wie faul du bist, oder was du sonst heute noch so vorhast: Geh wählen!

Es ist immer wieder die alte Leier, aber anscheinend ist es doch vielen Menschen scheißegal, was mit dem Land passiert, in dem sie leben.

Demokratie ist NICHT selbstverständlich und ein Privileg, welches man nutzen MUSS.

Auch die Ausrede, dass Politik doch sooo kompliziert sei und man keine Ahnung hat, was das Richtige für einen ist, gilt schon lange nicht mehr. Wir leben in einer Zeit, in der man einfacher Informationen bekommt als je zuvor. Bisserl Hirn einschalten und lesen, dann weiß man auch ungefähr, worum es geht. Zukunftsorientiertes Denken – und nicht nur bis zum nächsten Wochenende.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Geh wählen! Tu was für dich selbst und nutze deine Stimme!

 

Die Qual vor der Wahl

Österreicher wählen so gerne, deshalb tun wir das jedes Jahr. Oder manchmal zweimal pro Jahr, kommt natürlich auf das Ergebnis an. Jedenfalls schwirren mir vor den Wahlen immer Gedanken im Kopf herum, die vielleicht nicht immer ganz moralisch vertretbar sind. Bitte nehmt mir meinen Humor nicht böse, ich kann nichts dafür.

10 Gedanken vor der Wahl in Österreich

1. Streber

Matthias Strolz war bestimmt der, der in der Schule immer seine Referate als Erster vorbereitet hatte.

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2. Achtung: Verwechslungsgefahr!

Insider-News: Nein, HC Strache und MC Fitti sind NICHT Kay und Pietro, auch wenn es zugegebnermaßen in lyrischer Hinsicht einige verblüffende Ähnlichkeiten gibt..

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3.Prince Charming

Ehrlich gesagt warte ich nur noch auf kreischende Fans im ORF-Studio oder zumindest einen Werbeauftrag für Sebastian Kurz als neues Gesicht von Kinderschokolade.

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4. FL -WER?

Wer seid’s ihr? Warum kommen bei Google Bildersuche auch Fotos von Flöhen, wenn man den Parteinamen eingibt? Und ist Politik für Pensionisten quasi sowas wie der Kellner-Job für Studenten?

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5. Der Moment…

…wenn man realisiert, dass „man sich holen muss, was einem zusteht“. Auch, wenn man es lieber nicht haben möchte. #causasilberstein

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6. Es grünt so grün…

Das einzige was bei Frau Lunacek blau sein darf, ist ihr fancy Glitzer-Lidstrich!

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7. Sponsoring

Jetzt einmal ehrlich: Nutzt die KPÖ ihr Werbebudget lieber für die wahlkabine.at als für Wahlkampf-Plakate oder wie lässt sich das sonst erklären?

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8.Werbung in der Werbung

Politikertrend 2017: Sich in der eigenen Wahlwerbung lustig über andere Parteien machen.  #vollerwachsen

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9. Der gemeine ORF…

Da spart man schon die Kosten für Wahlplakate und lässt nur eines drucken. Schon hat man den Salat: Abrupt werden für einen nicht einmal mehr die GIS-Gebühren verwendet. Geh leck!

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10. Aber am Wichtigsten in Österreich:

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Kleiner Vermerk: Ich besitze keine Rechte an den Bildern. Das ist keine versteckte Wahlempfehlung und soll rein der Unterhaltung dienen. Also bitte spart euch böse Kommentare und lacht lieber ein bisserl!

Viel Spaß beim Wählen,

Melanie

Hass und andere Späße

Meinen Blog elitale gibt es nun schon fast zwei Jahre. In der ganzen Zeit hat es mir immer Spaß gemacht, Einträge zu verfassen und diese zu teilen. So auch vor circa zwei Wochen als ich einen Blogbeitrag öffentlich machte, wo mir von von Anfang an bewusst war, dass dieser sehr die Meinungen spalten wird. Versteht mich nicht falsch, das ist total okay und ich freue mich über den Austausch.

Jedoch musste ich unter diesem Blogbeitrag einige Kommentare löschen, die alles andere als okay waren. Das ist mir in den zwei Jahren zum allerersten Mal passiert und ich wusste im ersten Moment wirklich nicht, wie ich damit umgehen soll. „Du dreckige Aktivistenhure“ ist noch das nettere Beispiel davon. Also wie ihr seht, es sind Kommentare ohne jeglichen wertvollen Inhalt oder Kritik.

Zuerst dachte ich mir, ich lasse diese Reaktionen einfach so stehen. Jeder hat das Recht zu kommentieren und seine Meinung mitzuteilen. Dann habe ich mich gefragt, wie oft diese Leute vom Wickeltisch gefallen sein müssen. Das war aber erst nachdem in zwei Kommentaren auch meine Mutter zutiefst beleidigt wurde, die auch wirklich rein gar nichts mit dem Text oder meiner Meinung zu tun hat. Im Endeffekt habe ich mich dann dazu entschieden, die Kommentare zu löschen. Nicht weil ich feig wäre oder keine Lust auf Diskussionen hatte, sondern, weil ich es einfach nicht einsehe, mich über das Internet so beschimpfen lassen zu müssen. Außerdem will ich mit meinem Namen keine Plattform für diverse Beleidigungen sein. In manchen Kommentaren ging es schließlich nicht nur um mich, sondern generell um gewisse Meinungsgruppen.

Natürlich klingt das alles jetzt so als wären es 100 Kommentare gewesen, die ich hier gelöscht habe. Wenn ihr es genau wissen wollt: Es waren sieben. Zwei davon von derselben Person. Jedenfalls waren es einfach sieben zu viel. Sieben Kommentare voller Hass und Beschimpfungen, die ich mir einfach nicht geben wollte. Wenn ich jetzt sagen würde, mich haben diese Kommentare nicht getroffen, würde ich lügen.

Sie haben mich jedenfalls nicht persönlich getroffen. Bitte beschimpft mich so viel ihr wollt, ich werde es mir nicht zu Herzen nehmen. Ich habe genug Selbstbewusstsein dafür. Lasst nur bitte meine Mama aus dem Spiel, die kann nämlich nichts dafür! Mich haben diese Kommentare auf eine  andere Art und Weise getroffen. Ich verstehe es nämlich nicht, warum Leute im Internet die bildlichen Eier in der Hose haben, solche Beschimpfungen loszulassen.

Und somit zweifle ich schon wieder an der Menschlichkeit und Freundlichkeit untereinander. Ich meine, was soll das? Fremde über anonyme Domäne zu beschimpfen ist doch alles andere als cool. Lacht ihr dann vor euren Handys und freut euch, weil ihr jemanden beleidigt habt? Und geht dann wieder euren langweiligen Jobs nach? Weil eure Meinung im „realen Leben“ anscheinend nicht zählt?  Also bitte, die Zeit kann man doch besser investieren. Die alte Leier eben, aber anscheinend ist das Ganze noch immer ziemlich aktuell.

Ich hoffe sehr, dass diese Personen meinen Beitrag lesen. Denn es hilft auch nichts, meinen Beitrag doppelt zu kommentieren. Ich muss mich weder rechtfertigen, noch antworten.

Vielleicht sollte man sich einen wichtigen Grundsatz merken: Wenn man nichts Nettes (oder konstruktive Kritik) zu sagen hat, hält man am besten den Mund!

Bleibt nett,

Eure „Aktivistenhure“ Melanie

Flirt Tipps für die Festl-Zeit

Letzte Woche gab es von mir jede Menge Tipps für das perfekte Styling im Dirndl. Um die Männer nicht zu vernachlässigen, gibt es diese Woche einfach ein paar Flirttipps für die nächsten Festl. Denn liebe Männer, auch hier habt ihr wieder einen Vorteil: In Lederhose mit passenden Hemd (oder manchmal sogar T-Shirt) kann man nicht viel falsch machen! Beim Flirten mit 2 Promille allerdings schon, deshalb…

5 Tipps um das perfekte Dirndl kennenzulernen

1.Der Schleifenprofi

Du siehst ein Mädel, aber die Schleife ihres Dirndls ist auf der rechten Seite ? Kein Problem, du gehst einfach hin, sagst „Servus Puppe“ und öffnest die Schleife, um sie links wieder zuzubinden. Voraussetzung dafür: Schleifenkenntnisse und ein kaltes Bier, mit dem du den roten Abdruck von ihrer flachen Hand in deinem Gesicht kühlen kannst.

2.Der Verschütter

Wer bei einem Festl nüchtern bleibt ist entweder Autofahrer oder hat im Leben sowieso verloren. Weil man sich mit ein paar Promille oft dümmer anstellt als man ist, kann man das einfach ausnutzen. Man geht beim Objekt der Begierde vorbei und verschüttet „unabsichtlich“ etwas vom Getränk auf die Dirndlschürze. Ganz wichtig: Es muss die Schürze sein, die kann frau dann am besten waschen. Nachdem dir das „passiert“ ist, kannst du ihr die Schürze ausziehen und ganz charmant sagen: „Du, ich hätt‘ bei mir daheim eine Waschmaschine. Fahrst mit?“ Dank mir später.

3.Der Prüfer

Das Objekt der Begierde sollte für diesen Trick ruhig stehen oder zumindest in ein Gespräch vertieft sein. Dann gehst du einfach von hinten hin, hebst ihren Dirndl-Rock hoch und schreist: „Ich bin von der TÜV, ich muss was prüfen!“ Entweder sie ist dir mit Haut und Haar verfallen, oder du solltest ganz schnell rennen.

4. Der Kenner

Zielstrebig und selbstbewusst steuerst du auf die Frau deiner Träume zu. So weit, so gut. Dann schaust du ihr lange in die Augen und sagst: „Du, i glaub i kenn di.“ Wenn sie mit „I kenn di vom mein Handy“ antwortet, dann solltest du die Mission abbrechen. Sie könnte nämlich wirklich deine Traumfrau sein, also verhaue es nicht. Falls sie aber etwas anderes sagt, antwortest du: “ Aso, deine Augen passen zu meiner Bettwäsche. Komisch, ich hab glaubt, du warst letzte Woche auch bei mir. Ich sollt einmal Bettwäsche wechseln!“ Glaub mir, sie wird auch in deinem Bett liegen wollen.

5.Der Auszieher

Was soll man sagen? Die Methode ist unumstritten das Attraktivste, was ein Mann auf einem Festl machen kann. Komischerweise ist es auch genau das, was Männer bei Festen wo Alkohol fließt immer gerne machen: Sich ausziehen. Für die Schüchternen das T-Shirt, für ganz Mutige dann einfach alles. Aus Beobachtungssituationen weiß ich auch, dass der Typ, der am wenigsten Kleidungsstücke am Körper hat, nie alleine nach Hause fährt. Ob dann in Begleitung einer hübschen Frau oder drei netten Männern mit Handschellen, ist wieder ein anderes Thema!

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß und vor allem Erfolg mit meinen Tipps! Warum es diesmal nur fünf sind? Nun ja, man muss die Feste feiern wie sie fallen, deshalb befinde ich mich auf investigativer Recherche-Reise, um euch bald wieder super Tipps liefern zu können!

Bis bald und Prost,

Melanie

 

Dirndl Guide & Fest’l-Zeit

Wer ein bisschen mit Wissen angeben möchte: Das erste Oktoberfest fand am 17. Oktober 1810 auf der Theresienwiese zu Ehren des königlichen Brautpaares, König Ludwig I. und seiner Frau Therese, statt. Seitdem ist es wohl eines der bekanntesten Feste der Welt, welches nicht nur die Einheimischen anlockt, sondern auch internationale Gäste.

Da es aber schließlich nicht nur die Münchner Wiesn im Herbst gibt, sondern auch viele weitere Feste in Deutschland und vor allem Österreich, ist ein kleiner Guide, vor allem für die richtige Mode, wichtig. Dass die Damen und Herren heute beim Aufsteirern in Graz Großteils den guten Geschmack treffen werden, stelle ich außer Frage. Wie denn auch nicht, wenn man mit Tracht und Tradition aufwächst? Deshalb sind die nächsten paar Zeilen an die gerichtet, die das ganze Jahr über sonst nichts damit am Hut haben.

Der Dirndl-Guide

Am allerwichtigsten: Bevor man sich ein Dirndl in unmöglichen Farben irgendwo in einem Billig-Shop kauft, sollte man das Geld besser in eine schöne Trachtenbluse investieren. Der Preis des Dirndls hat nämlich auch mit der Qualität zu tun. Gute Dirndl fangen bei circa 100 Euro an und die Latte nach oben ist unendlich. Das Problem an Billig-Dirndln sind oft die Farben (Neon, etc.) oder die Schnitte, die einfach mehr nach Karneval als nach Oktoberfest aussehen. Mit einer Trachtenbluse, die auch etwas billiger sein darf, in Kombination mit einer schwarzen Hose und einer schönen Flechtfrisur kann man die modische Katastrophe eines Billig-Dirndls übergehen.

Falls man dann aber doch das richtige Dirndl gefunden hat, ist bei der Accessoires-Wahl ebenfalls Vorsicht geboten. Der Grundsatz „weniger ist mehr“ steht hier an erster Stelle. Zu viel Haarschmuck, ewig lange Ketten oder Klunker-Ohrringe haben in Kombination mit Tracht nichts verloren. Dirndl & Co. sind Statement genug, sie müssen nicht aufgewertet werden, sondern lassen die Trägerin von alleine gut aussehen.

Auch wenn ich immer dachte, es sei logisch: Unter dem Dirndl gehört eine Bluse! Immer öfter sieht man Damen mit Riesenausschnitt (was Dirndl so an sich haben) und OHNE Bluse. Klar, wenn man auf Männerfang gehen möchte, bietet sich diese Option an. Aber die Bluse macht ein Dirndl erst aus und verschönert es. Ohne hingegen wirkt man nackt und leider auch billig. Einzige Ausnahmen: Hochgeschlossene Dirndl, die meist auch schulterbedeckt und sehr traditionell sind. Aber das erklärt sich dann wieder von selbst.

Zu guter Letzt ist noch das Thema Schuhe ein wichtiger Punkt beim Styling. Turnschuhe sind zwar praktisch, sehen aber leider nicht schön am Fuß einer Dirndlträgerin aus. Ich gestehe, auch ich habe des Öfteren auf die bequeme Variante gesetzt. Richtig wäre es aber, die Schuhe im Stil des Dirndls auszusuchen. Das heißt, Pumps, Haferlschuhe, Ballerinas, Wedges und Stiefletten sind angemessen, solange sie dazu passen. Turnschuhe und oder 20-Zentimeter-Heels sollte man doch lieber im Schrank lassen.

Der Schleifen-Guide

Links oder rechts? Vorne oder hinten? Der Platz der Schleife eines Dirndls sagt oft mehr über die Trägerin aus, als mancher denken mag!

Links: Die Dame ist Single und es ist okay, wenn sie angesprochen und auf ein Getränk eingeladen wird!

Rechts: Die Trägerin ist in festen Händen. Ob nun verheiratet, verlobt oder frisch verliebt spielt hier keine Rolle. Auch Mädels, die einfach ihre Ruhe haben wollen tragen die Schleife gerne rechts…

Mitte: Oft bei kleinen Kindern zu sehen und mit folgender Message verbunden: Das „Dirndl“ ist noch Jungfrau. Ob man das so Preis geben möchte, ist natürlich jedem selbst überlassen.

Rückseite: Das steht für Witwen oder Kellnerinnen. Den Unterschied erkennt man natürlich trotz gleicher Schleifenposition auf Anhieb.

Ich hoffe, ich habe für ein paar neue Erkenntnisse gesorgt. Wenn nicht: Wiederholen schadet nicht. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß, egal auf welchem Fest’l ihr euch rumtreibt. Auf meinen Sturm muss ich leider noch ein bisserl warten, aber bis dahin versorge ich euch mit neuem Lesestoff!

Bis bald,

Melanie