Summer Vibes

Heiß, heißer, Berlin! Endlich hat der Sommer auch die Hauptstadt erreicht und wir können morgens getrost das Haus ohne Regenschirm verlassen. Kurze Hosen, lange Nächte und jede Menge Eis stehen uns im Sommer 2016 bevor. Klingt soweit alles gut, wären da nicht 10 Kleinigkeiten, die einem die gute Laune verderben können…

10 Dinge, die am Sommer schrecklich sind

 

1.Öffentliche Verkehrsmittel

Du stehst auf schwitzende, sich aneinander reibende Körper mit viel nackter Haut? Nimm doch einfach die Ring-Bahn zur Mittagszeit. Auch toll ist es, wenn man den anderen Fahrgästen maximal bis zur Brust reicht, dann hat man ganz besonders frische Luft. Achja, und wenn man dann noch den Wagon erwischt, in dem eine alte Dame mit ihrem haarenden Hund sitzt, ist das so wie ein Sechser im Lotto. Aber ernsthaft, wie kann der verdammte Hund eigentlich noch Haare am Körper haben, wenn ich aus denen, die an meinem Bein kleben, ein Mammut basteln könnte?

2.Make-Up

Eyeliner sitzt, der Lippenstift hält auch und los geht’s. Blöd nur, dass man nach zwei Minuten in der Sonne eher an einen Panda erinnert als an Marylin Monroe. Der Malkasten eines Kindergartenkindes hat eine weniger breite Farbpalette als mein Gesicht. Gut, dann wird eben Make-up boykottiert. Ich muss mich Gott sei Dank selbst nicht sehen, also viel Spaß meiner Umwelt.

3.Breite Schenkel

Sie sind nicht nur meganervig, sondern leider auch schmerzhaft: Aufgescheuerte Oberschenkel-Innenflächen. Ein Problem, welches nichts mit Übergewicht zu tun hat. Wenn man als Frau gerne Röcke und Kleider trägt, kann das schnell unangenehm werden.  Was ihr dagegen tun könnt? Hier bitte: Tipps gegen scheuernde Oberschenkel

4.Sandalen mit Socken

Es schmerzt das Herz, wenn man Männer mit Socken und Sandalen sieht. Bei Frauen habe ich jedoch null Verständnis für diese Sünde. In Birkenstock-Schuhen besonders reizend. Hat ein bisschen was von #wokeuplikethis. Warum tut man sowas, wenn es so schöne Sommersandalen gibt?

5.Heiße Nächte

An alle Berliner in Dachgeschoss-Wohnungen: Haltet durch! Die Hitze ist meist schon nicht im Erdgeschoss auszuhalten. Wenn dann aber die Sonne gefühlte 24 Stunden auf die Wohnung prahlt, ist das weniger angenehm. Abends im Bett sind die Tropen nichts dagegen. Aber hey, man kann damit angeben, dass man eine Sauna zu Hause hat!

6.Sport

Meiner Meinung nach macht Sport sowieso wenig Spaß. Im Sommer werden Joggen, Rad fahren oder ähnliche Sportarten aber zur Hölle. Da hilft es nur, entweder früh aus dem Bett herauszukommen oder sich bei 1747 Grad zu quälen.

7.Drölfzigtausend  Grad

Der Sommer ist toll und das warme Wetter natürlich auch. Jedoch sind Temperaturen jenseits von Gut und Böse nicht nur unangenehm, sondern können auch gefährlich werden. Hitzschlag, Sonnenstich oder allgemeines Unwohlsein sind dann nervige Begleiterscheinungen des Sommers. Da hilft es nur, sich möglichst im Schatten aufzuhalten.

8.Warmes Essen

Gekochtes Essen generell schmeckt im Sommer nur halb so gut wie im Winter. Wenn man dann aber auch noch Essen mitnehmen muss beziehungsweise transportieren will, ist das eine unschöne Sache. Das kleinere Übel ist dann noch warmes Obst, das größere Übel die vergessene Schokolade in der Tasche…

9.Sonnenbrand

Trotz 100 Liter Sonnenmilch: Der Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern bleibt uns auch meistens bis in den Winter durch Streifen erhalten. Abends im Bett wünscht man sich, dass die Kühltruhe etwas größer wäre, damit man darin schlafen könnte.

10.Bienen, Wespen & Co.

Ob beim Grillen, im Freibad oder einfach nur in der Stadt: Insekten sind immer vertreten. Natürlich sind sie nützlich, jedoch verfluche ich sie meistens. Vor allem Allergiker leben in ständiger Angst! Wenn Bienen Fett saugen würden, wäre so ein Stich noch erträglich…

Dann wünsche ich Euch trotzdem einen schönen Sommer!

Melanie

Thomas Weber – Vom Fernseher zum Talk mit elitale

Wenn er durch die Herrengasse in Graz spaziert, wird er ständig angesprochen und um Fotos gebeten. Der 35-jährige Steirer ist aber keinesfalls ein bekannter Popstar. Thomas Weber ist seit 2015 Moderator der Tagesnachrichten „Steiermark heute“. Was ihm so daran gefällt und wie man sich als „der Mann aus dem Fernseher“ fühlt, hat der Wahl-Grazer mir ganz persönlich erzählt:

Ein freundliches „Hallo Melanie, hier ist Thomas Weber“ hallt mir aus meinem Telefonlautsprecher entgegen. Ich selbst sitze in einem kleinen Raum meiner Universität und bin ziemlich nervös. Schließlich telefoniere ich mit einem meiner großen Vorbilder. Journalismus ist das, was uns verbindet. Was er schon erreicht hat, liegt für viele in der Branche noch in ferner Zukunft. Ob London, Prag oder die alltägliche Arbeit im Landesstudio der Steiermark: Der Terminkalender des jungen Steirers ist randvoll. Eine Sportverletzung am Bein beschert ihm aber eine unfreiwillige Pause. „Ich liege hier gerade ganz bequem und habe meinen Fuß hochgelagert“, für mich das Stichwort, um loszulegen.

Die Karriere in der Medienbranche hat damals mit einem Praktikum bei dem Radiosender „Antenne Steiermark“ begonnen. Wie kam es dazu, dass Sie danach Politikwissenschaften studiert haben?

Ich wollte schon immer ein Studium machen und hatte das in meiner Lebensplanung drin. Irgendwie bin ich dann aber in den Medienjob „reingerutscht“. In den Sommerferien zwischen der 7. und 8. Klasse* habe ich ein Praktikum bei der „Antenne“ gemacht. Nach der Matura habe ich das Studium quasi auf Eis gelegt und bin dann als Reporter zur „Antenne“ zurück. Mit fast 23 Jahren kam dann der Punkt, an dem ich mir gedacht habe: „Wenn du jetzt kein Studium mehr machst, wirst du nie mehr eines machen.“ Also habe ich bei der „Antenne“ gekündigt, weil ich wusste, dass sich in diesem Fall der Job nicht mit dem Studium vereinbaren lässt. Nach einem abgebrochenen BWL- und JUS-Studium in Graz bin ich schlussendlich nach Wien und habe dort meinen Magister in Politikwissenschaften gemacht. Dieses Fach hat mich einfach am meisten interessiert!

Nach dem Studium waren Sie in München als Jungredakteur bei „ProSieben“. Warum kommt man danach wieder zurück in die Steiermark?

Nach dem Studium war ich viel unterwegs, aber ich muss gestehen, nach meinen ersten drei Wochen in München hatte ich richtig Heimweh. Ich habe einfach alles vermisst und bin dann relativ rasch zurück in die Steiermark, auch weil ich wusste, dass es eventuell eine Chance gibt, beim Österreichischen Rundfunk (ORF) anfangen zu können.

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Der gebürtige Weststeirer liebt seine Heimat. © Thomas Weber

 

Also ist die Arbeit beim ORF schon von Anfang an der Traumberuf gewesen?

Nein, das würde ich nicht so sagen. Ich habe schon früh gewusst, dass ich später im Medienbereich arbeiten will. Ob das nun im Radio, bei der Zeitung oder im Fernsehen sein soll, war mir damals nicht wirklich bewusst. Zum ORF speziell wollte ich nie. Es ist kein Geheimnis, dass der ORF der größte Medienanbieter Österreichs ist. Also wenn sich die Chance ergibt, dass man im ORF in verschiedensten Bereichen arbeiten darf, würde ich das dann schon als Traumjob bezeichnen.

Seit Juni 2015 sind Sie nun sogar Moderator für „Steiermark heute“. Wie fühlt es sich an, ein bekanntes „Fernseh-Gesicht“ zu sein?

Unwirklich! (lacht) Nein, also ich arbeite bald 10 Jahre beim ORF und bin dort Teil des Teams. Als dann 2015 ein Moderator gesucht wurde, war das irgendwie die Erfüllung des Traums, den man als Journalist anstrebt. Wenn man dann wirklich nicht um 19 Uhr nach Hause geht, sondern im Hauptabendprogramm moderiert, kann man sich davor gar nicht vorstellen, welche Aufmerksamkeit man geschenkt bekommt. Oft höre ich auf der Straße „Schau, UNSER Nachrichtensprecher!“ und über solche Rückmeldungen freue ich mich doch sehr. Ob nun real oder virtuell über die sozialen Medien: Ich trete sehr gerne in Kontakt mit den Zuseherinnen und Zusehern. Mich nervt so etwas nicht, im Gegenteil, ich freue mich sehr darüber, angesprochen zu werden.

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Zuvor schon beim ORF, jedoch seit Juni 2015 Moderator von „Steiermark heute“.                                        © Thomas Weber

Stichwort soziale Medien: Auf ihrer Facebook-Seite tummeln sich mehr als 7000 Follower. Hand aufs Herz, googelt man sich da auch manchmal selbst, um zu wissen, was so geschrieben wird?

Nein, noch nie! Auf diese Idee wäre ich ganz ehrlich gesagt noch nie gekommen. (lacht) Meistens weiß man schon vorher, wenn irgendein Artikel geschrieben wird. Aber als Journalist ist man schon viel im Internet unterwegs, einfach um „Up-to-Date“ zu sein und wirkliche wichtige Nachrichten mitzubekommen. Mich selbst zu googeln würde für mich aber keinen Sinn ergeben!

Aber nun zurück zum Thema Facebook: Hauptsächlich sieht man dort Fotos von der Arbeit oder vom Sport. Ist der Sport nur eine lästige Tätigkeit, weil man als Moderator fit bleiben muss oder macht das Ganze schon Spaß?

Da kann ich nur meine Standardantwort auspacken und sagen, dass ich einer der wenigen Menschen bin, denen Sport überhaupt keinen Spaß macht. Ich habe auch nicht die Glückshormonausschüttung danach. (lacht) Laufen ist für mich nur Mittel zum Zweck, um fit zu bleiben und meine Figur zu halten. Deshalb mache ich vier bis fünf Mal pro Woche Sport, aber das wäre auch schon wieder der einzige Grund. Wenn es eine Möglichkeit gäbe, fit und gesund zu bleiben, ohne Sport zu machen, wäre ich sofort dabei!

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                Regelmäßig wird fleißig trainiert.                       ©Thomas Weber

Nun eine wirklich wichtige Frage: Wiener Schnitzel oder Kaiserschmarren?

Wiener Schnitzel!!! Ich bin der Parade-Österreicher, der von Zeit zu Zeit sein Wiener Schnitzel braucht. Immer wenn ich zu meinen Eltern fahre, dann gibt es eines. Ich liebe Wiener Schnitzel!

Bei der Mama ist es am besten oder?

Ja, sicher! (lacht)

In einem Interview im September 2015 haben Sie gesagt, dass Sie bis zu 5 Liebesbriefe pro Tag bekommen. Ist das heute auch noch so?

Nein, leider! (lacht) Aber man muss sich das sowieso ganz anders vorstellen, als es in diesem Interview dargestellt wurde. Wir leben im Jahr 2016 und da ist so ein handgeschriebener Liebesbrief eine echte Seltenheit. Also wenn, dann bekomme ich diverse Facebook-Nachrichten von Frauen, in denen steht, wie süß ich doch bin oder dass diese Damen mich kennenlernen möchten. Meistens werde ich auch gefragt, ob ich der aus dem Fernseher bin und ob man nicht weiter über Whats-App schreiben will. Das beschränkt sich aber auf maximal vier bis fünf Nachrichten pro Woche.

Haben Sie ihre große Liebe dann schon gefunden oder lässt die noch auf sich warten?

Die lässt noch auf sich warten! Sagen wir so, es war noch kein Liebesbrief dabei, der mich so geflasht hat, dass ich sagen würde, das ist jetzt meine große Liebe.

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Liebesbriefe via Facebook sind keine Seltenheit.      ©Thomas Weber

 

Würden Sie sich dann selbst als Romantiker bezeichnen?

Puh, würde ich mich selbst als Romantiker bezeichnen? Ja, schon. Gibt es eigentlich Menschen, die nicht romantisch sind?

Stimmt, gutes Gegenargument.

Es hängt davon ab, wie man romantisch definiert. Wenn man einfach in der Früh zu zweit aufwacht und sich darüber freut, finde ich das eigentlich schon romantisch. Fast romantischer als die kitschige Version, wenn man eben am Balkon mit vielen Decken ein Glas Wein trinkt und die Sterne dabei anschaut oder am Strand spazieren geht. Romantik ist immer eine Definitionssache und ich denke, jeder Mensch ist irgendwie romantisch.

Also hat er sich doch selbst verraten, der liebe Herr Weber. Welchem Mann wären solche Bespiele schon eingefallen, wenn er nicht selbst ein wahrer Romantiker wäre?

Thomas Weber seht Ihr bald wieder um 19 Uhr im ORF2 und von mir hört Ihr wieder nächste Woche, hier auf elitale,

 Eure Melanie

*Deutschland: 11. und 12. Klasse

10 verrückte Zitate der Zeitgeschichte

 

Der Schirm bleibt zu Hause, denn die Selbstprognose ergibt, dass das Wetter anhalten wird. Spätestens wenn man dann klatschnass und halb erfroren zu Hause ankommt, würde man sich für diese Aussage gerne selbst erschlagen. So oder so ähnlich muss es auch den folgenden 10 bekannten Persönlichkeiten ergehen:

10 Zitate, in denen sich bekannte Persönlichkeiten mächtig geirrt haben

1.“640 KB sollten genug für jedermann sein.“- Bill Gates, 1981

Ob er heute noch daran denkt, wenn er lustige Katzenvideos versendet?

2.“Fliegen haben 4 Beine.“- Aristoteles (384-322 v.Chr.)

Flachwitz dazu: Was hat vier Beine und kann fliegen? Zwei Vögel.

3.“Eher gewinnt der Stich in Wimbledon, als dass Kaiserslautern Deutscher Fußballmeister wird.“ – Erich Daum, Fußballtrainer, 1997

Einem Monat vor dem Sieg von Stich in Wimbledon zu den Chancen des späteren Deutschen Meisters 1. FC Kaiserslautern. Klingt danach, als würde es noch Hoffnung für die österreichische Fußballmannschaft bei der derzeitigen EM geben.

4. „Uns gefällt ihr Sound nicht, und Gitarrenmusik ist ohnehin nicht gefragt.“ – Plattenfirma Decca, 1962

Ja, die haben wirklich die Beatles abgelehnt! Wer auch immer das damals beschlossen hat, die Plattenfirma wird diese Mitarbeiter höchstwahrscheinlich irgendwo im südamerikanischen Urwald ausgesetzt haben.

5.“Alles; was erfunden werden kann, ist bereits erfunden worden.“-
Charles H. Duell, US-Patentamt 1899

Das muss ein sehr glücklicher Mann gewesen sein, denn anscheinend hat ihm nichts gefehlt. Wie er wohl heute darüber denken würde?

6.“Atomenergie lässt sich weder zivil noch militärisch nutzen.“-
Nikola Tesla, am. Physiker u. Elektrotechniker, 1856-1943

Schade, dass es nicht so ist.

7.“Wer in drei Teufels Namen will schon Schauspieler sprechen hören?“
H.M. Warner von Warner Brothers, 1927

Im Fall von Kirsten Stewart wäre es fatal, wenn sie nicht sprechen würde. Wie soll man sonst wissen, ob sie fröhlich oder traurig ist? Oder gerade ermordet wird?

8.„Was, bitte sehr, veranlasst Sie zu der Annahme, dass ein Schiff gegen den Wind und gegen die Strömung segeln könnte, wenn man nur ein Feuer unter Deck anzünde? Bitte entschuldigen sie mich. Ich habe keine Zeit, um mir so einen Unsinn anzuhören.“-
Napoleon Bonaparte

Sagte er, und ritt auf seinem weißen Schimmel zum nächsten Portraittermin…

9.“Ich kann die Relativitätstheorie ebenso wenig akzeptieren, wie ich die Existenz von Atomen und anderen solchen Dogmen akzeptieren kann.“– Österreichischer Physiker und Philosoph, Ernst Mach (1838-1916)

Aber er kann das Verhältnis der Geschwindigkeit eines Flugzeuges zur Schallgeschwindigkeit ausdrücken, und danach die Mach-Zahl benennen.

10.„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“- Karl Lagerfeld, April 2012

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©Focus

Ansichtssache! Dennoch würde ich behaupten, dass Obama doch noch alles ganz gut im Griff hat.

Wer glaubt niemals zu irren, der irrt!

Bis bald,

Melanie

 

10 Dinge, die kein Kellner hören will

Das auch Schüler und Studenten in der Gastronomie gern gesehene Arbeitsnehmer sind, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Flexible Arbeitszeiten, fixer Lohn und meist gratis Hotelessen machen den Job als Kellner zum attraktiven Nebenberuf. Doch die Zeiten, in denen man sich von Gast zu Gast abhetzt, sind nicht immer ganz so rosig:

10 Sätze, die kein Kellner hören möchte

1.“Hallooo, Fräulein!“

„Fräulein“ kann auch gerne x-beliebig mit „Puppe“, „Süße“ oder anderen, schrecklichen Wörtern ausgetauscht werden. Wir sind hier nicht am Straßenstrich! “ Entschuldigung, können wir noch etwas bestellen?“ Das tut es auch.

2.“Machen Sie 10 Euro daraus, Sie haben uns so gut bedient…“

…nachdem die Rechnung 9,99 Euro betrug. Oh danke, wie gütig! Den Cent werde ich zu Hause einrahmen und immer wieder daran zurückdenken, wie toll und großzügig Sie doch waren! Oder vielleicht kaufe ich mir davon eine Hose mit Fransen, wovon Sie eine davon bezahlt haben. Danke!

3.“Wir haben heute die Terrasse geöffnet.“

Ganz toll! Bei 40 Grad im Schatten kommt bei meiner langsamen und stressfreien Arbeit ein super Urlaubsfeeling auf. Bei den ganzen Rauchern fühle ich mich wie auf der italienischen Autobahn, wenn ich das Fenster zu lange geöffnet habe.

4.“Ich will HIER sitzen.“

Klar, gar kein Problem. Ist ja nicht so, als wären alle anderen Tische sauber. Ich würde auch immer den einzigen schmutzigen Tisch wählen, einfach, weil ich es kann.

5.“Und dort hat die Mutter meines Schwiegersohnes deren Schwesters Kind…“

Ihre Geschichte mag vielleicht spannend sein, aber mit gefühlten 12312 Tellern in der Hand fällt mir das Zuhören relativ schwer. In diesen Momenten sind Arnold Schwarzeneggers Arme nichts gegen die eines Kellners. Haben Sie keinen Frisör, dem Sie das erzählen können?

6.“Sie könnten für mich doch eine Ausnahme machen!“

Aber natürlich! Soll ich Sie vielleicht zum Auto auch noch tragen? Soll ich Sie füttern? Fußmassage?

7.“ Haben Sie etwas, dass glutenfrei, laktosefrei, fructosefrei, mit möglichst wenig Zucker und vegan ist?“

Ja, Wasser. Wenn sie es ganz fancy mögen, haben wir auch noch Eiswürfel.

8.“Was ist denn da genau drinnen?“

Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung und wahrscheinlich wollen Sie es gar nicht so genau wissen.

9.“Kannst du Schlussdienst machen? Der Kollegin XY ist ganz schlecht.“

Ich habe das Gefühl, mir wird auch gleich ganz schlecht werden.

10.“ Kannst du bitte am Sonntag um 6 Uhr arbeiten?“

Klar, oder ich kann auch ganz einfach liegen bleiben und über Prostitution nachdenken. Nachdem ich „Süße“ genannt werde, wäre das auch schon egal. Da muss ich wenigstens nicht so früh aufstehen.

Ich geh dann weiter Tellern tragen! Bis dann,

Melanie