World Blood Cancer Day

Am 28. Mai ist der World Blood Cancer Day: Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) möchte wieder ein Zeichen setzten, und möglichst viele neue Stammzellenspender finden. Die Krankheit Leukämie, auch Blutkrebs genannt, ist eine bösartige Erkrankung des blutbildenden und lymphatischen Systems. Eines der Symptome von Leukämie ist die unkontrollierte Vermehrung von weißen Blutkörperchen im Blut des Kranken. Mit Hilfe moderner Medizin ist die Krankheit in vielen Fällen heilbar.

Wie kann man helfen?

Grundsätzlich kann man sagen, dass jeder Spender sein kann. Bestimmte Voraussetzungen sind natürlich, wie bei jeder anderen Spende, gegeben. Die Spenderperson muss zwischen 17 und 55 Jahre alt sein und darf an keiner der folgenden Krankheiten leiden:

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©DKMS: https://www.dkms.de/de/spender-werden

 

Wenn man die Kriterien erfüllt, kann man sich online registrieren lassen. Innerhalb der nächsten Tage erhält man per Post ein DKMS-Registrierungs-Set. Mit den beiden Wattestäbchen nimmt man zwei Abstriche von seiner Wangenschleimhaut und schickt diese wieder zurück. Ganz einfach und ohne Schmerzen!

In Deutschland ist die Registrierung unter dkms.de und in Österreich unter stammzellspende.at möglich.

 

Sind die Chancen auf Heilung hoch?

HLA steht für Humane Leukozyten-Antigene – man spricht auch umgangssprachlich von „Gewebemerkmalen“. Bei den HLA-Merkmalen handelt es sich um Strukturen auf den Oberflächen der Körperzellen, anhand derer das Immunsystem zwischen eigenem und fremden Gewebe unterscheidet. Bei der Blutstammzelltransplantation ist es wichtig, dass die HLA-Merkmale zwischen Spender und Patienten möglichst identisch sind. So werden Abstoßungsreaktionen vermieden. Eigentlich könnte man davon ausgehen, dass diese Gewebemerkmale innerhalb einer Familie vererbt worden sind und so ein passender Spender gefunden werden kann. Leider finden aber zwei Drittel der Erkrankten keinen passenden Spender innerhalb der Familie.

Außerdem ist eine Stammzellenspende erst nach einer erfolgreichen und aggressiven Chemo-Therapie möglich. Grundsätzlich fallen die Leukämie-Heilungschancen bei der Stammzellen-Transplantation am größten aus. Zwischen 40 und 60 Prozent der Patienten bleiben nach dem Eingriff über längere Zeit frei von Rückfällen. Diese Zahlen scheinen sehr gering, dennoch zählt jeder Einzelne!

 

Wie läuft eine Stammzellen-Spende ab?

Bei der Stammzellspende bekommt der Spender über vier bis fünf Tage einen hormonähnlichen Stoff gespritzt, den der Körper bei Infektionen selbst ausschüttet. Dieser sorgt dafür, dass mehr Stammzellen produziert werden und ins Blut gelangen. Der Spender wird schließlich, ähnlich wie bei einer Dialyse, für mehrere Stunden an ein Gerät angeschlossen, das die Stammzellen aus dem Blut filtert. Es ist ein ambulanter Eingriff mit geringem Risiko.

Gibt es für jeden Patienten einen Spender?

Rein theoretisch ja, aber derzeit sind „nur“ 5,3 Millionen Stammzellenspender weltweit registriert. Die Kombinationsmöglichkeit der HLA-Merkmale, von denen es mehr als 10.000 Ausprägungen gibt, sind sehr groß. Deshalb findet jeder fünfte Patient keinen passenden Spender.

Es ist also wichtig, dass sich immer mehr Spender finden, da nur so eine große Auswahl an Stammzellen-Kombinationen geboten wird. Man schenkt nicht nur Hoffnung, sondern vielleicht auch Heilung!

Stäbchen rein & Spender sein,

Eure Melanie

Muss das sein?

Die Berichte über den tragischen Flugzeugabsturz des Egypt-Air-Fluges MS804 scheinen kein Ende zu nehmen. Fakt ist, dass der Airbus mit 66 Personen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verschwunden ist. Der letzte Kontakt zur Maschine konnte um 2.45 Uhr nachgewiesen werden. Das bedeutet, dass das Flugzeug im Mittelmeer kurz vor seinem Zielort abgestürzt sein könnte. Die Betonung liegt hier definitiv auf „könnte“, denn niemand weiß, was diesem Flugzeug und seinen Insassen wirklich passiert ist.

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© Kurier: http://kurier.at/chronik/weltchronik/egypt-air-airbus-auf-dem-weg-von-paris-nach-kairo-vermisst/199.654.086

Trotz der Ungewissheit und den vagen Vermutungen können wir überall Artikel und Sendungen zum Thema finden. Einige Medien-Plattformen haben sogar einen Liveticker eingerichtet, um stündlich berichten zu können. Auf n-tv werden mindestens ein bis zwei Nachrichten pro Stunde zum Thema gepostet, und danach wieder in Frage gestellt.

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© Liveticker n-tv: http://www.n-tv.de/politik/23-55-USA-Es-gibt-noch-keine-Beweise-article17725551.html

Doch andere Sender gehen einen Tick weiter: euronews. postete am Donnerstag ein Video, in dem trauernde Angehörige der Passagiere zu sehen sind. Fleißig werden auch Zitate von den Interviews mit den Familienmitgliedern veröffentlicht.

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© euronews. : http://de.euronews.com/2016/05/19/egyptair-flug-ms804-familien-bangen-um-angehoerige-an-bord/

Quantität vor Qualität?

Die Frage ist nun, ob das öffentliche Interesse wirklich so groß ist, dass die Qualität der Berichte keine Rolle mehr spielt. Jeder wünscht sich Informationen und ist neugierig, was in der Natur des Menschen liegt. „Mehr ist mehr!“, lautet anscheinend die Devise der Konsumenten. Daher ziehen viele Medien mit und wollen den besten Nachrichtenfluss garantieren. Ob die Informationen nun stimmen oder einfach ein paar Leser mehr bringen, sei der Zukunft überlassen. Die ethischen Fragen, wie zum Beispiel das Veröffentlichen der Bilder der Angehörigen, scheinen kein großes Thema mehr zu sein. Die Leute wollen hören, sehen, lesen und dann selbst spekulieren. Was nun wirklich passiert ist oder wie es den Familien und Freunden der Passagiere mit diesen Nachrichten ergeht, scheint egal zu sein. Erschreckend, dass so eine Tragödie zum gefunden Fressen für die Öffentlichkeit wird. Negative Meldungen werden fast „positiv“, denn wir können darüber ausgezeichnet spekulieren und diskutieren. Muss das sein?

Bis bald,

Melanie

 

10 things about flying

Das Fliegen ist seit ewigen Zeiten der Traum der Menschheit. Für mich ist es doch eher Fluch als Segen! Nirgendwo anders kann ich so leicht Aggressionen aufbauen, wie am Flughafen. 

10 Dinge, die ich am Fliegen hasse

1. Die Sicherheitskontrolle

Ich habe alle Flüssigkeiten in eine Plastiktüte verpackt, meinen Gürtel ausgezogen und sogar mein Intimpiercing entfernt und was passiert trotzdem? BIIIIIIEP! Genau, eine Dame  mittleren Alters in Uniform winkt mich zu sich, damit sie mich von oben bis unten  betatschen kann. Es gab schon schönere Momente in meinem Leben!

2. Die Wartezeit

Wenn man mit dem Zug fährt, ist das praktisch, denn man muss maximal ein paar Minuten davor am Bahnhof sein. Wenn man fliegen möchte, sollte man am besten zwei Stunden zuvor am Flughafen sein. Dabei kann man dann kostbare Lebenszeit verschwenden!

3. Verspätung

Zum guten Ton einer jeder Fluggesellschaft gehört anscheinend die Verspätung. Vor allem Billigfluglinien wie EasyJet und Co. schmücken sich gerne damit. Zwei Stunden sind hier keine Seltenheit. Termine und Anschlussflüge wer?

4. Leute, die im Weg stehen

Manche Menschen machen es sich zum Hobby, einfach nutzlos im Weg rumzustehen. Während andere sich vorbeizwängen und es sichtlich eilig haben, bleiben sie seelenruhig stehen. Es muss  eine Gabe sein, anders kann ich mir das nicht erklären!

5. Kinder

Ich liebe Kinder, wirklich! Aber am Flughafen sind sie einfach nur Nerven aufreibend. Sie schreien, weinen oder liegen irgendwo am Boden rum. Sie benehmen sich fast so wie kleine Betrunkene!

6. Alte Menschen

Noch schlimmer als Kinder sind alte Menschen! Das sind nämlich genau die Leute, die denken, sie haben sowieso alle Privilegien. Entweder sitzen sie auf deinem Sitzplatz im Flieger und würden sich nicht einmal dafür entschuldigen oder sie werden hundert Mal aufgerufen und kommen als Letztes im Flieger an. 

7. Sitzplätze am Flughafen

Komischerweise sind Sitzplätze am Flughafen selbst immer Mangelware. Die eine Hälfte der Leute nimmt das zur Kenntnis und setzt sich einfach auf den Boden. Damit gehören diese Personen meistens aber auch zu Punkt 4 und machen sich weniger symphatisch. Die andere Hälfte kämpft regelrecht um einen Sitzplatz und da kann es schon vorkommen, dass ein Krieg zwischen einer englischen Oma und einem Saudi-Arabischen Scheich ausbricht. Die Oma ist ganz klar im Vorteil durch ihre tonnenschwere Gucci-Handtasche. 

8. Handgepäck als Aufgabegepäck

Üblicherweise hat man nur Handgepäck dabei, damit man schneller ist und der ewigen Wartezeit am Endflughafen entgeht. Blöd nur, wenn im Flieger zu wenig Platz ist und man das Gepäck trotzdem aufgeben muss. Danke, ich habs mir anders überlegt, sie können den Koffer gerne behalten!

9. Flugbegleiter

Ich weiß, die netten Damen und Herren machen nur ihren Job und sind vom Fliegen wahrscheinlich genau so genervt wie ich. Dennoch könnten sie sich das aufgesetzte Lächeln sparen und auch nach dem fünften Mal nachfragen möchte ich noch immer nichts vom Boardsortiment kaufen. Es reicht mir vollkommen, wenn man mich von A nach B bringt.

10. Der Sitznachbar

Mit meinem Glück erwische ich immer Sitznachbarn, die entweder unter enormer Flugangst oder ausgeprägten Rededrang leiden. Dem Ersteren Empfehle ich einen Vodka-Shot, Z weiterem eine Schlaftablette.

Guten Flug euch allen!

Melanie

Billigmöbel zu jedem Preis

Ein riesiger Metallkasten ziert die Landschaft, umringt vom Grau der Parkplätze. Ein blaues Gebäude mit gelbem Logo steht mitten im Nichts. Familie Struck schiebt ihren vollen Einkaufswagen durch die labyrinthartigen Gänge und begutachtet Möbel, die in das neue Heim einziehen sollen. Ein ganz übliches Szenario einer Berliner Familie, jedoch mit bitterem Nachgeschmack.

Gleiche Uhrzeit, rund 3000 Kilometer entfernt schlagen einem Forstarbeiter die russische Kälte und der Duft des matschigen Bodens ins Gesicht. Dienstbeginn. Übrigens der zehnte in Folge. Keine Wochenenden, keine Pausen. Der Chef will bessere und schnellere Arbeit. Er fokussiert sein nächstes Ziel: Eine 800 Jahre alte Linde.

Die beiden Welten sind verbundener als sie scheinen. Der große, gemeinsame Nenner ist Ikea. Der Riesenkonzern, dessen Filialen Familien-Wahlfahrtstätten gleichen, verkauft massenhaft Möbel zu spottbilligen Preisen. Die Zahl der Kunden steigt stetig – aber auch die der kleineren und größeren Eklats.

Die Skandalchronik des Konzerns geht bis in das letzte Jahrhundert zurück. In den Jahren 1960 bis 1980 sollen politische Gefangene der DDR zur Zwangsarbeit für den Konzern genötigt worden sein. Ikea hat das inzwischen eingeräumt und der Vorfall schien beinahe vergessen. 2005 wurden bei Kontrollen, die der Konzern selbst in Auftrag gegeben hat, zwölf Fälle von Kinderarbeit in Indien, China und Pakistan bekannt. Ein Schock für die Konsumenten. Ikea beendete die Geschäftsbeziehungen zu den Lieferanten. Die mussten sich zudem verpflichten, betroffene Kinder wieder in die Schule zu schicken. Damit will Ikea die Kinderarbeit stoppen. Doch trotz angeblich verschärfter Kontrollen und Nachhaltigkeitskonzepte bleibt der Möbelgigant in den Schlagzeilen.

2009 musste sich Ikea den Vorwurf gefallen lassen, Produkte mit Daunen von lebend gerupften Gänsen und auch das Fleisch der Tiere verkauft zu haben. Laut EU-Gesetz ist es verboten, Tiere lebend zu rupfen. Erst eine gemeinsame Rechercheaktion des Vereins „Vier Pfoten“ und des ARD-Magazins „Fakt“ deckte die Missstände auf. Ikea entschuldigte sich  und brach die Geschäftsverbindung zum Lieferanten ab.

Weiter ging es im Februar 2014! Da verlor die Ikea-Tochter „Sweedwood“ das FSC-Siegel. Das „Forest Steawardship Council“- Siegel soll garantieren, dass das Holz der Möbel nicht aus schützenswerten Gebieten stammt und keine Urwaldbäume abgeholzt wurden. Laut FSC müssen die verarbeiteten Materialien von der Abholzung bis zum Verkauf identifizierbar sein. „Sweedwood“ aber verstieß  gegen unzählige Nachhaltigkeitskonzepte.  „ Es wurden nicht nur geschützte Wälder abgeholzt, sondern „Sweedwood“ verstieß auch gegen sämtliche Kriterien des Arbeitnehmerschutzes“, erklärt Lars Hofmann, Pressesprecher des FSC. Der Council hat festgestellt, dass viele  Mitarbeiter von „Sweedwood“ keine ausgebildeten Fachkräfte waren und  weder Arbeitsschutzkleidung, noch das nötige Forstwissen hatten. Ikea dementierte die Vorwürfe heftig und sah den Verlust des Gütesiegels als „vorübergehend“ an. Der Konzern stellte die Missstände ab, im März 2014 bekam „Sweedwood“ das Siegel wieder zurück.  Dennoch verkaufte Ikea die Firma Sweedwood im Jahr 2014. Grund dafür war die ständige Kritik und das schlechte Licht, welches das Unternehmen auf Ikea warf.

 Ikea-Deutschland-Pressesprecher Kai Hartmann, weist alle Vorwürfe zurück, in welchen dem Konzern umweltschädliche Praktiken unterstellt werden. Ikea lege sehr wohl Wert auf eine gute Nachhaltigkeitspolitik. Alle Filialen arbeiten mit möglichst umweltschonenden Ressourcen, wie Öko-Strom, LED-Lampen und  Nutzung von Thermosolaranlagen. Zudem leistet das Einrichtungshaus einen Beitrag zum Energiesparen in privaten Haushalten.  Wasser- und warmwassersparende Armaturen, sowie  Induktionskochfelder, die Verwendung von A++ – Elektrogeräten oder auch die Trennung und mögliche Wiederverwendung von Abfall sind haushaltsnahe Maßnahmen, die in das Ikea Nachhaltigkeitskonzept gehören. Nach Ansicht des Konzerns  hätte Nachhaltigkeit nicht nur mit der Umwelt, sondern auch mit der Nächstenliebe zu tun. Daher engagierte sich Ikea auch für die Flüchtlingshilfe, zudem würden unzählige Kinderprojekte gefördert werden.

Aber wie reagieren nun tatsächlich Ikea-Mitarbeiter, wenn man sich als „unwissender“ Kunde  über die Nachhaltigkeit der Produkte informieren will?

„Auf unserer Ikea-Homepage können Sie sich den Nachhaltigkeitsbericht 2014 durchlesen. Haben Sie übrigens gewusst, dass Ikea ein sehr gönnerhafter Sponsor von UNICEF-Projekten ist?“ So oder in ähnlicher Form wird man als ökologisch denkender Kunde gerne auf den Nachhaltigkeitsbericht 2014 von Ikea verwiesen. Danach bekommt man eine Führung durch sämtliche Etagen zwischen LED-Lampen und Öko-Baumwolle, um auf keinen Fall die besten und natürlich „ökologischsten“ Angebote zu verpassen. Doch wie Thomas Bergmark, Ikeas Umwelt- und Sozialmanager, schon 2011 in einem Interview des Magazins „enorm“ zitiert wurde: „Man kann nie garantieren, dass jeder Baum aus einer legalen Quelle stammt.“

Was bedeutet es jedoch wirklich für die Menschheit, wenn ein so riesiger Möbelkonzern wie Ikea, der jährlich weltweit bis zu 690 Millionen Kunden hat, Holz aus geschützten Wäldern für seine Produkte verwendet?

„Die weitere Abholzung der geschützten Wälder kann zu einer riesigen ökologischen Katastrophe führen“, weiß Prof. Dr. Judith Korb, Ökologieprofessorin der Universität Freiburg. Vor allem die Abholzung von alten und mächtigen Bäumen kann riskante Folgen mit sich bringen. Die Bäume speichern eine große Menge an Kohlendioxid  in ihren Stämmen. Bei der Abholzung geht ein wichtiger Träger des Ökosystems verloren,  ein  CO2-Speicher wird eliminiert. Das CO2 bleibt  zunächst in den Möbeln gespeichert. Wird das Holz verbrannt, wird es aber wieder freigesetzt. Da Kohlendioxid ein großer Faktor für die Klimaerwärmung ist, könnten die Temperaturen in den nächsten Jahren rasant in die Höhe steigen.

Dies kann man sich am Beispiel einer Kerze veranschaulichen: Lässt man die Kerze unter einem Glas stehen, so erlischt die Flamme. Sobald man das Glas aber entfernt, entflammt sie wieder und Wärme entsteht. Die Bäume der Wälder sind in diesem Fall das schützende „Glas“ der Erde. Wenn dieser Schutz verschwindet, könnte dasselbe Prinzip auch in unserer Atmosphäre passieren und es wird zu viel Wärme frei. Die Gletscher schwinden, Tier- und Pflanzenarten sterben aus.

Trotz aller Skandale: Bei Ikea bleibt vorerst alles beim Alten. Jedenfalls in der russischen „Holzdependance“. Die alte Linde fällt. Ihr Holz wird man billig kaufen können. In einer Ikea-Filiale in Berlin-Lichtenberg.