And the Oscar goes to…

Wer es heute noch nicht mitbekommen hat, leidet unter der äußerst seltenen Krankheit „Medientaubheit“: Leonardo DiCaprio wurde zum ersten Mal mit einem Oscar ausgezeichnet. Statt „Memes“ gab es für den Schauspieler nun den ersehnten Preis. Für Herrn DiCaprio bestimmt eine angenehme Wende in seiner erfolgreichen Karriere.

Was mit einer Oscarnominierung als „Bester Nebendarsteller“ für den Film „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“ im Jahre 1994 begann, endete nach harten 22 Jahren und fünf weiteren Nominierungen mit einem wohlverdienten Oscar. Vier der weiteren Nominierungen als „Bester Hauptdarsteller“ erhielt Leonardo für die Filme „Aviator“, „Blood Diamond“ und „The Wolf of Wall Street“, für diesen er sogar als Produzent für den „Besten Film“ nominiert wurde.

Nachdem Leo also als behinderter Junge in einer Tragikomödie gespielt, im ersten Weltkrieg gekämpft, Blutdiamanten vertickt und am Börsenmarkt Geld gemacht hatte, wurde es Zeit, noch härtere Geschütze aufzufahren. Wenn nicht einmal das Ertrinken für eine Frau in „Titanic“ für eine Nominierung reichte, musste er kreativ werden. In „The Revenant – Der Rückkehrer“ wurde er schließlich von einer gefährlichen Bärenmutter zerfetzt, schlief in einem ausgehöhlten Elchskörper, verschlang eine Bisonleber und musste schlussendlich im eisigen Wasser überleben. Anscheinend hat dies die Jury der Oscarverleihung 2016 doch irgendwie beeindruckt- Leo ging dieses Mal nicht leer aus. Nach all den Jahren war gestern wenigsten einmal die Oscar-Dankesrede nicht umsonst vorbereitet worden:

leo
© @Leonardo DiCaprio on Twitter

 

So wie es nämlich aussieht, hat Leos Ausflug in die Wildnis Spuren hinterlassen. In seiner fast dreiminütigen Rede bekennt sich der 41-Jährige als wahrer Naturfreund und Verfechter der globalen Erderwärmung und promotet heftig die Organisation LVC (http://www.lcv.org/act/), welche sich für den Schutz der Umwelt einsetzt.

Also Leo, Gratulation zu deinem Oscar! Falls du heute noch aus dem Bett kommst, könntest du kurz für ein kleines Exklusivinterview bei mir vorbeikommen. Wenn du möchtest, koche ich dir sogar deine geliebte Bisonleber! 😉

Eure Melanie

 

 

 

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10 things about the first apartment

Der eine früher und der andere später: Irgendwann zieht jeder von „Hotel Mama“ aus, auch wenn es nur für kurze Zeit sein sollte. Grundsätzlich glaubt man dann, dass man von heute auf morgen überdurchschnittlich erwachsen ist und alles alleine kann. Eventuell hat man auch noch 1000 Vorsätze und Vorstellungen, die man unbedingt umsetzen möchte.

Guter Witz! Denn hier sind die zusammengefassten Top 10 der Dinge, die nach dem Ausziehen nicht von Anfang an funktionieren:

1.Die unendlichen Weiten des leeren Kühlschrankes

Bestenfalls habt ihr in eurem Kühlschrank ein Stück Butter und als Student gegebenenfalls noch eine Flasche Hugo. Meistens ist es dann auch noch Sonntag und ihr habt keine Lust, zum nächsten größeren Supermarkt zu fahren. Grundsätzlich liegt es in diesem Fall nicht an Kleingeldmangel, sondern an grundloser Faulheit. Gut, dass der Lieferservice unter der Kurzwahl 1 eingespeichert ist und euch der Lieferboy schon freundlich duzt!

2.Der Geheimcode der Waschmaschine

Wenn man nicht gerade das Glück hat und seine Wäsche jedes Wochenende zu Mama bringen kann, dann entpuppt sich die Bedienungsschaltfläche der Waschmaschine als Raumschiffcockpit. Pflegeleicht, Allergie, Täglich, Sport,… äh okay? Alles schön und gut, aber welche Einstellung ist nun wirklich für was? Und wieviel Wäsche kann ich eigentlich in das Ding stopfen, ohne das es explodiert? Und ein weißes T-Shirt mit roten Socken zu mischen kann ja nicht so schlimm sein, oder?

3.Die „Wie komme ich nach Hause?“- Situation

Es ist drei Uhr morgens, man steht vor irgendeiner Bar und will einfach nur ins Bett. Blöd nur, dass ausgerechnet nie ein öffentliches Verkehrsmittel fährt, wenn man es am dringendsten brauchen würde. Wie schön wär’s jetzt, einfach Mama oder Papa anzurufen…? Tja, Pech gehabt, entweder gehst du jetzt zu Fuß nach Hause oder gönnst dir ganz á la „Sex and the City“ ein Taxi. Kleiner Tipp am Rande: Das mit dem Röckchen heben solltest du eventuell bleiben lassen!

4.Der Stromzähler des Grauens

„Können Sie mir bitte ihren Zählerstand durchsagen?“- Ja, könnte ich, wenn ich wüsste, wo dieses verdammte Ding ist. Wenn man den Zähler dann doch gefunden hat, und von 123124 Millionen Zahlen fast erschlagen wird, wünscht man sich einfach in die Zeit zurück, wo man nur seine Legoteile zählen musste.

5.Die Rundfunkgebühren und andere Späße des Staates

Wenn man zum ersten Mal auszieht, hat man ja gar keine Ahnung, welchen Mist man eigentlich monatlich zu bezahlen hat. Rundfunkgebühren, Versicherung & Co kennt man schließlich nur vom Hörensagen. Großen Dank an sämtliche Beamte, die sich die Mühe machen, und mir ein nettes Schreiben zusenden. Echt süß von euch!

6.Die Grippe des Todes

Ja es ist Winter und damit ganz normal, dass man krank werden könnte. Wenn man aber nun alleine wohnt, fühlt man sich wie ein Kängurubaby, das aus dem Beutel gefallen ist. Kurzum: Hilflos, allein und einem ist ständig kalt. Statt der  konstanten Flüssigkeitszufuhr, die einem von Kind auf gepredigt wird, schläft man drei Tage durch und hofft auf das Beste. Gleicher Effekt, vielleicht eben nur um eine Spur ungesünder.

7. Kochen á la Jamie Oliver

Nein, damit meine ich nicht die Glanzzeiten des Starkochs, in der er gegen McDonald’s feuerte und anscheinend nur Gemüse verzehrte. Ich meine die Zeit, in der Jamie Oliver vergessen hatte, was gesund ist. So geht es definitiv auch jeden, der zum ersten Mal alleine wohnt. Lügt euch jetzt nicht selber an, ihr habt euch vorgenommen, gesund zu essen. Im Endeffekt seid ihr doch schon stolz, wenn ihr überhaupt irgendetwas gekocht habt.

8.Putzen als neues Lieblingshobby

Auch das nimmt man sich irgendwie immer vor und man bestimmt sogar einen Tag in der Woche, an dem immer geputzt wird. Eine gewisse Zeit läuft das ganze System gar nicht so schlecht, doch ganz plötzlich fehlt einem die Zeit, Motivation, Begeisterung,… Ihr wisst, was ich meine!

9.Die Ära der eigenen Unterschrift

„Sie müssten bitte nur hier unterschreiben..“- Was? Moment? Ich kann doch nicht…? Soll ich jetzt die Unterschrift meiner Eltern fälschen? Oh, chill down, du bist erwachsen. Du darfst das schon alleine. Hoffentlich hat niemand mein Zögern bemerkt!

10.Hammer, Nagel & Co

Das Bild muss noch aufgehängt werden, beim Schrank ist eine Schraube locker… Irgendwas ist immer! Aber kann ich da jetzt ein Loch in die Wand schlagen, ohne dass ich eine Leitung durchtrenne? Oder Wasser rauskommt? Ach egal, Tschüss Kaution!

Viel Spaß beim Erwachsen werden!

Eure Melanie

Generation 90’s kids

Generation Wisch und Weg, Generation Y oder schlicht Generation beziehungsunfähig: Die Bezeichnungen für die Masse der heutigen 16- bis 26-Jährigen scheinen endlos zu sein. Während wir uns selbst in den höchsten Tönen loben, grundsätzlich gebildet sind und meist einen großen Horizont besitzen, ist unser Ruf durchaus schlechter. Egoismus, Beziehungsunfähigkeit und Medienabhängigkeit wären nur ein paar der Eigenschaften, die dieser Generation nachgesagt werden. Stimmt dies aber nun? Sind wir die Generation, die sich zwischen konservativen Gedanken und neumodernen Entwicklungen noch nicht selbst gefunden hat?

Technik- die größte Revolution des neuen Jahrhunderts

Das Internet war der erste riesige Fortschritt in der Revolution der Technik. Nachdem nun auch Smartphones, Laptops und andere Geräte für den Durchschnittsbürger leistbar sind, sind Informationen schneller zugänglich denn je. Die sogenannten 90’s Kids sind die erste Generation, die quasi mit diesem Luxus aufwachsen durften. Kein Wunder, dass wir in Sachen Informationsbeschaffung und Technik unschlagbar sind. Leider ist das Internet groß und enthält auch sämtliche Fehlinformationen. Von Dummen verbreitet und von Idioten geglaubt, lautet hier die Devise. Doch anscheinend wurde uns hier nicht nur die Leichtgläubigkeit in die Wiege gelegt, sondern auch der Hang zur Abhängigkeit! Laut tagesschau.de nutzen die 17- bis 25-Jährigen ihre Smartphones mehr als drei Stunden täglich. Snapchat, Facebook, Whats App und Co: Wer hier frei von Sünde ist, werfe bitte den ersten Stein!

Sex sells- Das Zeitalter der Freizügigkeit

Auch hier könnte man wieder das Internet als Übeltäter sämtlicher Schandtaten verurteilen. Hand aufs Herz- Wen schockt heutzutage noch eine nackte Kim Kardashian auf irgendeinem Schundblatt? Richtig, niemanden. Und was denken wir uns, wenn sich Miley Cyrus zum x-ten Mal halbnackt auf der Bühne präsentiert und einen Joint raucht? Bitte nicht schon wieder! Es gehört schon fast zum guten Ton, dass man sich halbnackt und möglichst sexy präsentiert. Scham mutiert hier schon  zum Fremdwort. Unsere Idole, Stars und Möchtegernsternchen tun es doch auch. Was kann denn so falsch daran sein? In den 50er Jahren und mit Marilyn Monroe noch ein pikanter Aufreger, heute ein Teil unsere Gesellschaft und nicht mehr der Rede wert. Außerdem kamen der „Bauchfrei“-Trend und andere nackte Tatsachen wieder in Mode. Irgendwie müssen wir uns schließlich auf Facebook, Twitter und anderen Netzwerken darstellen, wie wir das machen, sei unserer Generation überlassen!

Mingles- Allein und doch nicht einsam

Eines meiner Lieblingswörter des 21. Jahrhunderts und für die, die es noch nie gehört haben: Mingle ist eine Kombination aus „Mixed“ und „Single“. Bedeutet grundsätzlich den offiziellen Beziehungsstatus als Single, wobei man aber nebenbei einen beziehungsähnlichen Zustand genießt. In diesem Fall gibt der Facebook-Beziehungsstatus „Es ist kompliziert…“ plötzlich viel mehr Sinn!  Man kann aber auch natürlich auf das gute, alte „Freunde mit gewissen Vorzügen“ zurückgreifen. Wie auch immer, der Trend zum „Mingle“ sein prägt die Generation Y mehr als jede andere. Niemand will sich mehr wirklich festbinden, es könnten sich schließlich Konsequenzen und Verpflichtungen ergeben. Außerdem sollte man sich die Chance auf etwas „Besseres“ auf gar keinen Fall verpassen, deshalb doch lieber nur halb als ganz. Kein Wunder, dass unserer Generation eine gewisse Beziehungsunfähigkeit und Bindungsangst nachgesagt wird. Normalerweise hält dieses Mingle da sein auch nur selten lange und geht meist unschön zu Ende, weil irgendwas ist immer. Da wirft sich doch die Frage auf, was diese überzeugten Mingles in 10 bis 20 Jahren machen? Leihkinder mit Übergangsehepartner bis etwas „Besseres“ kommt? Wir werden sehen!

Karrieregeil- Zwischen Versagensängsten und Höhenflügen

Emanzipation, „Independent Women“ und weitere Neuheiten: Die Frau von heute ist auf keinen Fall mehr von einem Mann abhängig. Schlussendlich kann sich heute jeder auf seine eigene Karriere konzentrieren. Glück für uns, das die globale Vernetzung immer besser funktioniert. Eine Reise innerhalb Europas gleicht keinen endlos Trips mehr, sondern kann in wenigen Stunden absolviert werden. Frauen in Chefetagen sind keine Seltenheit mehr und Männer werden grundsätzlich immer erfolgreicher. Was die Generation Y trotz dieser Höhenflüge kennzeichnet? Eine große Versagensangst! Auch wenn es selten jemand zugeben möchte, aber wer will sich noch mit einem 0815-Job zufriedengeben? Oder als weibliche Vertreterin noch schlimmer: Mutter und Hausfrau bis in alle Ewigkeiten? In Bezug auf die Karrieregeilheit steht der Großteil der heutigen Jugend stolz dazu, und wird auf die Frage „Wie siehst du dich selbst in 10 Jahren?“ eine perfekte und durchdachte Antwort raushauen. Schließlich sind wir die zukünftigen Brad Pitts und Angelina Jolies.

Zugegeben, diese ganzen Eigenschaften lassen die Generation der 90’s Kids nicht gerade Beneidenswert wirken. Aber wir sind natürlich nicht nur die karrieregeilen, technikfanatischen Mingels die auf „Sex sells“ setzen. Wir genießen unsere Jugend, können durch die heutigen Möglichkeiten viel Reisen und Freundschaften auf der ganzen Welt knüpfen, sind ehrgeizig und zielstrebig. Außerdem sind wir die letzte Generation, die die frühe Kindheit noch ohne Smartphones erleben durfte. Das sollte wohl reichen, um zumindest noch ein klein wenig stolz auf diese Ära zu sein. Egal, wie wir uns im Endeffekt nun nennen!

Bis zum nächsten kritischen Blogpost!

Eure Melanie

Exklusives DIY mit Elitale

 

Meine geliebten Fashionistas, DM-Nagellack Hyper und Brigitte-Leserinnen!

Fasching steht vor der Tür und ihr habt noch kein sexy Kostüm? Euer Polizei-Stripper- Outfit ist so was von 2011?  Und wenn, dann möchtet ihr gemeinsam mit eurem Trinkbuddy einen Auftritt der Extraklasse hinlegen?

*KREISCH*

Keine Panik, meine Süßen! Dafür bin ich schließlich da. Denn als absolute DIY-Expertin sehen Dagi Bee, Bibi’s Beautypalace & Co. neben mir aus, wie ein hoffnungsloser MAC-Unfall. Inspiriert durch die glamouröse Berliner Fashion Week habe ich meine eigene Kollektion „HIGH Fashion“ by Elitale auf den (eher beschränkten) Markt gebracht. Mein heutiges DIY (DO IT YOURSELF) ist auch für Leute mit zwei linken Händen gedacht, also hoch die Ärmel und los geht’s:

 

Schritt 1

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Ihr braucht dazu, ganz easy, nur zwei Müllsäcke (Mülltüten) in eurer HIGH Fashion Lieblingsfarbe und eine Schere eures Vertrauens. Die Schere könnt ihr natürlich davor genau so süß verzieren und beschriften, wie ich es gemacht habe.

 

 

Schritt 2

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Weiter geht’s: Den ersten Müllsack auffalten und nehmt die geschlossene Seite nach oben. Dort nun zwei EXAKT IDENTISCHE Halbkreise links und rechts von der Unterseite ausschneiden.

Psst, Geheimtipp: Eure Arme sollten durchpassen!

 

Schritt 3

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Nun einen größeren Halbkreis in der Mitte herausschneiden. Wir sind fast fertig!

 

Schritt 4

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Da wir nicht aussehen wollen, wie die ABBA-Ladies zu ihren besten Zeiten mit Schulterpolstern, schneidet am besten die Ecken an der oberen Seite weg.

 

Schritt 5

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Mein bezauberndes HIGH Fashion Model nimmt nun hier den zweiten Müllsack und macht daraus einen trendy Taillengürtel. Voíla, ready to go!

 

Natürlich könnt ihr, wie meine wunderbare Stefanie, weitere Accessoires verwenden, um den Look aufzupeppen! Falls jemand nicht erkennen sollte, was euer Outfit darstellen sollte: Model bei der Fashionweek. Und erwähnt mich dann bitte!

Falls ihr aber den Gürtel weglassen möchtet, seit ihr einfach nur ein Müllsack. Und erwähnt mich dann auf keinen Fall.

Übrigens ist dieses Outfit absolut Unisex  und euer Glamour-Auftritt ist auf alle Fälle gesichert!

 

Ich hoffe, euch hat mein DIY gefallen! Würde mich freuen, wenn ihr eure fertigen Kostüme unter #highfashionbyelitaleweilesmeinlebenveränderthat postet, damit ich es dann auch sehen und darüber lachen kann.

Bis zum nächsten Mal!

Melanie

Impressum:

Bilder & Diashows: © Melanie Köppel

Model: Stefanie Köppel ♥

Schuhe, Armband & „Tasche“: Primark

Becher & Haarmasche: Claire’s

Outfit, Haare & Make-up by Elitale